28. März 2008 um 12:51 Uhr

Die 14-jährige Mina wird wohl Deutschlands erster Web-Star im Musik-Bereich. Ihr Musikvideo auf MyVideo wurde über 5 Millionen Mal angesehen (SPON schreibt noch von 3,5 Millionen). Damit ist sie bei MyVideo auf Platz 1 gelandet. Inzwischen hat sie nen Manager, ne eigene offizielle Website und auch ne inoffizielle Mina-Fan-Page.

Und jetzt geht es erst richtig los. Am Wochenende wurde ein professionelles Musikvideo gedreht, ein Album ist in Arbeit, die Single soll bis spätestens Jahresende auf dem Markt sein.

Quelle: SPON

Ich hab mir ihr Lied angehört bzw. das Video bei MyVideo angesehen. Ist nicht so meine Musik-Richtung, aber Mina kommt schon sehr gut rüber, keine Frage.

Wer sich selbst überzeugen möchte: Mina – How the angels fly
(Direktlink zum MyVideo-Video)

Ganz offensichtlich geht es zumindest manchen, die sie jetzt unterstützen, aber doch in erster Linie um den kommerziellen Erfolg:

Mina erfüllt eine ganze Reihe von Leuten mit echter Hoffnung im Augenblick. Hoffnung darauf, mit dem ersten deutschen Web-Star einen kommerziellen Volltreffer landen zu können, in der einzigen Zielgruppe, die in Deutschland tatsächlich noch Singles kauft.

Quelle: SPON

Gerade deshalb: Alles Gute an den neuen, kleinen Star.

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26. März 2008 um 23:56 Uhr

Mandana Naderian und das RTL-Nachtquiz. Klingt alltäglich? Stefan Raab deckt hier schonungslos die skrupellosen Methoden der Moderatorin auf. Oder hat sie einfach nur nicht aufgepasst? “Gemischt sind die 1A.”

Schon etwas älter, aber sehr lustig. :-)

Der Gast in der TV-Total-Sendung, Jürgen Domian, hat das schön zusammengefasst: “Es gibt zwei Möglichkeiten.: Entweder die Moderatorin ist nicht die Pfiffigste… oder RTL bescheißt die Leute.”



24. März 2008 um 22:58 Uhr

Vor kurzem hab ich den Film Almost famous – Fast berühmt auf DVD gesehen. Es geht um nen Jungen, der Artikel über Bands schreibt – oder schreiben will, wenn man ihn lässt. Er reist mit einer Band mit, um einen großen Artikel für das wichtige Musikmagazin Rolling Stone zu schreiben.

Um es kurz zu machen: Der Film war stinklangweilig. Klar, ein paar Lebensweisheiten waren drin. Die übertriebenen Sorgen der Mutter sorgten immer wieder mal für witzige Szenen – aber sonst?

Vielleicht finden Menschen aus der Musikszene Gefallen an dem Film. Irgendwie hat er auch noch nen Oscar und nen Golden Globe verliehen bekommen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben den Film zu zweit gesehen und uns nach ner Weile eigentlich fast nur noch gefragt, wann es endlich vorbei ist.

Wer noch mehr über den Soundtrack, die Auszeichnungen oder die Schauspieler wissen will, sollte mal bei Wikipedia vorbeischauen. Dort steht auch, dass es auf der DVD 2 der Director’s Edition noch ne 155-minütige Langfassung des Films gibt. Ganze 35 Minuten mehr als im Kino – mir haben die 118 Minuten allerdings voll gereicht.



22. März 2008 um 21:58 Uhr

“Oma, du musst die Quadrate zählen.”

Na, ihr seid damit bestimmt auch alle schon mal reingelegt worden, oder? :-)
Die Oma reagiert ja doch letztenendes ganz gefasst darauf. “Und ich zähl noch…”



21. März 2008 um 18:45 Uhr

Den Film Dan – Mitten im Leben alias Dan in Real Life (englischer Titel) habe ich schon vor ein paar Wochen in der Sneak gesehen, aber vor lauter eigenem Leben ganz vergessen zu bloggen. SPON hat mich heute mit einem eigenen Artikel über die Komödie daran erinnert.

Der Film war herrlich! Dan ist ein alleinerziehender Familienvater dessen zweitälteste Tochter gerade in die Pubertät gekommen ist. Dan will das aber offenbar noch nicht wahrhaben und legt seiner Tochter in dieser Hinsicht so gut es geht, Steine in den Weg. Sein eigenes Liebesleben sieht sehr mau aus – bis er sich dann plötzlich verliebt. Aber es gibt da einen ganz, ganz großen Haken…

Wie ihr mich kennt, will ich nicht zu viel vom Inhalt des Films verraten. Aber ich kann euch sagen, dass Steve Carrell als Dan und Juliette Binoche (die mich immer wieder an Julia Roberts erinnert) als Marie ihre Rollen fantastisch spielen. Diese Komödie ist wirklich großartig. Eine Familienkomödie in mehrfacher Hinsicht, denn der Ort an dem das meiste im Film spielt, ist die Familie von Dan, genauer gesagt sein Elternhaus. Und die Altersfreigabe ist ab null Jahren.

Man könnte den Film auch Liebeskomödie nennen, aber da viele mit romantischen Komödien sofort etwas Negatives verbinden, lass ich das lieber. ;-)

Extrem genial ist die Pfannkuchen-Szene – ihr werdet später wissen, was ich meine. Herrlich überzogen (und damit doch wieder irgendwie realistisch) auch die bedingungslose erste Liebe von Dans Tochter.

Ich kann euch den Film jedenfalls nur empfehlen. Kinostart war – genau wie bei Juno – gestern, am 20. März 2008.

Wie man sieht, hab ich in letzter Zeit Glück gehabt mit den Sneak-Filmen und so gibt’s auch mal wieder einige ganz klar positive Filmkritiken. Ich hoffe, ihr habt genauso Spaß mit meinen Filmtipps. :-)

Ach ja, ich hab gerade noch den Trailer gesehen. Würde den Film am liebsten gleich nochmal ansehen. Die Dusch-Szene ist auch sehr genial. Der Trailer verrät übrigens nicht mehr als die ersten etwa 15 Minuten. Man kann ihn sich also ruhig mal ansehen.



21. März 2008 um 17:53 Uhr

Manche Menschen sind ganz offensichtlich wahnsinnig – aber nicht alle filmen das dann gleich. Dieser durchgeknallte Mensch hat es getan. Erst singt und tanzt er zu Numa Numa, dann zu Eins, zwei, Polizei von Modo (wo er dann noch die Geschwindigkeit erhöht). Was danach kommt, kann ich nicht sagen, aber ab da wird’s erst so richtig skurril.

Macht also nicht den Fehler beim ersten oder zweiten Lied schon abzuschalten. Er steigert sich noch bis in den totalen Wahnsinn. Diese Lache! Und der Gesichtsausdruck bei Beginn des dritten Lieds beim Wort “Polizeiiiii”.

Bei Youtube steht das Video unter dem Titel Idiot Dancing To Hardcore Techno Music – Funny Stuff, was keine so unzutreffende Beschreibung darstellt, aber dieses video-gewordene Stück Wahnsinn dann doch nur unzureichend beschreibt. Worte reichen dafür auch kaum.



18. März 2008 um 01:08 Uhr

Juno ist 16 Jahre alt. Sie hat Power und Witz – und ist schwanger. Juno ist die Hauptdarstellerin des gleichnamigen Films. Grandios gespielt von Ellen Page.

Und dieser Film kam heute bzw. am gerade vergehenden Montag in der Sneak im Stuttgarter Metropol-Kino. Wir haben sehr viel gelacht. Juno ist ein freches, selbstbewusstes Mädchen und bringt entsprechend freche, frische und bisweilen harte Sprüche. Aber immer irgendwie sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas grenzwertig sind.

Auch Junos Stiefmutter taut im Laufe des Films auf und bringt sich sprüchemäßig ein. Der Vater von Juno MacGuff ist eher fürs Gefühl da und für gute Ratschläge. Der Film bringt jedenfalls eine gute Mischung aus Emotionen und Humor. Eine schöne Komödie, die auf einer eigentlich eher ernsten Story aufbaut. Schließlich ist eine Schwangerschaft für eine 16-Jährige nicht gerade einfach.

Der Film beleuchtet die negativen Seiten einer solchen Schwangerschaft hier nur am Rande. Damit ist er zwar als Doku ungeeignet, aber als Komödie wunderbar.

Auch der Soundtrack kommt offenbar sehr gut an. Auf Wikipedia steht dazu:

Auf dem Soundtrack sind Songs von Band Belle and Sebastian, Mott the Hoople, Barry Louis Polisar, Kimya Dawson, the Kinks, Cat Power, The Moldy Peaches und The Velvet Underground zu hören. Außerdem ist auch noch die Rockmusik, die Juno und Mark untereinander austauschen darauf enthalten. Der Soundtrack verkaufte sich in den USA unerwartet gut und war 10 Wochen lang das am meisten verkaufte Album im amerikanischen iTunes music store.

Meine klare Empfehlung: reingehen!

Kinostart ist am 20. März 2008, Trailer gibt’s hier. Aber ihr wisst ja, der verrät wie immer zu viel von der Handlung.

Offizielle Seite vom Juno-Film: juno-derfilm.de



10. März 2008 um 23:36 Uhr

Schon älter, aber immer noch gut. Oma im Auto – auch als Beifahrerin gefährlich:



9. März 2008 um 11:49 Uhr

Es klingt total bescheuert, wird aber in Großbritannien tatsächlich diskutiert und ausprobiert. Einerseits geht es um sepzielle Fußwege auf denen man getrost abgelenkt sein kann durch Handy-Nutzung ohne irgendwo gegenzulaufen – außer anderen SMS-Tippern. Andererseits um Polster rund um Straßenschilder oder andere Hindernisse.

SPON schreibt zu den Handy-Nutzer-Fußwegen:

[...] nicht weniger als ein Viertel der Befragten sprachen sich für spezielle “Handy-Nutzer-Laufspuren” auf Gehwegen aus. Auf diesen soll man sich dann getrost in die SMS-Lektüre vertiefen können.

Aber wie oben schon beschrieben, geht es noch weiter:

Die Schnapsidee der “Handy-Nutzer-Laufspur” ist aber beileibe nicht der Gipfel britischer Mobilfunk-Skurilität. Der Verein “Living Streets“, der sich der Verkehrssicherheit verschrieben hat, testet nämlich derzeit Polsterungen für Laternpfähle und Straßenschilder, die Kollisionen telefonisch abgelenkter Briten sanft abfedern sollen. Wenn der Feldversuch in Londons Brick Lane erfolgreich verläuft, will der Verein auch in Birmingham, Manchester und Liverpool Stangen mit der Polsterung versehen.

Wie sagt schon Obelix so schön: “Die spinnen, die Briten.”

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4. März 2008 um 22:18 Uhr

Vor etwa einer Woche bekam ich diese schreckenerregende Nachricht mit ohne Betreff im studiVZ:

sag mal bitte allen Leuten in deiner liste ,
dass sie den Kontakt mit ‘Saffi’
nicht annehmen sollen, das ist ein
Virus!!!!!! der
zerstört die ganze festplatte und
zieht sich die Daten da runter, wenn ihn
einer deiner kontakte erwischt, bist
du auch betroffen,weil er sich durch die
liste frisst!!!! also kopier das und
schick es an alle !!!!

Natürlich Quark wie jetzt auch offiziell vom studiVZ selbst vermeldet wird:

Nach dem Gerücht über ein kostenpflichtiges studiVZ kursiert nun die Nachricht, dass ein gewisser „Saffi“ bei Kontaktaufnahme eure Festplatte löscht. Der böse „Saffi“ soll sogar all eure Daten von der Festplatte ziehen, falls einer eurer Freunde sich mit ihm vernetzt.

Das ist natürlich völliger Humbug!

Lasst euch bitte nicht von solchen Nachrichten aus der Ruhe bringen, sondern löscht diese einfach ohne Sorge und vor allem ohne diese weiterzuleiten.

Eine wunderbare Restwoche wünscht euch,
Samir

Aber ehrlich, eigentlich musste man nur ein bisschen nachdenken.

Ich hoffe, dass auch die deren Computerkenntnisse über Mausbewegungen und Doppelklicks nicht hinausreichen, durch solche Geschichten etwas dafür sensibilisiert werden, dass in Kettenmails sehr oft Falschmeldungen, so genannte Hoaxes, stehen. Nicht einfach immer alles weiterleiten.

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