24. Januar 2010 um 23:30 Uhr

Letzte Woche lief in der Sneak-Preview im Metropol-Kino in Stuttgart der Film Schwerkraft. Der Film war definitiv anders als die meisten anderen Filme. Schon in den ersten Minuten wird man recht derb überrascht.

Als Schwerkraft dann jedoch vorbei ist, kommt das etwas plötzlich. Viele Fragen sind offen geblieben. Aber die Macher des Dramas haben das wohl genau so gewollt.

Zwischen Anfang und Ende des Films wird man gut unterhalten. Man fiebert mit, wird irritiert und stellt sich Fragen (oder auch mal dem Nebenmann im Kino-Sessel). Insbesondere Jürgen Vogel (hier als Vince) zeigt seine Qualitäten als Schauspieler.

So richtig gefallen hat mir Schwerkraft aber nicht. Dafür fehlte mir am Ende des Films was. Ich hätte gerne noch das eine oder andere erfahren. Ich bin eh kein Typ für offene Enden bei Filmen. Egal ob im Kino, in Fernseh-Filmen oder in Serien. Wobei das hier bei Schwerkraft ja nur halb offen war.

Kino-Start ist am 25. März 2010. Der Film dauert 100 Minuten und ist für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben.

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24. Januar 2010 um 23:09 Uhr

Ich häng mit den Sneak-Berichten etwas hinterher, obwohl ich jede Woche im Kino war. Also, auf geht’s, ich muss aufholen.

Vor zwei Wochen lief im Metropol in der Sneak der Film Gegen jeden Zweifel. Der Film lief gut an und versprach recht spannend zu werden. War er auch – bis zum Schluss bzw. bis auf den Schluss.

Gegen Ende drohte sich der Film fast schon in eine Persiflage zu verwandeln. Und ganz am Ende kommt man vor lauter etwas willkürlichen Wendungen irgendwie gar nicht mehr so richtig mit.

Fazit des Kino-Besuchs: Mit einem anderen Ende (aus dem Kopf heraus wurde der Film schlecht als die junge Dame das menschenleere Parkhaus betrat) hätte aus dem Film wirklich was werden können. So verwirrt er im Grunde mehr, was leider schade ist, weil der Film mehr Potential gehabt hätte.

Kino-Start in Deutschland ist am 4. Februar 2010. Der Film dauert 109 Minuten, heißt im US-Original Beyond A Reasonable Doubt und ist ab 12 Jahren freigegeben.



11. Januar 2010 um 01:18 Uhr

Ich war am Donnerstag im Kino und habe mir den Film Avatar angeguckt bzw. gesagt Avatar – Aufbruch nach Pandora (deutscher Filmtitel). Eine Freundin hatte gefragt, ob wir uns den zusammen ansehen wollen und so sind wir am Donnerstag dann ins Cinemaxx im Bosch-Areal in Stuttgart gegangen (gleich neben der Liederhalle).

Allgemeines zum Kino

An der Kasse waren wir dann ziemlich geschockt, dass die verbilligten Kino-Karten für Studenten stolze 8,50 EUR kosteten. Dafür bekamen wir dann immerhin eine 3D-Brille, die wir auch behalten durften.

Die 3D-Brille war nötig, weil wir Avatar als 3D-Kino-Film gesehen haben. Ich war vorher noch nie in einem 3D-Film und muss sagen, das war schon ziemlich beeindruckend. Auch ein Teil der Trailer lief in 3D und da war richtig was los. Da ich die 3D-Effekte aber noch nicht so gewohnt war, habe ich mich anfangs unwillkürlich immer geduckt, wenn was in unsere Richtung flog. :-)

Der Film: Avatar

Über den Film Avatar hatte ich in Blogs gelesen, dass die 2D-Seher ihn eher mies fanden und vor allem die lahme und simple Story des Films bemängelten. Diejenigen, die Avatar hingegen in 3D im Kino gesehen haben, hätten ihn toll gefunden und insbesondere die genialen Bilder gelobt. Das war eigentlich alles, was ich über den Film wusste. Ich hatte keinen Trailer gesehen, wusste nichts über den Soundtrack, gar nichts. Ich wusste nur, dass alle Welt über den Film spricht und dass es ihn in einer 3D-Version gibt – und den Namen: Avatar. Das klang nach Science Fiction.

Ich gehöre ja nun zur Gruppe derjenigen, die ihn in 3D gesehen habe und ich fand ihn toll. Auch an der Story habe ich nichts auszusetzen. Ich find sie sogar eher komplex. Gut, der ganz grobe Handlungsstrang ist Gut gegen Böse, aber das ist ja außer in Komödien eigentlich immer so. Aber dass da ein eigener Planet mit eigenen Regeln einem eigenen Volk mit eigener Kultur entwickelt wurde und das ganze Drumherum, das fand ich nicht lahm und simpel, sondern interessant.

Ich möchte jetzt gar nichts groß über den Film erzählen, um euch auch nicht aus Versehen was von der Handlung zu erzählen, obwohl ihr euch den Film noch ansehen wollt. Diesmal also keine Spoiler-Warnung. Uns hat er sehr gut gefallen und auch die extreme Überlänge haben wir gar nicht wirklich gemerkt. Als mitten im Film im Kino-Saal plötzlich das Licht anging und es eine Film-Pause gab (weiß gar nicht, wann ich sowas das letzte Mal erlebt habe), guckten wir verdutzt auf die Uhr und stellten fest, dass der Beginn des Films vor zwei Stunden war – wenn man Trailer und Kino-Werbung mitrechnet.

Insgesamt waren wir dann nach etwa 3,5 Stunden wieder aus dem Kino raus. Vermutlich hat die Kino-Karte für den Film auch wegen der Überlänge so viel gekostet (und der 3D-Brille), aber das hat mich dennoch etwas geschockt. Bin ja sonst eigentlich nur noch montags in der Sneak im Kino (Metropol).

3D-Kino

Ich möchte noch ein paar Worte zum Thema 3D-Film sagen. Das hat mich echt fasziniert. Allerdings haben etwas größere Leute in den Kino-Reihen vor mir deutlich mehr gestört, weil ja durch die 3D-Effekte mehr von der Handlung auch mitten im Raum stattgefunden hat. Wobei ich durch die 3D-Trailer am Anfang weiß, dass Avatar eher selten die 3D-Effekte wirklich richtig ausgenutzt hat. Aber das wäre wohl auch sehr anstrengend gewesen bei der Länge.

Sehr gerne würde ich aber mal einen 3D-Film sehen, der vielleicht nur etwa 10 min geht und den Kino-Zuschauern mal einen Komplett-Überblick darüber gibt, was im 3D-Kino heutzutage möglich ist. Am besten auch für ein kleineres Publikum, denn dann kann die Optik auch besser auf die Sitzposition der Zuschauer ausgerichtet werden.

Sehr spannend finde ich in dem Zusammenhang übrigens auch das Thema Computerspiele. Irgendwann in 10-15 Jahren wird es vielleicht normal sein, seine PC-Spiele mit Hilfe der 3D-Technik und vielleicht sogar ohne 3D-Brillen zu spielen. Da bin ich sehr gespannt auf die technische Entwicklung, auch wenn ich sonst die aktuelle Entwicklung bei Computerspielen eigentlich kaum noch verfolge. Zu Avatar gibt’s ja übrigens auch ein PC-Spiel. Keine Ahnung wie das da mit 3D aussieht.

Vermutlich wird es nun öfter 3D-Filme geben, weil sicher einige Kinos jetzt wegen Avatar umgerüstet wurden und außerdem die 3D-Technik nun einem breiteren Publikum bekannt ist.

Kino-Film-Fazit der Filmkritik

Avatar ist alleine schon wegen der 3D-Effekte zu empfehlen, aber auch die Story hat mir gut gefallen – und das obwohl ich eigentlich kein Fan von Fantasy-Filmen oder sowas bin. Auch der Wechsel von animierten Szenen zu real gefilmten fällt eigentlich kaum auf, vermutlich weil sich geichzeitig ja auch inhaltlich der Handlungsrahmen extrem ändert.

Avatar – der Film im Kino

Kinostart war weltweit bereits am 17. und 18. Dezember 2009, die Altersfreigabe ist ab 12 Jahren. Wenn ihr euch das Kinoprogramm anseht, um zu gucken, was der Film in euerm Kino läuft, dann beachtet, dass es eine 2D- und eine 3D-Version gibt. Die Dauer des Films beträgt 161 Minuten, Avatar hat also wie schon gesagt Überlänge.

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5. Januar 2010 um 01:48 Uhr

Vorhin in der Stuttgarter Sneak-Preview lief der Film Gamer – Play or be played. Ich wusste eigentlich nichts über den Film, aber das klang schon mal nach Action. War es auch. Action, Science Fiction und Thriller sind die Genres in die der Film gehört.

Action gab’s dann auch sofort zu Beginn des Films. Man weiß nur eine ganze Weile nicht wirklich warum und was da vor sich geht. Man merkt nur – jetzt spoilere ich ein ganz kleines bisschen – dass der Film irgendwie sehr an einen Ego-Shooter erinnert. Es wird geballert ohne Ende und permanent fliegen Sachen in die Luft. Das alles noch dazu extrem schnell geschnitten.

Nachdem das eine Weile so geht und man schon wissen will, warum die in dem Film die ganze Zeit rumballern, wird man im Kino-Sessel erlöst: Die Story baut sich auf. Ganz vielversprechend eigentlich. Interessantes Konzept. Ohne das Ende zu verraten, spoilere ich den folgenden Absätzen nochmal ein bisschen (wer ohne Spoiler weiterlesen will, springt zu Grundidee von Gamer):

Gamer heißt der Kino-Film, weil der Hauptdarsteller die Hauptperson in einem realen Ego-Shooter namens “Slayers” ist – gesteuert von Menschen für die das Ganze ein Spiel ist für das sie Geld bezahlen. Daher auch der Untertitel Play or be played. Aber die Spielfiguren sind echte Menschen, die real schießen und sterben. Gefängnisinsassen, die so die Möglichkeit haben sollen, sich ihre Freiheit zu erspielen. Die meisten überleben das allerdings nicht lange.
(Beides erinnert ziemlich an den Kino-Film Death Race, wo dieses Konzept als tödliches Autorennen umgesetzt ist.)

Slayers hat in dem Film Gamer übrigens eine Art Vorgänger: “Society”. Dort kann man in einer Art realem Second Life Menschen steuern kann. Allerdings geht’s dabei nicht um’s Töten, sondern mehr um Alltagsdinge, Spaß und Sex. Society spielt aber eher eine Nebenrolle in dem Film. In der Hauptsache geht es bei Gamer um Slayers.

Jedenfalls klang die Grundidee von Gamer damit ja schon mal ganz interessant und nicht unspannend. Dazu noch viel Action, wenn auch so schnell geschnitten, dass man selten mitkam. Allerdings geschahen während der Actionszenen im Film eigentlich auch keine inhaltlich relevanten Dinge, die man nicht verpassen sollte. Durch die schnellen Schnitte fand ich auch die ziemlich extreme Brutalität in dem Film nicht so krass, weil man einfach kaum was davon gesehen hat.

Aber das Ende! Das wird der Mitte des Films einfach nicht gerecht. Jetzt muss ich spoilern, wer den Film also noch sehen möchte, ohne das Ende zu wissen, sollte erst ab dem Absatz Fazit meiner Filmkritik wieder lesen.

Das Ende ist ehrlich gesagt grauenhaft. Bisher zeigte der Film rasante Action und nach der vielen Action am Anfang dann auch ein ganz brauchbares Konzept, das recht vielversprechend klang. Und dann? Dann passiert quasi einfach gar nichts. Um genau zu sein: Der gute Hauptdarsteller (Gerard Butler) geht zum bösen Hauptdarsteller (Michael C. Hall). Er braucht dazu nicht an Wachen vorbei oder sowas. Er geht einfach hin.

Er fällt dann noch kurz auf eine Videoprojektion seiner Tochter rein, trifft auf den Bösewicht, verprügelt kurz etwa zehn tanzende Helfer, die ihn jetzt dann doch angreifen wollen, während der Bösewicht tanzt und singt. Dann der große, große Showdown. Oder sowas ähnliches.
Ehefrau (Amber Valletta) und Tochter sind inzwischen beide dabei. Unser Kino-Held soll nun seine Tochter erstechen, denn der Bösewicht versucht seine Gedanken entsprechend zu steuern (was in der Vergangenheit schon mal dazu geführt hat, dass unser Kino-Held einen Freund erschossen hat). Aber – total tricky – seine Ehefrau sagt “Ich liebe dich”, dadurch wird sein eigener Wille wieder stärker als die fremde Macht in seinem Gehirn.

Dann will er den Bösewicht erstechen, der wehrt sich kurz erfolgreich durch die Gehirnsteuerung dagegen, was aber nur so lange funktioniert bis unser Held sagt: “Stell dir vor, ich ramm dir jetzt das Messer in den Bauch.” Schon passiert es natürlich auch und der Film ist zu Ende. Fast. Die ganzen Helfer des Bösewichts stehen alle auf und gehen. Unser Kino-Held bittet dann noch kurz einen von ihnen, das Computersystem über das die ganzen Menschen in Society und Slayers gesteuert werden können, abzuschalten. Achselzuckend schaltet er ab. Interessiert sich ja auch sonst niemand für die Weltherrschaft. Natürlich.

Fazit meiner Filmkritik: Viel stumpfe Action, extrem schnelle Schnitte, interessanter Story-Ansatz, bis kurz nach der Mitte recht unterhaltsam. Das Ende grauenhaft simpel.

Ich fand’s auch nicht so gut wie sehr mal wieder die Onliner-Klischees breitgetreten werden. Natürlich steuern dicke, ekelhafte Männer die hübschen Frauen, die mit anderen Männern dann dort anbändeln. Klar. Aber das nur am Rande und das stört sicher auch nur die, die eben selbst schon in solchen Welten unterwegs waren und sich damit eben nicht als jemand anders ausgeben und eine andere Identität ausleben.

Ach ja, der Soundtrack ist gut. Läuft zum Teil auch im Hintergrund auf der offiziellen Website des Kinofilms. Daher hör ich den Soundtrack jetzt beim Schreiben auch die ganze Zeit.

Kinostart in Deutschland ist am 7. Januar 2010, der Film kommt also übermorgen in die deutschen Kinos. Die Altersfreigabe ist ab 18, was aber weniger an dem bisschen Soft-Erotik liegt, sondern an der Gewaltdarstellung. Den deutschen Trailer findet ihr hier. Der ganze Film dauert im Kino 95 Minuten.

Eure Meinungen zum Film gerne in den Kommentaren. Wieso denk ich dauernd, dass der Film The Gamer heißt?

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4. Januar 2010 um 15:44 Uhr

Eigentlich wollte ich hier Kinostarts 2010 vorstellen und mich öffentlich fragen, welche davon ich wohl in der Sneak sehen werde. Allerdings habe ich den Blogeintrag, den ich zu den Kinofilmen 2010 gelesen hatte, nicht mehr gefunden.

Gefunden habe ich dafür einen Trailer mit 342 Filmen aus 2009. Wer auf sowas kommt? Kees van Dijkhuizen offenbar. Der hat diese Film-Collage erstellt.

Einige Filme habe ich erkannt und auch in der Sneak im Kino gesehen. Welche Filme erkennt ihr?

Okay, wer nicht groß raten will, welche Filme in dem Trailer sind, weiterlesen »



3. Januar 2010 um 06:40 Uhr

Ich hab diesen Blog endlich mal wieder upgedatet. Ich scheu ja die größeren Updates immer wegen der Gefahr, dass Probleme auftreten, z.B. mit der Kompatibilität mit Plugins.

Aber als ich von den tollen neuen Funktionen las, die Wordpress 2.9 bietet, war klar, dass ich nicht allzu lange warten kann, zumal ein Update wirklich überfällig war (ich war hier onoch auf Version 2.2.3).

Und natürlich ging was schief. Erst waren alle Umlaute im ganzen Blog zerhauen und außerdem war ein Plugin für dynamisch generierte Meta-Tags und -Descriptions komplettt resettet. Durfte Standard-Keywords und -Description neu eingeben (bzw. neu ausdenken) und außerdem sind alle bisher im Laufe der Jahre eingepflegten zu ignorierenden Wörter weg (z.B. sowas wie “ignorierenden”).

Das mit den Umlauten habe ich dann zum Glück wieder geradegebogen bekommen. Ein einziges Zeichen machte den Unterschied. Seit ich in der wp-config.php als Zeichensatz “UTF-8″ statt “UTF8″ stehen habe, geht’s wieder wunderbar.

Leider klappt die automatische Aktualisierung der Plugins noch nicht, aber daran arbeite ich. Und apropos Plugins: Ich habe nun ein Plugin installiert, das die aktuellen Blog-Einträge dieses Blogs auf Twitter veröffentlicht.

Natürlich habe ich dafür einen extra Account eingerichtet. Wer also auf Twitter über neue smileblue-Einträge benachrichtigt werden will, der abonniert @smileblue_kino

Wenn alles klappt ist dieser Eintrag nun der erste, der dort automatisch getwittert wird. Drückt mir die Daumen!



1. Januar 2010 um 22:48 Uhr

Animiert durch Jennys Eintrag “Mein Musik-Jahr 2009″ habe auch ich mir mal meine persönlichen Jahrescharts 2009 bei last.fm angesehen.

Die Top 15 der Gruppen oder Bands 2009:
1. RMB (170 Songs gehört)
1. Zettt (170 Songs gehört)
3. Die Ärzte (135 Songs gehört)
4. Die Fantastischen Vier (82 Songs gehört)
5. Wir sind Helden (80 Songs gehört)
6. Charly Lownoise & Mental Theo (72 Songs gehört)
7. Fedde le Grand (62 Songs gehört)
8. Phil Fuldner (60 Songs gehört)
9. The Chemical Brothers (58 Songs gehört)
9. Geier Sturzflug (58 Songs gehört)
11. Fettes Brot (54 Songs gehört)
12. Alex C (52 Songs gehört)
13. Interactive (48 Songs gehört)
14. The Cardigans (42 Songs gehört)
15. Doop (39 Songs gehört)

Die Top 15 der Songs im Jahr 2009:
1. RMB – Spring (58)
2. Geier Sturzflug – Bruttosozialprodukt (57)
3. Fedde le Grand – Put Your Hands Up For Detroit (56)
4. Phil Fuldner – Miami Pop (51)
5. Alex C – Du hast den schönsten Arsch der Welt (48)
6. RMB – We Just Need More (41)
7. Doop – Doop (39)
8. Lützenkirchen – 3 Tage wach (35)
9. Fettes Brot – Lauterbach (34)
10. RMB – Reality (33)
11. Camille Jones vs Fedde le Grand – The Creeps (radio edit) (28)
11. Interactive – Living Without Your Love (28)
13. 2raumwohnung – Ich und Elaine (27)
13. The Cardigans – Lovefool (27)
15. Die Ärzte – Lasse redn (25)

Dazu muss ich sagen, dass das natürlich dadurch etwas eingeschränkt ist, dass ich große Teile der Musik, die ich gerne hören würde, gar nicht habe. Muss mich da mal drum kümmern und meine Musiksammlung 2010 wieder erheblich aufstocken.

Was waren eure Songs 2009?



30. Dezember 2009 um 22:10 Uhr

Wenn man den ersten richtigen Job hat, geht es los: Das ganze Geld, das man nun verdient, will auch ausgegeben werden. Da kommt 2010 nach dem Berufseinstieg einiges auf mich zu.

Ein Teil des Einkommens gibt sich gleich von alleine aus. Aus brutto wird netto und schon ist – je nach Gehalt – etwa die Hälfte weg. Je kleiner das Einkommen, desto mehr davon geht in die Sozialversicherung: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Wer mehr verdient, zahlt anteilig mehr Einkommensteuer – aber weniger Sozialversicherungsbeiträge. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und zur staatlichen Rentenversicherung sind nämlich durch eine sogenannte Beitragsbemessungsgrenze nach oben gedeckelt. Bei der Krankenversicherung gibt es dabei eine Besonderheit: Wer über der Beitragsbemesserungsgrenze liegt (ab 01.01.2010 sind das 3750 EUR), kann zu einer privaten Krankenversicherung wechseln.

Dazu empfiehlt es sich, die eine oder andere Versicherung abzuschließen. Zum Standard bei den Versicherungen gehört die Haftpflichtversicherung, genauer gesagt die Privathaftpflicht. Die zahlt – vereinfacht gesagt – wenn man durch eigenes Verschulden jemand anderem Schadenersatz zahlen müsste. Da gibt es dann einige Unterschiede hinsichtlich der maximal gedeckten Versicherungssumme und der Frage, was alles mitversichert ist. Gehören zum Beispiel Schäden, die durch das Führen fremder Hunde verursacht werden, dazu? Beinhaltet der Versicherungsschutz Schäden durch den Verlust eines Schlüssels? Sind Familienmitglieder mitversichert?

Dies alles und noch viel mehr sind neben dem Preis wichtige Kriterien bei der Wahl der Haftpflichtversicherung, die übrigens nicht mit der Kfz-Haftpflicht zu verwechseln ist, die jeder Autohalter unabhängig davon abschließen muss.

Dazu stellen sich noch Fragen nach der Altersvorsorge durch eine Riester-Rente oder über eine betriebliche Altersversorgung und was ist im Falle der Berufsunfähigkeit? Schließt man eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab? Unter welchen Umständen zahlt die BU-Versicherung? Wird jeder genommen? Gibt es unterschiedliche Beiträge je nach Risiko? Wo ist der Unterschied zur Erwerbsunfähigkeit?

Vielleicht lohnt sich auch eine private Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Soweit mir im Moment bekannt, gibt es da zum Beispiel Angebote für Brillen und Zähne (ob das dann für mehr als das früher bekannte “Kassengestell” reicht, weiß ich nicht).

Insbesondere bei Problemen mit dem Vermieter oder Nachbarn lohnt es sich auch, über eine Rechtschutzversicherung nachzudenken. Wie man sieht, gibt es auch abseits der klassischen Lebensversicherung (die sich für die meisten inzwischen nicht mehr lohnt, wie ich von einer Mitarbeiterin bei einer Finanzberatung gehört habe), viele Wege sein Geld auszugeben, anzulegen bzw. sich abzusichern.

Was für mich jedenfalls derzeit gar nicht zur Debatte steht, ist eine Hausratversicherung. Das bisschen Hausrat, das ich da habe und was möglicherweise von Wert sein könnte, lohnt keine Versicherung. Da spare ich mir lieber die Versicherungsbeiträge und kauf mir den Hausrat im Zweifel dann neu.

Enger ins Auge gefasst habe ich eine Haftpflichtversicherung und auch über Rechtschutz denke ich nach – gerade auch als Blogger ist man ja doch immer wieder rechlichen Risiken ausgesetzt. Private Altersvorsorge kommt auch noch, aber erst später dieses Jahr. Das muss ich mir mal noch genauer ansehen. Aber man sollte auch nicht zu lange warten, der Faktor Zeit spielt da ja eine erhebliche Rolle.

Gespannt bin ich ja auch auf die erste “richtige” Steuererklärung. Da hat sich ja übrigens zum 1. Januar 2010 auch vieles geändert, zum Beispiel was die Absetzbarkeit von Krankenkassenbeiträgen angeht. Da kann man einiges an Steuern sparen. Aber auch die Steuerfreiheit bei der Rente wurde weiter verändert. Es lohnt sich, sich da genau zu informieren, um keine bösen – oder guten – Überraschungen zu erleben. Auch der Grundfreibetrag wurde auf 8004 EUR jährlich erhöht und die Kinderfreibeiträge sind ebenfalls gestiegen.

Wer Tipps hat – gerne kommentieren. Egal ob Versicherungen, Steuern, Rente,…

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30. Dezember 2009 um 20:20 Uhr

Irgendwie ist “Kinder-Silvester” im Jahr 2009 schon am 30. Dezember, wie mir scheint. Jedenfalls wurde heute in Stuttgart schon recht fleißig geböllert. So wie ich zwischen den Jahren immer den Tag-/Nacht-Rhythmus durcheinanderbringe, hätte es aber auch glatt sein können, ich hätte Silvester verpennt.

Aber nein, zum Glück habe ich Silvester nicht verpennt. Eben kam noch eine SMS wegen der Party-Planungen für die Silvester-Nacht 2009/2010. Ich wünsche hiermit allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2010 und eine schöne Silvesterparty 2009.

Ich kann nur empfehlen, nicht in die Innenstadt zu gehen. Da gibt’s zwar am Himmel wunderschöne Bilder von Raketen und allen möglichen anderen Silvester-Feuerwerken, aber dafür kommt man sich am Boden vor wie im Krieg – und den Himmel sieht man auch von weiter weg. :-)

Und nicht vergessen, den Sekt kaltzustellen, sich gute Vorsätze für 2010 auszudenken* und Dinner for One zu gucken… :-)

Auf ein weiteres Jahr smileblue mit Kinofilmen, Stars und sonstigem Allerlei.

* Notfalls einfach die alten Vorsätze für 2009 nochmal benutzen. ;-)



22. Dezember 2009 um 04:25 Uhr

Ist das eigentlich immer so, dass auf Pro Sieben so gut wie jede Sendung von der nervigsten Fernsehfrau der Welt moderiert wird? Ich guck ja zu Hause mangels Empfangsgerät nie Fernsehen. Jetzt läuft hier schon so einige Stunden Pro Sieben und ich glaube bis auf “20 Jahre Mittermeier” mit einem ergrauten Thomas Herrmanns seh ich irgendwie dauernd nur Sonya Kraus. Ausgerechnet die!

Na gut, bei den “peinlichsten Promi-Pannen”, oder wie das da eben hieß, passte das ja sehr gut. So wie die da immer aussieht. Das ist doch wirklich nicht schön so zusammengepresst da oben! Nee, nee…

Naja, ich hätte auch nicht so übertreiben müssen mit dem Fernsehkonsum am Stück nach einem Jahr Ruhe, aber das ist echt anstrengend – nicht nur mit Sonya Kraus aber mit ihr besonders.



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