6. Juli 2009 um 23:58 Uhr

Pink. Das ist schon der ganze Titel des Films heute in der Sneak. Und auch die ganze Handlung. Es passiert letztlich einfach gar nichts. Man sitzt im Kino-Sessel und wartet. Und wartet. Und erträgt. Und nichts passiert. Außer man hat’s vorhergesehen.

Da der Film eh nicht zu empfehlen ist, gibt’s hier jetzt ne dicke Spoiler-Warnung und ich erzähle ohne Rücksicht auf Verluste. Pink ist der Name der Hauptdarstellerin (gespielt von Hannah Herzsprung). Die liebt drei Männer und diese drei Männer lieben sie auch – und eigentlich lieben sie noch viel mehr Männer, denn sie ist Schriftstellerin oder Dichterin und wird angehimmelt ohne Ende.

Nach einer Lesung holt sie diese drei Männer zu sich und sagt, Gott habe zu ihr gesprochen, sie könne so nicht weitermachen, sie müsse sich für einen von ihnen entscheiden – und ihn heiraten. Und was macht eine junge Frau in dieser Situation in diesem Film? Natürlich, eine Liste mit wichtigen Faktoren bei einem Mann – und dann vergibt sie an alle drei Männer Punkte.

Den mit den meisten Punkten heiratet sie dann – sofort. Nach drei Monaten (von denen man fast nichts zu sehen bekommt, während sonst jede Szene im Film endlos lange gezeigt wird) fühlt sie sich zu sehr alleine – und trennt sich von ihm. Daraufhin erhängt er sich. Sie geht zu einer Psychologin, beginnt eine kleine Affäre mit ihr, sehnt sich aber doch nach nem Mann und heiratet Nr. 2 (der hatte schließlich die zweitmeisten Punkte). Irgendwie war Nr. 2 auch mal drei Jahre mit der Psychologin zusammen. Fragt mich nicht, wozu das gut war in dem Film.

Naja, Nr. 2 betrügt sie schließlich mit vier Prostiuierten gleichzeitig, was sie dank eines netten Trippers erfährt, den er ihr von seiner “Dienstreise” mitbringt. Damit sie ihn nicht erschießt, zieht er aus – unter strenger Aufsicht von Pinks Pistole.

Sie lässt sich scheiden und fragt noch im Gerichtssaal, wann sie wieder heiraten kann. Sofort fährt sie zu Nr. 3, steigt mit ihm ins Bett und heiratet ihn (bei den anderen war’s immer umgekehrt). Dann wird sie schwanger. Als sie von der Leiter fällt, denken alle, jetzt passiert dem Kind was – aber nein, sie bricht sich nur den Arm und ist superglücklich.

Das Kind kommt. Es ist ein Junge. Es heißt Leonhard. Der Film ist vorbei. Gähn.

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30. Juni 2009 um 16:34 Uhr

Unglaublich, früher brauchte man modernste Computer für 3D-Spiele und heute reicht ein iPhone oder ein iPod Touch, um beispielsweise Doom zu spielen. Dafür wurde eine besondere Doom-Version namens “Doom Resurrection” – “Built exclusively for the iPhone & iPod Touch”. Im Doom-iPhone-Trailer sieht das dann so aus:

Und es hat auch offenbar schon jemand auf seinem iPhone ausprobiert und ein Video davon aufgenommen, das sieht man hier.

Schon erstaunlich wie schnell die technische Entwicklung vonstatten geht…

Gefunden auf Rivva.

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23. Juni 2009 um 01:38 Uhr

Mit diesem Titel lassen sich die letzten Sneak-Filme – mit einer Ausnahme – gut zusammenfassen. Ich geh ja gern ins Kino und stehe fast jeden Montag vor dem Metropol mit einer mehr oder weniger festen Gruppe. Aber eines kann ich nicht leiden: Horrorfilme.

Irgendwie haben die das wohl rausbekommen (vielleicht weil ich da immer so zucke?!) und nun zeigen die einen Horrorfilm nach dem anderen. Laufen denn keine anderen Kinofilme an? Kann ja wohl nicht sein, aber irgendwie kriegen sie die normalen Filme wohl nicht für die Sneak – oder wollen sie nicht? Wollen sie ein ganzes Kino quälen?

Selbst diejenigen in der Runde die Horrorfilme gerne gucken, fanden sie meist lahm. Für sie ist der Gähnfaktor zu hoch. Ich bin über den hohen Gähnfaktor bei Horrorfilmen ja immer einigermaßen froh, damit mir nicht tatsächlich das Herz stehenbleibt. Aber im Grunde genommen ist es Zeitverschwendung für mich, wenn ein Horror-Film kommt. Eigentlich eher eine Qual. Mal ganz abgesehen von Geldverschwendung.

Heute kam der Film Das Haus der Dämonen, letztens kamen Drag me to hell und Der Fluch der zwei Schwestern. Und ich hab bestimmt noch einen Horrorfilm verdrängt.

Wenn’s nicht schon so ein festes Ritual seit bald drei Jahren wäre, würde ich wohl nicht mehr hingehen. So geb ich dem Kino mal noch ne Chance – aber nicht ohne eine Beschwerde-Mail zu schreiben.

Immerhin weiß ich schon neben wem ich nächstes Mal sitze, wenn wieder ein Horrorfilm kommt – wir beide zucken dann nämlich immer schön synchron. Und prompt sind auch die anderen unterhalten… ;-)

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4. Juni 2009 um 08:00 Uhr

In genau 72 Stunden öffnen in Deutschland die Wahllokale für die Europawahl. Mancherorts – wie zum Beispiel in Baden-Württemberg – finden parallel auch Kommunalwahlen statt.

Ich will an dieser Stelle nur sagen: Nehmt die Europawahl ernst – und zwar als Europawahl. Parteien, die mit Bundespolitik einen Pseudo-Europa-Wahlkampf machen, nehmen das Europaparlament und die Wahl nicht ernst.

Und ganz wichtig: Geht wählen! Am Sonntag, den 7. Juni, von 8 bis 18 Uhr.

Passend zur Europa-Wahl habe ich vorhin auf Youtube dieses Video entdeckt: Hat ein bisschen was von Scooter. So wie wenn H.P. Baxxter sich seit dem letzten Charterfolg die Haare hätte wachsen lassen. Aber bei aller Ironie: ich find’s super, wenn Sänger oder Bands die EU und die dazugehörige Europawahl zum Thema machen. Die Wahlbeteiligung ist ohnehin viel zu niedrig, da hilft sowas vielleicht.

DJ Trexx – A Union of Peace, Love and Bass

Wir sehen uns im Wahllkokal – auch bei der Europawahl ganz in deiner Nähe. :-)

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31. Mai 2009 um 20:29 Uhr

Achtung, die Frage ist nicht: “Wie werde ich ein guter DJ?” Dieses Video gibt dir eine kleine Anleitung zum DJ-sein. Was macht DJs so erfolgreich? Was macht DJs so attraktiv? Warum bekommen sie die ganzen Frauen?

Es gibt da ein kleines Geheimnis:

Gefunden bei Zettt, einem DJ natürlich.

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12. April 2009 um 14:15 Uhr

Wenn unser Computer-Innenleben sich nach und nach immer mehr mit Staub füllt, kann das ziemlich Probleme verursachen. Der PC stürzt ab, Lüfter können nicht richtig kühlen – und das alles nur wegen dem klitzekleinen Staub. Aber in Mengen kann die Staub-Schicht eben richtig Probleme im PC verursachen, z.B. Überhitzung durch mangelnde Kühlung.

Darüber habe ich eben einen kleinen Artikel gelesen. Titel: Wenn Staub den Computer abstürzen lässt

Dort wird empfohlen, den PC alle sechs Monate, mindestens jedoch jährlich, vom Staub zu reinigen. Natürlich vorher den Computer ausschalten, Netzstecker ziehen, dann PC-Gehäuse öffnen und möglichst ohne Berührungen mit einem feinen Staubsauger auf niedriger Stufe den Staub absaugen. Auf keinen Fall feuchte Tücher benutzen.

Ich hab schon öfter gehört, dass PC-Probleme nach einer gründlichen Reinigung plötzlich wie von Geisterhand erledigt waren. Also, nichts wie ran an den Frühjahrsputz. :-)

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1. April 2009 um 17:39 Uhr

Die junge Schauspielerin Vanessa Hudgens (20), bekannt aus High School Musical soll angeblich für den 31. Mai 2009 ihre Hochzeit planen.

Es ist allerdings unklar, ob sie ihren bisherigen Freund und Filmpartner Zac Efron heiraten wird oder einen neuen, bisher Unbekannten, den sie bei den Dreharbeiten zu High School Musical 4 kennengelernt hat.

Als Trauzeugin ist Ashley Tisdale, ebenfalls Freundin und Filmpartnerin, im Gespräch. In der engeren Auswahl ist jedoch wohl auch ihr größter Fan, der ja auch hier im Blog schon mehrfach kommentiert hat.

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31. März 2009 um 00:41 Uhr

Montag war bei mir wieder Kino-Tag. In der Sneak kam diesmal ein ungewöhnlicher Film: Rachels Hochzeit – im englischen Original: Rachel getting married. Der Film ist ein Familiendrama mit wackeliger Kameraführung, die durchaus zu leichten Kopfschmerzen führen kann. Allerdings schafft der Regisseur Jonathan Demme durch die Handkamera ein bisschen eine Atmosphäre wie in einer Doku.

Der Film ist sehr emotional und man kann gut mit den einzelnen Charakteren und ihren Aktionen und vor allem Reaktionen mitfühlen. Allerdings fehlt ein bisschen ein roter Faden, ein Handlungsstrang, der den Film von A nach B bringt. Es baut sich kein wirklicher Spannungsbogen auf. Man erwartet zwar lange Zeit, dass jetzt etwas Großes passiert, aber es kommt nichts.

Es wird einfach der (schwierige) Familienalltag rund um Rachels Hochzeit dargestellt. Und das gut, wie ich finde. Meine Nebensitzerin zur Linken sah das ähnlich. Auch die Filmmusik – vor allem die Trommeln und so – haben uns gut gefallen. Den beiden Nebensitzern zur Rechten gefiel der Film allerdings gar nicht. Bei den anderen hab ich’s nicht mitbekommen.

Kino-Start in Deutschland ist am 2. April 2009, der Film dauert 116 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Ob ich ihn letztlich empfehlen würde, ist schwer zu sagen. Ich bin kein Drama-Fan, aber gut gemacht war der Film schon. Allerdings dröhnt mir von der Kameraführung auch zwei Stunden später noch der Schädel.

Was ihr jetzt mit dieser Filmkritik anfangt, bleibt euch überlassen… :-) Ihr könnt euch ja bei Bedarf mal den Kino-Trailer zum Film ansehen.

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22. März 2009 um 17:39 Uhr

Ich hab die Tage ganz ohne Sneak den Film Milk im Kino gesehen. Da der Film in keinem Kino in Stuttgart vor 22 Uhr lief, sind wir extra nach Esslingen gefahren, um den Film dort zu sehen. Ich weiß gerade nicht mehr wie das Kino hieß, aber der Kino-Saal hieß Charlie und war ziemlich klein. Irgendwie scheint kein großes Interesse (mehr?) an dem Film Milk zu bestehen. Er läuft in Deutschland seit dem 19. Februar 2009 und hat zwei Oscars bekommen und war für sieben weitere nominiert.

Der Film Milk ist die Verfilmung des (politischen) Lebens von Harvey Milk, der als erster bekennender Schwuler in ein öffentliches Amt in Kalifornien gewählt wurde – nämlich in den Stadtrat von San Francisco.

Der Film und auch sein Hauptdarsteller (Sean Penn) haben mir gut gefallen. Ich kann auch die dahinterliegende Botschaft voll und ganz unterstützen. Man bekommt einen Einblick wie schwer es für Schwule damals war und denkt hoffentlich auch daran wie schwer es auch heute teilweise noch ist. Man bekommt auch einen Einblick in die Politik und wie viel Zeit und Energie dort überwiegend ehrenamtlich reinfließt, so dass auch hier manche vielleicht mal mehr nachdenken, bevor sie pauschal alle Politiker verunglimpfen.

Mit 127 Minuten hat der Film eine Überlänge und ehrlich gesagt merkt man die auch. Nicht dass ich gegen Ende dagegessen hätte und mich gefragt hätte “Wann endet der Film endlich?” – nein, ganz und gar nicht. Aber in der Mitte ging es doch eine Weile etwas schleppend voran. Aber vielleicht muss das so sein, denn es war ja nun auch kein einfacher und kein schneller Weg, das Normalsein von Homosexualität in das Bewusstsein der Menschen und in die Gesetze zu bringen.

Insgesamt ging es mir ähnlich wie Judith: Die Erwartungen an den Film waren größer als das, was nachher auf der Kino-Leinwand zu sehen war. Nichtsdestotrotz ein guter Film und die Botschaft sowieso unterstützenswert.

Ganz wichtig finde ich aber auch, dass bei diesem Thema nicht nur an die Schwulen gedacht wird, sondern auch an die Lesben. Irgendwie sind es nach wie vor meist Männer um die es beim Thema Homosexualität geht.

Quelle für die Fakten zum Film: Wikipedia-Eintrag Milk (Film).

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18. März 2009 um 23:54 Uhr

Ich war in fast jeder Sneak dieses Jahr – und gebloggt habe ich über keine. Aber jetzt geht’s wieder los. Der Kino-Film letzten Montag hat mir so gut gefallen, der muss öffentlich gelobt werden: John Rabe.

Der Film spielt 1937 in der damaligen Hauptstadt von China, Nangking. John Rabe ist als Deutscher seit fast 30 Jahren in China und hat für Siemens dort einen Standort aufgebaut. Seine Zeit in China geht allerdings nun zu Ende und er soll nach Berlin zurückkehren. Kurz vor der geplanten Heimkehr nach Deutschland greifen die mit Nazi-Deutschland verbündeten Japaner China und auch Nangking an.

Mehr will ich nicht verraten. Auf jeden Fall ist der Film spannend und auch emotional mitreißend. Sowohl im Positiven wie auch im Negativen. Ein paar Schocker gibt’s auch. Definitiv kein Heile-Welt-Film. Kein Wunder: Er beruht auf einer wahren Begebenheit. John Rabe hat es wirklich gegeben, aber seine Geschichte kennt man erst seit 1996 seine Tagebücher veröffentlicht wurden.

Manche beschweren sich, dass sich hier ein deutscher Film schon wieder der Nazi-Zeit widmet und das wäre doch alles nur Vergangenheitsbewältigung. Dabei sind die Nazis hier eher der internationale Rahmen. Im Mittelpunkt steht das Geschehen in Asien, zwischen China und Japan – und vor allem die Leute vor Ort in Nangking. Deutsche, Chinesen, Japaner und andere.

Kino-Start ist am 2. April 2009. Mehr Infos bei Wikipedia unter John Rabe (Film) und unter John Rabe, sowie natürlich auf johnrabe.de – der offiziellen Website des Films. Gespoilert werdet ihr allerdings auf allen diesen Seiten.

Die Hauptrolle in dem Film spielt Ulrich Tukur – und zwar wirklich gut und absolut glaubwürdig. Außerdem spielen mit Daniel Brühl, Anne Consigny, Dagmar Manzel, Zhang Jingchu und Steve Buscemi.

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