Hilary Swank schläft nackt. Das hat sie kürzlich in einem Interview mit einer Frauenzeitschrift verraten. Einige finden es nun irgendwie grausam, dass der sechsjährige Sohn ihres Lebensgefährten diesen Anblick auch ertragen muss.
Man macht sich Gedanken um seine späteren sexuellen Vorlieben und fordert Hilary Swank auf, sich ihm gegenüber nicht mehr nackt zu zeigen. Typisch prüdes Amerika, oder?
Ich bin jedenfalls überrascht, was für eine Aufregung darüber herrscht, dass Hilary Swank nackt schläft. Viele Menschen tun das, viele Mütter tun das und sicher auch viele Stiefmütter. Wo ist das Problem?
George Clooney wird älter. Soweit keine Überraschung. Das machen wir alle. Eben habe ich aber eine Weisheit von ihm gelesen, wie er damit umgeht:
Es ist besser als die andere Option, nämlich sterben. Da werde ich lieber immer älter.
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht noch, dass George Clooney mit Up in the Air einen neuen Film gemacht hat. Der Kinostart in Deutschland ist aber erst für den 4. Februar 2010 geplant.
Als Clooney seinen eigenen Film das erste Mal sah, dachte er übrigens “Meine Güte, wer ist dieser alte, grauhaarige Typ?” – und merkte dann, dass er es selbst ist. Insgesamt findet George Clooney es aber interessant, sich selbst auf der Leinwand beim Älterwerden zuzusehen.
Im StudiVZ gehen wieder Kettenmails rum. Eben kam folgende Nachricht bei mir an – die war für mich neu:
Hier ist das ..vz.net Team !
Wir haben beschlossen das alle, ..vz nutzer diese
Nachricht an min. 15 leute verschicken sollen…..
Denn letztes mal haben es über 100 ..vz nutzer nicht gemacht..
und sind daraufhin rausgeflogen…
Dies ist uns wichtig, den wir müssen sehen wer aktiv und wer nicht aktiv ist.
Das ..vz ist nämlich überfüllt……
Bitte verschickt diese Nachricht an mindestens 15 leute….
sonst müssen wir sie leider rausschmeißen….
ACHTUNG : Dies ist kein Scherz
Klar, kein Scherz. Stimmt, weil: nicht lustig.
Positiv betrachtet kann man davon ausgehen, dass die Absender-Person mich vor dem StudiVZ-Rausschmiss bewahren wollte. Letztlich sind diese Kettenmails aber einfach nur nervig.
Da oben steht übrigens immer “..vz” – geht das auch im schülerVZ und in meinVZ rum? Letzteres wohl definitiv, ist ja mit studiVZ verknüpft.
Knight Rider. K.I.T.T. Michael Knight. Das weckt Kindheitserinnerungen. Bei mir und meinen Altersgenossen war Knight Rider in den 80ern auf der Coolness-Skala ganz weit oben. Ein Auto. Ein Computer. Ein Mann.
So der Slogan der Serie, der laut SPON schon damals “die beinahe vollständige Zusammenfassung des Serieninhalts im Vorspann, in dem ein schwarzer Pontiac Trans Am namens K.I.T.T. (“Knight Industries Two Thousand”) mit rot leuchtender LED-Front auf die Zuschauer zuraste.”
Schon damals? Ja, denn jetzt gibt es Remake von Knight Rider. Michael Knight ist natürlich nicht mehr David Hasselhoff. Er ist nicht einmal mehr Michael Knight, sondern Michael Traceur. Das ist sein Sohn.
Und K.I.T.T. kann jetzt auch viel mehr. K.I.T.T. kann sich selbst reparieren, sich in einem Jeep verhandeln und auch Bier zapfen. Was man halt am Steuer so braucht.
So richtig fundamental viel hat sich offenbar nicht geändert. SPON fasst die Veränderungen in einem Satz zusammen:
Nicht nur ist die Karre cleverer und sind die Gefahren gefährlicher – im Remake sind auch die Mädels nackter. Wie innovativ.
Ich hab das neue Knight Rider nicht gesehen und mangels Fernseher kann es gut sein, dass das so bleibt. Aber SPON empfiehlt trotz – oder gerade wegen – der Hervorhebungen der ganzen Genialitäten den Genuss der Serie: Um das Hirn ordentlich durchzulüften. Läuft seit heute auf RTL.
Aber vielleicht tut’s ne einfache Wiederholung der alten Folgen auch…
Es ist schon eine ganze Weile her, da kam in der Sneak “Barfuß bis zum Hals”. Nicht nur der Film hat uns damals gut gefallen, sondern auch dass wir im Anschluss noch mit dem Regisseur und noch jemandem vom Film-Team diskutieren konnten.
Der Film war noch nicht ganz fertig. Manche Szenen sollten vielleicht noch rausfliegen usw. Und so fragte man uns nach Feedback. Wir füllten einen Fragebogen aus und konnten zusätzlich eben mit dem Regisseur über die FKK-Komödie diskutieren.
Der Film dreht sich zwar um das Thema FKK – aber ohne jetzt permanent nur Nackte zu zeigen. Jedenfalls wird nicht auf die intimen Stellen fokussiert, sondern auf die kulturellen Aspekte die dahinterliegen und wie tolerant eigentlich die FKK-ler sind, wenn einer von ihnen lieber angezogen durch die Welt läuft.
Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, werden die DDR-FKK-ler dann noch mit einem CSU-Bayern konfrontiert.
Wir hatten uns fest vorgenommen, “Barfuß bis zum Hals” nochmal im Kino anzusehen, wenn er dann anläuft. Alleine schon, um zu gucken, was sich im Vergleich zu unserer Vorab-Version verändert hat. Es hieß, der Kino-Start wäre wohl so im Mai/Juni – oder vielleicht gar nicht. Wenn ich nichts verpasst habe, lief er nun gar nicht im Kino.
Oben. Da war ich am Montag. Im Kino. Im oberen Kino-Saal, Kino 2. Dort oben sollte den diesmal todsicheren Sneak-Tipps nach “Oben” laufen. Doch “Oben” kam unten.
Der Reihe nach: Ich war am Montag wieder in der Sneak, eine Doppel-Sneak, also mit zwei verschiedenen Filmen, die gleichzeitig in zwei verschiedenen Kino-Sälen laufen. Die Tipps von letzter Woche waren so eindeutig, dass man de facto wusste, dass in Kino 1 ein “historisches Drama im Original” läuft und in Kino 2 eben “Oben” – ein computer-animierter Pixar-Film.
Nachdem wir eh schon ewig auf die beiden Sneak-Menschen warteten und die dann wie üblich herumalberten, die Film-Bewertung von letzter Woche (unterirdisch schlecht) vorlasen und auch die Tipps für heute kam dann ganz am Ende sowas wie “Ach ja, wir haben die Filme getauscht. Aus technischen Gründen müssen wir den Film, der hier laufen sollte, im anderen Kino zeigen.” Großes Gegrummel im Kino-Saal. “Aber ihr könnt auch rübergehen, drüben sind noch Plätze frei.
Etwa das halbe Kino steht auf und geht rüber. In Reihe 3 fanden wir dann Platz und hatten zwar den bei Pixar üblichen Vorfilm (“Teilweise wolkig“) verpasst, konnten uns danach aber köstlich amüsieren. Schon am Anfang ist der Film sehr lustig, wird dann erstmal kurz traurig, bietet dann aber noch weit über eine Stunde großes Pixar-Kino – lustig wie man es von Pixar gewohnt ist.
Wenn ich mich zwischen dem Jungen, dem Alten, den Hunden und dem Vogel entscheiden muss, entscheide ich mich glaub ich für den Vogel. Was für Ganzkörpergrimassen der drauf hat. Herrlich! :-)
Kino-Start in Deutschland: 17. September 2009 Altersfreigabe: ab 0 Jahren Film-Dauer: 98 min Genre: Animation/Komödie Original-Titel (USA): Up Mehr:Wikipedia
Irgendwie hängt mein Film-Blogging gerade etwas. Könnte daran liegen. Aber was eignet sich besser, um wieder einzusteigen als ein richtig schlechter Kino-Film?
Ich war also am Montag wie so oft im Kino in der Sneak. Die Sneak-Prognose hatte es schon sehr, sehr nahegelegt – es kam: Dance Flick – der allerletzte Tanzfilm. Eine Persiflage – auf gut deutsch: eine Verarschung oder auch Parodie. Nun hab ich prinzipiell nichts gegen Parodien. Ich mag Leslie Nielsen, ich mag Austin Powers – aber das hier!
In den ersten Minuten haben wir noch ein paar Mal laut losgelacht. Waren schon ein paar sehr skurille Szenen dabei. Aber die “Gag”-Dichte wurde unerträglich und das Niveau noch viel mehr. Zumal so viele der Gags einfach nur um des Gags willen gemacht wurden und überhaupt nicht in den restlichen Film passten.
Bei so vielen Schüssen ist klar, dass man auch mal nen Treffer landet. Es waren schon auch gute Gags dabei und unterm Strich haben wir uns irgendwie auch ein bisschen amüsiert. Aber eine Qual war’s auch – mitanzusehen wie sehr schlechte Schauspieler, vollkommen willkürlich zusammengewürfelte Gags simulieren und dabei noch die eine oder andere Referenz zu anderen Filmen einbauen. Je weniger die Referenz zum Film passte, desto besser offenbar.
Sowohl Twilight als auch Black Snake Moan waren dabei. Viele andere Filme habe ich sicher einfach nicht erkannt. Empfehlenswert war der Film definitiv nicht. Aber ein bisschen besser als ein Horrorfilm war’s dann doch. ;-)
Hab aber mehr den Kopf geschüttelt als gelacht. War eigentlich mehr als nur der allerletzte Tanzfilm – war auch generell die allerletzte Komödie.
Kino-Start in Deutschland: 3. September 2009 Altersfreigabe: ab 12 Jahren Film-Dauer: 83 min Genre: Komödie
Für alle, die noch nie einen Ego-Shooter gespielt oder gesehen haben, wird dieses Video vermutlich sehr langweilig. Allen anderen hingegen wird hier etwas sehr bekannt vorkommen, was sie aus den Spielen kennen, die ja übrigens deshalb Ego-Shooter heißen, weil man das Spiel aus der Ich-Perspektive spielt – und nicht weil man sich selbst erschießt. Sie werden daher auch First-Person-Shooter genannt.
In dem Video hat nun jemand eine First-Person Shooter Disease, auf deutsch etwa Ego-Shooter-Krankheit. Das Video ist auf englisch, aber eigentlich könnte man den Ton weglassen, die Bilder sind das eigentich witzige. Ich hab das Video beim ersten Mal auch ohne Ton gesehen.
Viel Spaß – und vielleicht mal beim Arzt checken lassen! ;-)
Der Gang ins Kino hat sich heute gelohnt. Die Sneak war endlich mal wieder richtig toll. Wobei meine Nebensitzerin meinte, der Film war zwar echt lustig, aber auch kein großes Highlight.
Wir philosophierten dann darüber, ob wir von guten Filmen schon so entwöhnt sind, dass wir einen mittelmäßigen Film echt gut finden. Aber nein, ich fand ihn wirklich gut. Am Ende hatte ich fast Kopfschmerzen vor lachen. Es kam Hangover.
Stell dir vor, dein bester Kumpel heiratet demnächst und ihr fahrt deshalb zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. Am nächsten Morgen wachst du auf und neben vielen anderen Dingen, die komisch sind (du siehst beim Aufwachen im Hotelzimmer als erstes ein lebendiges Huhn) ist dein Kumpel verschwunden. Genau wie du haben auch die anderen beiden mitgereisten Freunde einen Kater (englisch: Hangover) und können sich an nichts erinnern.
Wie dann die Geschichte des Films nach und nach aufgerollt wird und in welche kuriosen Situationen das Trio dann noch so gerät, ist einfach köstlich. Die Freunde haben auch so ihre besonderen Eigenarten, die bei manchen im Suff noch extremer werden – und sich bei anderen ins Gegenteil verkehren. Und sowas ähnliches wie ein Kater wartet ohnehin im Badezimmer des Hotelzimmers.
Auf jeden Fall eine lohnenswerte Komödie. Heute bin ich echt mal wieder gern ins Kino gegangen, denn der Film hat sich wirklich gelohnt. Ich kann ihn euch echt empfehlen. Und der Abspann erst… :-)