Ein stinknormaler Kino-Besuch

Freitag, den 14. Dezember 2007

Vor einiger Zeit war ich das erste Mal seit langem mal wieder außerhalb einer Sneak-Preview im Kino. Und da fallen einem erstmal wieder die ganzen Unterschiede auf. Mal ganz abgesehen davon, dass man in der Sneak nicht weiß, was kommt und es sich bei einem normalen Kino-Besuch meist vorher ausgesucht hat.

Nein, da ist dann noch sowas wie die Vorschau auf andere Kinofilme. Kommt in der Sneak nur ganz selten mal. Find ich eigentlich schade. Könnte man auch dort ruhig öfter bringen. Solange es dann nicht zu viele Vorschauen sind. Schließlich ist man eigentlich wegen etwas anderem gekommen. Zuviel nervt dann eher.

Das gilt ganz besonders für die Werbung. Ich weiß nicht warum, aber auch die gibt es in der Sneak nicht. Wir waren pünktlich in den Film gegangen, ich hatte sogar noch etwas gehetzt, und das haben wir nachher sehr bereut. Nach etwa 20-30 Minuten Werbung und Vorschau ging dann das Licht an und die Eisverkäuferin kam rein.

Halb ironisch, aber auch halb ernst, meinte ich zu meinem Nebensitzer “Jetzt haben die mich fast geweckt”. Er lachte etwas, nickte und murmelte, das sei ihm auch so gegangen.

Mit dieser ellenlangen Werbe-Orgie am Anfang verdirbt man den Menschen doch echt den Spaß am Kino. Zumal man dafür ja auch noch ordentlich Geld hinlegen muss. Kino ist ja nicht gerade billig – bis auf die Sneak vielleicht. Und da ist all das besser. Komisch.

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Kein Kinderspiel: Gone Baby gone! (Film)

Mittwoch, den 28. November 2007

In der Sneak kam Gone Baby gone alias Kein Kinderspiel (deutscher Titel). Es ist schon eine Woche her, aber über den Film lohnt es sich definitiv zu berichten. (Gestern war ich übrigens nicht, aber sie.)

Die Handlung des Films dreht sich um ein verschwundenes kleines Mädchen. Es gibt zunächst keinen Anhaltspunkt, was mit ihr passiert ist. Kindesmissbrauch? Entführung? Wer könnte es gewesen sein? Jemand aus der Familie? Bekannte? Fremde? Zwei Privatdetektive – ei junges Pärchen – werden angeheuert in der Hoffnung, mehr rauszufinden als die Polizei.

Mehrfach denkt man, der Film wäre zu Ende. Auch da hat er dann schon zum Nachdenken angeregt. Immer wieder werden die Hauptdarsteller – und auch die Zuschauer – mit höchst moralischen Fragestellungen konfrontiert. Kein Kinderspiel ist sehr spannend, man fiebert mit, man denkt mit und am Ende denkt man nach. Und diskutiert mit anderen.

Ich will gar nicht viel vom Film verraten, denn das könnte die Spannung zerstören. Erfreulicherweise ist auch der Trailer zu Gone, Baby, gone so gemacht, dass man ihn gefahrlos ansehen kann, ohne die Spannung zu zerstören.

Einen ausführlichen Bericht, der auch sehr gut darauf achtet, den Film nicht zu zerstören, gibt es bei Filmstarts. Apropos Filmstart. Kinostart in Deutschland ist am 29. November 2007.

Ich kann euch den Film empfehlen. Spannung und viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.

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Von Löwen und Lämmern (Kino-Film)

Freitag, den 9. November 2007

Von Löwen und Lämmern: Tom CruiseIch wurde ja extra eingeladen, um über diesen Film zu schreiben. Ehrlich gesagt, bin ich eigentlich froh, kein Geld ausgegeben zu haben. Der Film hat zwar einen interessanten Inhalt, ist aber ziemlich langweilig gemacht. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, erwartete ich einen spannenden, packenden Film. Der Trailer sieht auch danach aus. Schnelle Schnitte, Action.

Doch kaum etwas davon entspricht dem Film, der 94 Minuten lang über die Leinwand flimmert. Viel zu groß ist die Erwartung, die der Trailer aufbaut. Vielleicht ist das der größte Fehler: dass der Trailer dem Zuschauer eine andere Erwartungshaltung mitgibt als sie der Film Von Löwen und Lämmern schließlich halten kann.

Doch beim Diskutieren im Anschluss zeigten sich dann die Stärken des Films. Er wirft viele Fragen auf. Sehr interessante Fragen. Es lohnt sich, über die Inhalte noch einmal zu diskutieren. Er beleuchtet eine Thematik (“Krieg gegen den Terror”) aus verschiedenen Perspektiven.

Von Löwen und Lämmern: Meryl StreepAus der Perspektive des Politikers, der mit einer neuen Kriegsstrategie ins Weiße Haus gespült werden möchte (was er natürlich dementiert). Aus der Perspektive von Soldaten, die sich freiwillig gemeldet haben, um etwas für ihr Land zu tun. Aus der Perspektive eines Studenten, der politisch interessiert, inzwischen aber politikverdrossen ist. Aus der Perspektive eines Politik-Professors, der selbst in Vietnam dabei war. Und nicht zuletzt aus der Perspektive einer Journalistin, die sich nach dem 11. September 2001 dazu hat hinreißen lassen, über den “Krieg gegen den Terror” inhaltlich sehr nah an der Propaganda der Regierung zu berichten.

All das ist sehr interessant und definitiv diskussionswürdig. Aber der Film selbst hat einfach seine Längen. Es gibt sehr wenig Spannung und das ist sehr schade, denn so werden die interessanten Fragen, die Von Löwen und Lämmern aufwirft, schlecht verkauft.

Von Löwen und Lämmern: Robert RedfordWobei das – wie bereits gesagt – vielleicht an der falschen Erwartungshaltung lag, die der Trailer in mir aufgebaut hat. Der Kino-Saal war auch alles andere als voll.

SPON und die Frankfurter Rundschau schreiben auch über den Film. In Berlin gab es im Anschluss an die Premiere offenbar sogar eine Diskussionsrunde mit Robert Redford, dem Regisseur des Films, und Joschka Fischer.

Hätte ich die Artikel vorher gelesen, wären meine Begleitung und ich wohl anders an den Film herangegangen. So hatten wir zwar eine interessante Diskussion im Anschluss, haben aber im Kino zwischendurch eher gegähnt.

Die Fotos sind Pressematerialien von dot-friends.

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Der Glücksbringer: Volltreffer! (Kino-Film)

Mittwoch, den 7. November 2007

Good Luck Chuck oder Der Glücksbringer? Das war die Frage, die am Anfang der Sneak am Montag anstand. Es kam quasi beides, denn Good Luck Chuck ist der englische Titel von Der Glücksbringer.

Zwei von uns waren schon gar nicht mitgekommen, weil sie diesen Film nicht sehen wollten. Ich kam wie immer ohne Vorahnung. Halt, nein, ich hab schon kurz geguckt, ob wieder auf einen Zombie-Film getippt wird. Dann wäre ich nicht gekommen, zumal es zeitlich sehr knapp war.

Das wäre sehr schade gewesen.

Insbesondere die erste Hälfte des Films haben wir uns halb totgelacht. Jessica Alba, Dane Cook und Dan Fogler spielen fantastische Rollen. Es war eine Liebeskomödie, aber auch wenn das abschreckend klingen mag, es war echt lustig.

Die Story beginnt so:

Alles beginnt, als Charlie Logan 10 Jahre als ist und die Regeln beim Flaschendrehen bricht, indem er sich weigert ein Mädchen zu küssen: Die Abgewiesene belegt ihn mit einem Fluch, der Charlie sein Leben lang nur Pech in der Liebe bringen soll.

Da ich wie immer ungerne groß was vom Inhalt verrate, endet das hier (der Trailer verrät wie immer viel zu viel). Aber als Vorgeschmack eignet sich ein genialer Satz (und es gibt in dem Film viele davon) bzw. Dialog aus dem Trailer:

Charly (resigniert): “Was ist Sex ohne Liebe?”
Sein Kumpel (ganz entgeistert, brüllt): “SEX!! Es ist immer noch… SEX!”

Aber es geht nicht nur um Sex, sondern auch viel um Liebe. Und ganz besonders ist es eine Komödie – zum Brüllen komisch.

Den Film würd ich nicht verpassen, startet morgen, also am 8.11. – wie übrigens auch Von Löwen und Lämmern.

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30 Days of Night (Kino-Film)

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Ich war mal wieder im Kino. Natürlich in der Sneak Preview. Schon in der Schlange hieß es, es würde ziemlich sicher “so ein Zombie-Film” kommen. Ich überlegte, ob es so eine gute Idee war, herzukommen. Horrorfilme sind schließlich etwas, das ich nicht freiwillig gucke. Aber ich war schon lange nicht mehr im Kino und in der Sneak. So blieb ich also.

Zombies waren’s dann nicht, aber Vampire. Der Horror-Film 30 Days of Night kam und er fing schon recht schnell mit detaillierten Blutszenen an – auch wenn’s anfangs nur Hunde waren. Ich sag gleich, dass das kein bisschen meinem Geschmack entspricht und ich auch sonst von Horror-Splatter-Zeugs nichts halte. Wer auf Blut und grausame Gewaltdarstellungen steht, wird in dem Film bestens bedient. An einer besonders makaberen Stelle hat das Kino-Publikum sogar geklatscht.

Grobe Handlung/Anfang: Die kleine Stadt Barrow in Alaska liegt jeden Winter 30 Tage lang in völliger Dunkelheit. Das ist schon so nicht besonders angenehm für Menschen. Wenn dann noch dazu Vampire die sonst total friedliche Stadt heimsuchen für die die Dunkelheit ein großer Vorteil ist, wird es erst recht ungemütlich. Die Einwohner sind zunächst total hilflos.

Mittelteil (Spoiler!): Natürlich gibt es einen Helden, der gegen die Vampire kämpft und eine Gruppe von Leuten um sich hat. Die Gruppe dezimiert sich jedoch nach und nach. Die Vampire sind eben nicht ohne. Nicht zu vergessen auch, dass die von Vampiren gebissenen Menschen ebenfalls zu Vampiren werden. Keine angenehme Situation seinen Nachbarn, Freunden oder gar Kindern aus der Umgebung plötzlich als Todfeind gegenüberzustehen.

Ende (halber Spoiler!): Das Ende ist – wie soll man sagen? – eine Art vergiftetes Happy End, jedenfalls kein reines Happy End. Mal ganz abgesehen davon, dass bis dahin eh fast die ganze Stadt ausgelöscht ist. Aber es ist halt ein Horror-Film.

Filmkritik: Meine Art von Film ist es eh nicht. Horrorfilme sind nicht meine Welt. Die expliziten Gewalt- und Blut-Szenen widern mich an. Aber spannend war der Film definitiv. Ich hab gezuckt wie blöd. Aber ich find’s schon etwas bescheuert, wenn ein Mensch, der in dem Film eigentlich keine übernatürlichen Kräfte haben sollte, eine Kiste Sprengstoff direkt vor seinen Füßen stehen hat, ein Streichholz reinwirft, damit ein ganzes Gebäude in die Luft sprengt, in der nächsten Szene jedoch erstmal wieder völlig lebendig vor ner Horde Vampire steht.
Wer auf solche Filme steht, der sollte reingehen. Alle mit schwachen Nerven oder die kein Blut sehen können, sollten jedenfalls die Hände immer griffbereit haben, um den Augen die Sicht zu erschweren.

Kinostart: Start des Kinofilms 30 Days of Night ist in Deutschland am 8. November 2007. Trailer in verschiedenen Größen gibt es bei Moviemaze. Die Trailer sind auf deutsch und auf englisch zum Download verfügbar (MOV-Format und iPod).

Sonstiges: Die Hauptrollen spielen Josh Hartnett und Melissa George. Die Handlung basiert auf Comics von Steve Niles und Ben Templesmith. Die Film-Rechte wurden für eine Million US-Dollar verkauft. Die Produktionskosten liegen geschätzt bei etwa 50 Millionen Dollar. Aber wer die Comics mag, muss den Film trotzdem nicht mögen.

Quellen: Wikipedia, mein Kino-Besuch im Metropol in Stuttgart

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Kinostart von Ratatouille: Jetzt!

Mittwoch, den 3. Oktober 2007

Wieso eigentlich Mittwoch? Laufen die neuen Filme im Kino nicht normalerweise donnerstags an? Wie auch immer. Ratatouille, der geniale Animations-Film aus dem Hause Pixar, der schon vor einem Monat in der Sneak lief, kommt jetzt in die Kinos.

Meine Filmkritik war durchweg positiv, also kann ich euch nur empfehlen, die Kinos zu stürmen. Und ich übe solange nochmal Rattatui zu schreiben. Schreibe hier dauernd Rataoiulle, Ratatuoille oder Ratatoiulle.

Guten Appetit! ;-)

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Disturbia (Film)

Mittwoch, den 26. September 2007

Schon vor eineinhalb Wochen lief Disturbia in der Sneak-Preview, aber ich bin bis jetzt nicht wirklich zum Bloggen über den Film gekommen. Wenn ich über nen Sneak-Film schreibe, google ich meist erst einmal kurz den Film-Titel. Hierbei bemerkte ich dann, dass der Film, der diesmal im Kino lief, nicht Disturbier, sondern Disturbia heißt. Google hat mich aber auf den richtigen Titel verwiesen. Danke!

Der Film ist ein Psycho-Thriller. Nicht unbedingt mein Ding sowas. Während manch andere, die gerne und öfter Psycho-Thriller gucken, ihn “etwas lahm” fanden, sind meine Nebensitzerin und ich immer wieder synchron die Kino-Sessel runtergerutscht und an geeigneten Stellen zusammengezuckt.

Nach einer rasanten Szene am Anfang dümpelt die Handlung erstmal so vor sich hin. Spoiler-Beginn! Der Junge Kale gerät nach dem Tod seines Vaters öfter mal in Schwierigkeiten mit dem Gesetz. So wird er schließlich zu einem Hausarrest mit Fußfessel verurteilt. Er kann sich eine Zeit lang also nur in dem Haus, das er nun mit seiner Mutter alleine bewohnt, aufhalten und ein paar Meter drumherum.

So beginnt er die Nachbarn zu beobachten. Neben dem netten Anblick des Bikini-Sonnenbadens der frisch zugezogenen Nachbarstochter – und dem Blick in ihr Zimmer – sieht er auch Dinge, die einen unheimlichen Verdacht in ihm aufkommen lassen. Ist einer der Nachbarn etwa ein gesuchter Serienmörder rothaariger Frauen? Spoiler-Ende!

Die Handlung zieht an und das letzte Drittel des Films ist dann doch sehr von Zuckungen begleitet. Jedenfalls ging das mir und meiner Nebensitzerin so.

Mit ekelhaften Darstellungen hält sich der Film zum Glück zurück. Auch wenn ein paar Szenen dabei waren, auf die ich gut hätte verzichten können. Ich gebe offen zu, dass das nicht meine Art von Film ist. Ich lache eben lieber als dass ich mich erschrecke. Aber spannend war der Film allemal.

Angelaufen ist er in den deutschen Kinos am 20. September. Freigegeben ist er ab 16. Den deutschen Trailer findet ihr auf YouTube. Er verrät allerdings schon recht viel, wie das mit Trailern leider oft so ist.

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Kino-Charts vs. Sneak

Montag, den 17. September 2007

Laut moviemaze.de sind dies die aktuellen Top 5 der Kino-Charts in Deutschland:

1. Das Bourne Ultimatum
2. Kein Bund für’s Leben
3. Beim Ersten Mal
4. Rush Hour 3
5. 28 Weeks Later

Die ersten drei davon liefen auch in der Stuttgarter Sneak. So schlecht wie ihr Ruf scheint die dann gar nicht zu sein. Entweder ist einfach nur das Kino-Programm insgesamt deutlich schlechter geworden oder unsere Erwartungen sind zu hoch. Oder das Kino will dem schlechten Ruf ihrer Sneak-Preview entgegensteuern. Oder Kino-Charts sind eh Quatsch. ;-)

Hier meine Berichte zu Kein Bund fürs Leben und Beim ersten Mal. Das Bourne-Ultimatum lief in einer Doppel-Sneak und ich war nur in der ersten.

Noch zwei Wochen übrigens bis Ratatouille anläuft. Dann könnt ihr euch auch in das Vergnügen stürzen.

Und ich lass mich mal überraschen, was mich heute Abend so in der Sneak erwartet…

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Ratatouille – Der Film

Dienstag, den 4. September 2007

Gucken. Nicht essen. Gestern war die Sneak mal wieder echt genial. Wir wussten allerdings vorher 99 % sicher, dass Ratatouille kommen wird. Von schon sehr früh laufenden Vorschauen (Vorschaus?) ahnte ich auch schon, dass dieser Film ein pures Vergnügen wird.

Das war er dann auch. Eine originelle Story von einer Feinschmecker-Ratte mit Gourmet-Nase sehr kurzweilig mit sich gegenseitig jagenden Gags umgesetzt. Einige der Gags waren erwartbar, wurden aber in der jeweiligen Umsetzung dann doch nochmal getoppt. Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht wie bei diesem Film.

Auch die Animationen waren sehr schön umgesetzt. Die Menschen waren nicht so detailliert, aber bei den Ratten und oft auch beim Essen sah man jedes Detail. Sehr beeindruckend.

Rattenscharfer Film also. Höhö. Kann ich jedem nur empfehlen. Und ganz nebenbei hab ich auch noch gelernt, dass man Ratatouille wohl “Ratte-tui” ausspricht und nicht – wie ich immer dachte – “Ratta-tui”.

In Wikipedia steht dazu:

Am Ende des offiziellen Trailers und auf den Filmplakaten wird darauf hingewiesen, dass der Titel “rat-a-too-ee” (englisch) ausgesprochen wird. Das Wortspiel mit Ratatouille und rat ist unübersehbar. Auf den deutschen Plakaten wird es zu “ratte-tuu-ii”, da man in Deutschland der französischen Sprechweise folgt, doch im Film wird es “ratte-pfuu-ii” ausgesprochen.

Am 3. Oktober 2007 läuft der Film in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Einen deutschen Trailer gibt’s hier, einen englischen Teaser hier und eine zehnminütige, englische Preview hier. Eine offizielle Seite hat der Film natürlich auch. Viel Spaß im Kino! :-)

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Kein Bund fürs Leben (Kino)

Dienstag, den 28. August 2007

Ja, da spielt Axel Stein mit. Nein, er hat keine Sprechrolle. Jedenfalls fast nicht. Wo ich war? In der Sneak Preview im Metropol-Kino in Stuttgart. Was kam? Kein Bund fürs Leben. Kein Hochzeits- oder Liebes-Film, sondern ein Bundeswehr-Film. Auch wenn natürlich nichts ohne ein bisschen Romantik geht.

Gut, viele der Witze waren irgendwie vorhersehbar. Und dass am Ende alles gut wird, ist auch nicht besonders kreativ. Aber ich hab mich sehr gut unterhalten, also hat sich der Film für mich voll gelohnt. Der kleine Werbefilm der Bundeswehr, der am Anfang gezeigt wird, war sogar echt, wie man im Abspann sehen konnte. Ich fand den so amerikanisch, ähm, also überzogen, dass ich den für gefaket gehalten habe.

Auch die Musterung war etwas realitätsfremd dargestellt und ein Einberufungsbescheid fehlt auch. Aber gut. Völlig egal. Axel Stein (Feuer, Eis und Dosenbier und sowas) nicht mag, hat noch lange keinen Grund, hier nicht reinzugehen. Er sagt in der ersten Hälfte des Films keinen Satz. Und in der zweiten maximal drei.

Am besten fand ich die Szene (Achtung, kleiner Spoiler!), wo sie mit dem Panzer beim Fast-Food-Restaurant vorfahren. Sicher alles keine anspruchsvolle Unterhaltung, aber unterhalten wurde ich definitiv. Ob das Menschen, die Wehrdienst abgeleistet haben, ebenso geht, weiß ich nicht. :-)

Die Hauptrolle in dem Film spielt Franz Dinda. Neben Axel Stein spielen sonst noch Florian Lukas, Kailas Mahadevan, Till Trenkel, Christian Sengewald, Oona Devi Liebich und Maren Scheel mit. Die Bundeswehr-Vorgesetzten sind Ronald Nitschke und Jan Henrik Stahlberg. Die Charaktere sind eigentlich alle sehr schön gespielt, insbesondere die Bundeswehr-Menschen.

Ab 30. August 2007 gibt’s den Spaß für alle im Kino. Den Trailer gibt’s auf der offiziellen Seite zum Film (Intro skippen und im Hintergrundbild auf Trailer klicken). Ach ja, und bleibt nach dem Abspann unbedingt sitzen. Es geht noch weiter!

P.S.: Den Trailer gibt’s auch hier (Dailymotion) oder hier (YouTube). Da muss man sich nicht durch die etwas nervige Flash-Seite dort klicken.

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