15. September 2009 um 13:42 Uhr

Es ist schon eine ganze Weile her, da kam in der Sneak “Barfuß bis zum Hals”. Nicht nur der Film hat uns damals gut gefallen, sondern auch dass wir im Anschluss noch mit dem Regisseur und noch jemandem vom Film-Team diskutieren konnten.

Der Film war noch nicht ganz fertig. Manche Szenen sollten vielleicht noch rausfliegen usw. Und so fragte man uns nach Feedback. Wir füllten einen Fragebogen aus und konnten zusätzlich eben mit dem Regisseur über die FKK-Komödie diskutieren.

Der Film dreht sich zwar um das Thema FKK – aber ohne jetzt permanent nur Nackte zu zeigen. Jedenfalls wird nicht auf die intimen Stellen fokussiert, sondern auf die kulturellen Aspekte die dahinterliegen und wie tolerant eigentlich die FKK-ler sind, wenn einer von ihnen lieber angezogen durch die Welt läuft.
Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, werden die DDR-FKK-ler dann noch mit einem CSU-Bayern konfrontiert.

Wir hatten uns fest vorgenommen, “Barfuß bis zum Hals” nochmal im Kino anzusehen, wenn er dann anläuft. Alleine schon, um zu gucken, was sich im Vergleich zu unserer Vorab-Version verändert hat. Es hieß, der Kino-Start wäre wohl so im Mai/Juni – oder vielleicht gar nicht. Wenn ich nichts verpasst habe, lief er nun gar nicht im Kino.

Aber Sat 1 zeigt ihn heute Abend um 20:15 Uhr wie ich eben auf SPON gelesen habe. Viel Spaß!



26. August 2009 um 10:46 Uhr

Oben. Da war ich am Montag. Im Kino. Im oberen Kino-Saal, Kino 2. Dort oben sollte den diesmal todsicheren Sneak-Tipps nach “Oben” laufen. Doch “Oben” kam unten.

Der Reihe nach: Ich war am Montag wieder in der Sneak, eine Doppel-Sneak, also mit zwei verschiedenen Filmen, die gleichzeitig in zwei verschiedenen Kino-Sälen laufen. Die Tipps von letzter Woche waren so eindeutig, dass man de facto wusste, dass in Kino 1 ein “historisches Drama im Original” läuft und in Kino 2 eben “Oben” – ein computer-animierter Pixar-Film.

Nachdem wir eh schon ewig auf die beiden Sneak-Menschen warteten und die dann wie üblich herumalberten, die Film-Bewertung von letzter Woche (unterirdisch schlecht) vorlasen und auch die Tipps für heute kam dann ganz am Ende sowas wie “Ach ja, wir haben die Filme getauscht. Aus technischen Gründen müssen wir den Film, der hier laufen sollte, im anderen Kino zeigen.” Großes Gegrummel im Kino-Saal. “Aber ihr könnt auch rübergehen, drüben sind noch Plätze frei.

Etwa das halbe Kino steht auf und geht rüber. In Reihe 3 fanden wir dann Platz und hatten zwar den bei Pixar üblichen Vorfilm (“Teilweise wolkig“) verpasst, konnten uns danach aber köstlich amüsieren. Schon am Anfang ist der Film sehr lustig, wird dann erstmal kurz traurig, bietet dann aber noch weit über eine Stunde großes Pixar-Kino – lustig wie man es von Pixar gewohnt ist.

Wenn ich mich zwischen dem Jungen, dem Alten, den Hunden und dem Vogel entscheiden muss, entscheide ich mich glaub ich für den Vogel. Was für Ganzkörpergrimassen der drauf hat. Herrlich! :-)

Kino-Start in Deutschland: 17. September 2009
Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Film-Dauer: 98 min
Genre: Animation/Komödie
Original-Titel (USA): Up
Mehr: Wikipedia

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20. August 2009 um 18:50 Uhr

Irgendwie hängt mein Film-Blogging gerade etwas. Könnte daran liegen. Aber was eignet sich besser, um wieder einzusteigen als ein richtig schlechter Kino-Film?

Ich war also am Montag wie so oft im Kino in der Sneak. Die Sneak-Prognose hatte es schon sehr, sehr nahegelegt – es kam: Dance Flick – der allerletzte Tanzfilm. Eine Persiflage – auf gut deutsch: eine Verarschung oder auch Parodie. Nun hab ich prinzipiell nichts gegen Parodien. Ich mag Leslie Nielsen, ich mag Austin Powers – aber das hier!

In den ersten Minuten haben wir noch ein paar Mal laut losgelacht. Waren schon ein paar sehr skurille Szenen dabei. Aber die “Gag”-Dichte wurde unerträglich und das Niveau noch viel mehr. Zumal so viele der Gags einfach nur um des Gags willen gemacht wurden und überhaupt nicht in den restlichen Film passten.

Bei so vielen Schüssen ist klar, dass man auch mal nen Treffer landet. Es waren schon auch gute Gags dabei und unterm Strich haben wir uns irgendwie auch ein bisschen amüsiert. Aber eine Qual war’s auch – mitanzusehen wie sehr schlechte Schauspieler, vollkommen willkürlich zusammengewürfelte Gags simulieren und dabei noch die eine oder andere Referenz zu anderen Filmen einbauen. Je weniger die Referenz zum Film passte, desto besser offenbar.

Sowohl Twilight als auch Black Snake Moan waren dabei. Viele andere Filme habe ich sicher einfach nicht erkannt. Empfehlenswert war der Film definitiv nicht. Aber ein bisschen besser als ein Horrorfilm war’s dann doch. ;-)

Hab aber mehr den Kopf geschüttelt als gelacht. War eigentlich mehr als nur der allerletzte Tanzfilm – war auch generell die allerletzte Komödie.

Kino-Start in Deutschland: 3. September 2009
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Film-Dauer: 83 min
Genre: Komödie



23. Juli 2009 um 15:27 Uhr

Für alle, die noch nie einen Ego-Shooter gespielt oder gesehen haben, wird dieses Video vermutlich sehr langweilig. Allen anderen hingegen wird hier etwas sehr bekannt vorkommen, was sie aus den Spielen kennen, die ja übrigens deshalb Ego-Shooter heißen, weil man das Spiel aus der Ich-Perspektive spielt – und nicht weil man sich selbst erschießt. Sie werden daher auch First-Person-Shooter genannt.

In dem Video hat nun jemand eine First-Person Shooter Disease, auf deutsch etwa Ego-Shooter-Krankheit. Das Video ist auf englisch, aber eigentlich könnte man den Ton weglassen, die Bilder sind das eigentich witzige. Ich hab das Video beim ersten Mal auch ohne Ton gesehen.

Viel Spaß – und vielleicht mal beim Arzt checken lassen! ;-)

Gefunden bei Gratian.



13. Juli 2009 um 23:42 Uhr

Der Gang ins Kino hat sich heute gelohnt. Die Sneak war endlich mal wieder richtig toll. Wobei meine Nebensitzerin meinte, der Film war zwar echt lustig, aber auch kein großes Highlight.
Wir philosophierten dann darüber, ob wir von guten Filmen schon so entwöhnt sind, dass wir einen mittelmäßigen Film echt gut finden. Aber nein, ich fand ihn wirklich gut. Am Ende hatte ich fast Kopfschmerzen vor lachen. Es kam Hangover.

Stell dir vor, dein bester Kumpel heiratet demnächst und ihr fahrt deshalb zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. Am nächsten Morgen wachst du auf und neben vielen anderen Dingen, die komisch sind (du siehst beim Aufwachen im Hotelzimmer als erstes ein lebendiges Huhn) ist dein Kumpel verschwunden. Genau wie du haben auch die anderen beiden mitgereisten Freunde einen Kater (englisch: Hangover) und können sich an nichts erinnern.

Wie dann die Geschichte des Films nach und nach aufgerollt wird und in welche kuriosen Situationen das Trio dann noch so gerät, ist einfach köstlich. Die Freunde haben auch so ihre besonderen Eigenarten, die bei manchen im Suff noch extremer werden – und sich bei anderen ins Gegenteil verkehren. Und sowas ähnliches wie ein Kater wartet ohnehin im Badezimmer des Hotelzimmers.

Auf jeden Fall eine lohnenswerte Komödie. Heute bin ich echt mal wieder gern ins Kino gegangen, denn der Film hat sich wirklich gelohnt. Ich kann ihn euch echt empfehlen. Und der Abspann erst… :-)

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6. Juli 2009 um 23:58 Uhr

Pink. Das ist schon der ganze Titel des Films heute in der Sneak. Und auch die ganze Handlung. Es passiert letztlich einfach gar nichts. Man sitzt im Kino-Sessel und wartet. Und wartet. Und erträgt. Und nichts passiert. Außer man hat’s vorhergesehen.

Da der Film eh nicht zu empfehlen ist, gibt’s hier jetzt ne dicke Spoiler-Warnung und ich erzähle ohne Rücksicht auf Verluste. Pink ist der Name der Hauptdarstellerin (gespielt von Hannah Herzsprung). Die liebt drei Männer und diese drei Männer lieben sie auch – und eigentlich lieben sie noch viel mehr Männer, denn sie ist Schriftstellerin oder Dichterin und wird angehimmelt ohne Ende.

Nach einer Lesung holt sie diese drei Männer zu sich und sagt, Gott habe zu ihr gesprochen, sie könne so nicht weitermachen, sie müsse sich für einen von ihnen entscheiden – und ihn heiraten. Und was macht eine junge Frau in dieser Situation in diesem Film? Natürlich, eine Liste mit wichtigen Faktoren bei einem Mann – und dann vergibt sie an alle drei Männer Punkte.

Den mit den meisten Punkten heiratet sie dann – sofort. Nach drei Monaten (von denen man fast nichts zu sehen bekommt, während sonst jede Szene im Film endlos lange gezeigt wird) fühlt sie sich zu sehr alleine – und trennt sich von ihm. Daraufhin erhängt er sich. Sie geht zu einer Psychologin, beginnt eine kleine Affäre mit ihr, sehnt sich aber doch nach nem Mann und heiratet Nr. 2 (der hatte schließlich die zweitmeisten Punkte). Irgendwie war Nr. 2 auch mal drei Jahre mit der Psychologin zusammen. Fragt mich nicht, wozu das gut war in dem Film.

Naja, Nr. 2 betrügt sie schließlich mit vier Prostiuierten gleichzeitig, was sie dank eines netten Trippers erfährt, den er ihr von seiner “Dienstreise” mitbringt. Damit sie ihn nicht erschießt, zieht er aus – unter strenger Aufsicht von Pinks Pistole.

Sie lässt sich scheiden und fragt noch im Gerichtssaal, wann sie wieder heiraten kann. Sofort fährt sie zu Nr. 3, steigt mit ihm ins Bett und heiratet ihn (bei den anderen war’s immer umgekehrt). Dann wird sie schwanger. Als sie von der Leiter fällt, denken alle, jetzt passiert dem Kind was – aber nein, sie bricht sich nur den Arm und ist superglücklich.

Das Kind kommt. Es ist ein Junge. Es heißt Leonhard. Der Film ist vorbei. Gähn.

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30. Juni 2009 um 16:34 Uhr

Unglaublich, früher brauchte man modernste Computer für 3D-Spiele und heute reicht ein iPhone oder ein iPod Touch, um beispielsweise Doom zu spielen. Dafür wurde eine besondere Doom-Version namens “Doom Resurrection” – “Built exclusively for the iPhone & iPod Touch”. Im Doom-iPhone-Trailer sieht das dann so aus:

Und es hat auch offenbar schon jemand auf seinem iPhone ausprobiert und ein Video davon aufgenommen, das sieht man hier.

Schon erstaunlich wie schnell die technische Entwicklung vonstatten geht…

Gefunden auf Rivva.

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23. Juni 2009 um 01:38 Uhr

Mit diesem Titel lassen sich die letzten Sneak-Filme – mit einer Ausnahme – gut zusammenfassen. Ich geh ja gern ins Kino und stehe fast jeden Montag vor dem Metropol mit einer mehr oder weniger festen Gruppe. Aber eines kann ich nicht leiden: Horrorfilme.

Irgendwie haben die das wohl rausbekommen (vielleicht weil ich da immer so zucke?!) und nun zeigen die einen Horrorfilm nach dem anderen. Laufen denn keine anderen Kinofilme an? Kann ja wohl nicht sein, aber irgendwie kriegen sie die normalen Filme wohl nicht für die Sneak – oder wollen sie nicht? Wollen sie ein ganzes Kino quälen?

Selbst diejenigen in der Runde die Horrorfilme gerne gucken, fanden sie meist lahm. Für sie ist der Gähnfaktor zu hoch. Ich bin über den hohen Gähnfaktor bei Horrorfilmen ja immer einigermaßen froh, damit mir nicht tatsächlich das Herz stehenbleibt. Aber im Grunde genommen ist es Zeitverschwendung für mich, wenn ein Horror-Film kommt. Eigentlich eher eine Qual. Mal ganz abgesehen von Geldverschwendung.

Heute kam der Film Das Haus der Dämonen, letztens kamen Drag me to hell und Der Fluch der zwei Schwestern. Und ich hab bestimmt noch einen Horrorfilm verdrängt.

Wenn’s nicht schon so ein festes Ritual seit bald drei Jahren wäre, würde ich wohl nicht mehr hingehen. So geb ich dem Kino mal noch ne Chance – aber nicht ohne eine Beschwerde-Mail zu schreiben.

Immerhin weiß ich schon neben wem ich nächstes Mal sitze, wenn wieder ein Horrorfilm kommt – wir beide zucken dann nämlich immer schön synchron. Und prompt sind auch die anderen unterhalten… ;-)

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4. Juni 2009 um 08:00 Uhr

In genau 72 Stunden öffnen in Deutschland die Wahllokale für die Europawahl. Mancherorts – wie zum Beispiel in Baden-Württemberg – finden parallel auch Kommunalwahlen statt.

Ich will an dieser Stelle nur sagen: Nehmt die Europawahl ernst – und zwar als Europawahl. Parteien, die mit Bundespolitik einen Pseudo-Europa-Wahlkampf machen, nehmen das Europaparlament und die Wahl nicht ernst.

Und ganz wichtig: Geht wählen! Am Sonntag, den 7. Juni, von 8 bis 18 Uhr.

Passend zur Europa-Wahl habe ich vorhin auf Youtube dieses Video entdeckt: Hat ein bisschen was von Scooter. So wie wenn H.P. Baxxter sich seit dem letzten Charterfolg die Haare hätte wachsen lassen. Aber bei aller Ironie: ich find’s super, wenn Sänger oder Bands die EU und die dazugehörige Europawahl zum Thema machen. Die Wahlbeteiligung ist ohnehin viel zu niedrig, da hilft sowas vielleicht.

DJ Trexx – A Union of Peace, Love and Bass

Wir sehen uns im Wahllkokal – auch bei der Europawahl ganz in deiner Nähe. :-)

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31. Mai 2009 um 20:29 Uhr

Achtung, die Frage ist nicht: “Wie werde ich ein guter DJ?” Dieses Video gibt dir eine kleine Anleitung zum DJ-sein. Was macht DJs so erfolgreich? Was macht DJs so attraktiv? Warum bekommen sie die ganzen Frauen?

Es gibt da ein kleines Geheimnis:

Gefunden bei Zettt, einem DJ natürlich.

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