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Black Snake Moan - Nymphomanie und Blues

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Ich mach’s diesmal kurz. Montag war ich mal wieder im Kino. Die Sneak-Preview stand an. Es lief der Film Black Snake Moan mit Christina Ricci und Samuel L. Jackson. In dem Film dreht es sich um Blues, sexuellen Missbrauch, Nymphomanie und Religion.

Film: Black Snake MoanTeilweise fand ich, dass mit diesen ernsten Themen etwas zu locker umgegangen wurde. Aber der Film ist schon gut gemacht. Die Schauspieler machen einen guten Job. Und damit meine ich nicht die Oben-ohne-Szenen mit Christina Ricci, die in dem Film ziemlich viel nackte Haut zeigt. Interessant fand ich, dass mir ein Charakter ziemlich unsympathisch war und der dann - mal wieder - von Justin Timberlake gespielt wurde.

Alles in allem ein interessanter Film, der zum Nachdenken anregt. In Deutschland war heute Kinostart, in den USA ist er bereits auf DVD erhältlich. Auf der offiziellen Website findet ihr den Trailer. Das Intro dort ist auch ganz nett gemacht. Zusätzlich zum (englischen) Trailer zu Black Snake Moan gibt es auch noch zwei (englische) Film-Clips und ein Musik-Video. Der Blues ist eben allgegenwärtig in dem Film.

Wem das jetzt zu wenig Info war oder wer den Trailer und ein paar Ausschnitte aus dem Film auf deutsch sehen will, sollte mal hier vorbeischauen. Eine MySpace-Seite gibt es auch. Ach ja, und lasst euch nicht von dem Film-Poster irritieren. Auch wenn sie angekettet ist und es ein wenig danach aussieht: sie ist nicht seine Sex-Sklavin. Eher im Gegenteil.

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Filmkritik: Primeval - Die Fährte des Grauens

Dienstag, den 19. Juni 2007

Die Fährte des Grauens. Selten passte der Titel eines Sneak-Films so gut auf den Film selbst. Auch ein Grund, das Wort Filmkritik mit in den Titel zu nehmen, denn Kritik ist hier durchaus nötig.

Ich bin eh kein Fan von Horrorfilmen, bei den blutigen Szenen habe ich weggeguckt. Ich seh sowas sehr ungern. Aber auch die Horror-Fans kamen sicher nicht auf ihre Kosten, denn dafür kam sowas dann doch zu selten. Der Film vermischte irgendwie die politische Lage in Afrika mit Horrorfilm-Elementen.

Kern-Story ist nämlich ein Journalistenteam, das nach einem gigantischen Monster-Krokodil sucht. “Gustave” - mit französischer Aussprache - nennt man das Croco Jumbo dort. Gustave beherrscht die Gegend im Wasser und “Little Gustave” an Land. Little Gustave ist ein Bandenchef, benannt nach dem Riesenkrokodil.

Gustave mampft fröhlich vor sich hin, der Film dümpelt weniger fröhlich von Szene zu Szene. So wirklich spannend ist es meist nicht.

Daher schließe ich mich dem Fazit von filmstarts.de an: Die Idee, klassischen B-Movie-Horror mit einem ambitionierten Polit-Thriller zu vermischen, klingt im ersten Moment zwar hochinteressant und aufregend, die Umsetzung ist im Fall von “Die Fährte des Grauens” jedoch leider komplett in die Hose gegangen.

Wer Primeval - Die Fährte des Grauens dennoch sehen will: Kinostart in Deutschland ist am 21. Juni 2007. Den Trailer gibt’s hier. Aber Vorsicht, der Trailer verspricht mehr Action als der Film halten kann.

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Stirb langsam 4.0

Mittwoch, den 13. Juni 2007

Wieso heißt der neueste Stirb-langsam-Teil “Stirb langsam 4.0″ und nicht einfach 4 oder IV? Die davor hießen doch auch nicht 1.0, 2.0 und 3.0, oder? Oder gibt’s dann nochmal ne verbesserte 4.1 hinterher, wenn der Film nicht mehr im Kino läuft und auf DVD erscheint?

Ach ja, wenn wir schon dabei sind: Kinostart ist am 27. Juni 2007 und den Trailer kann man hier ansehen. Klingt spannend und sieht nach viel Action aus. Und das obwohl Bruce Willis schon 52 ist.

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Hot Fuzz - super Film!

Dienstag, den 5. Juni 2007

Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis. Was der deutsche Untertitel soll, ist mir etwas schleierhaft, aber der Film ist ansonsten nur zu empfehlen. Zu sechst waren wir gestern in der Sneak Preview der Innenstadt-Kinos in Stuttgart. Irgendwie fand die Filmvorführung heute mal wieder im Gloria statt im Metropol statt und die Schlangen waren lang. Wir bekamen nur noch Karten für die zweite und die dritte Reihe.

Doch das tat dem Spaß am Film keinen Abbruch. Schon in den ersten Minuten ging es bei Hot Fuzz mit viel Humor zur Sache. Die Sprüche saßen und die Story wurde aufgebaut. Officer Nicholas Angel (Simon Pegg) ist ein Supercop. Allerdings - und damit verrate ich nur etwas aus den ersten Minuten des Films - wird er zum Dorfpolizisten degradiert befördert. Er wird zum Sergeant, aber seine Arbeitsstelle ist eben nicht länger London, sondern ein kleines Dorf namens Sandford. Laut Statistik das sicherste Dorf des Landes - und mehrfach schon zum “Dorf des Jahres” gewählt.

Officer Angel findet allerdings genug kriminelle Handlungen, auch wenn sie nur kleinen Kalibers sind. Gerade denkt man, er würde nun nur noch ausgebrochene Schwäne jagen und Kirchenfeste bewachen, da gibt es zwei mysteriöse Tode.

Ab da kommt neben dem Humor die zweite Säule dieses britischen Polizeifilms ins Spiel: Spannung. Es bleibt lustig, ist aber nun noch dazu spannend. Die Charaktere des Films sind auch alle auf ihre Art irgendwie merkwürdig und skurril.

Auch im letzten Drittel behält der Film seinen Humor bzw. legt sogar noch einen drauf. Auch Selbstironie kommt nicht zu kurz, wenn sich die Darsteller zum Beispiel im Film darüber unterhalten, was für einen coolen Spruch man in der soeben zu Ende gegangenen Szene hätte bringen können. Überhaupt ist das letzte Drittel sehr stark als Persiflage auf typische amerikanische Actionfilme zu sehen.

Action ist aber auch hier das Stichwort. Sehr rasant wird es gegen Ende. Alles Denkbare an Waffen wird im Showdown eingesetzt - in einer total skurrilen Szenerie. Die Situation an sich ist eigentlich schon komisch genug.

Und was passiert am Ende…? Tja, da kommt alles anders als man denkt. Seht euch nicht den Trailer auf der Hot-Fuzz-Website an. Die beiden Teaser dort könnt ihr aber gefahrlos anschauen. Der Trailer aber verrät viel zu viel von der Handlung und ihr wollt euch doch die Spannung nicht nehmen lassen.

Fazit der Filmkritik: Genialer Film! Definitiv nicht entgehen lassen. Alle sechs, die mit dabei waren, waren begeistert. Eine Mischung aus Actionfilm, Thriller und Komödie. Am ehesten wohl als Actionkomödie zu bezeichnen. In der Mitte und am Ende wird es etwas sehr blutig, das hätte man für meinen Geschmack doch etwas reduzieren können. Aber nichtsdestotrotz: Hot Fuzz ist absolut empfehlenswert!

Könnte ein Kult-Film werden. Ich werde ihn mir sicher nochmal anschauen, wenn er auf DVD erschienen ist.

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Kinostart Fluch der Karibik 3

Donnerstag, den 24. Mai 2007

Heute ist der Kinostart von Fluch der Karibik 3. Ich hab den Trailer zum Film zwar jetzt schon ziemlich oft im Kino gesehen, aber vielleicht ihr noch nicht. Youtube sei Dank, hier ist er:

Ich denke, ich werde ihn mir im Kino ansehen und nicht warten, bis er auf DVD rauskommt. Aber davor sollte ich mir noch die beiden ersten Teile ansehen.

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S.H.I.T. - Die Highschool GmbH aka Accepted

Dienstag, den 22. Mai 2007

Am 31. Mai 2007 startet in den deutschen Kinos der Film “Accepted”. Allerdings heißt er dort “S.H.I.T. - Die Highschool GmbH”, wie ich gerade lese. Damit verrät der deutsche Titel schon etwas mehr vom Inhalt.

Ich hab den Film gestern in der Sneak-Preview gesehen. Leider kam er in Englisch und die beruhigenden Worte von “Mr. Sneak”, das wäre gut verständliches Englisch, erwiesen sich leider als falsch. Ging nicht nur mir so. Darunter hat der Spaß am Film gestern natürlich gelitten, wofür ja aber der Film nichts kann.

Der Film hat wartet mit vielen typischen Klischees aus Highschool-Komödien auf. Allerdings steht hier die College-Liebe nicht im Mittelpunkt, sondern das College selbst. Das S.H.I.T. aus dem Titel steht für South Harmon Institute of Technology.

Und genau um dieses College dreht sich der ganze Film. Es ist nämlich kein offizielles College… mehr will ich mal nicht verraten.

Der Film hat viele lustige Szenen und enthält nebenbei noch ne Portion Kritik am Bildungssystem der USA (wobei vieles davon auch auf Deutschland übertragbar ist). Am Anfang habe ich aufgrund der Sprache wenig verstanden, aber der Film ist sehenswert. Werde ihn mir bestimmt nochmal irgendwann auf deutsch ansehen.

Wer mehr wissen will: Hier ist der Trailer (englisch) und hier gibt’s ne Inhaltsangabe und Rezension bzw. Filmkritik. Ich verrate immer lieber weniger vom Inhalt, weil ich vor einem Film selbst auch lieber weniger drüber weiß. Der Trailer verrät auch schon recht viel.

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Let’s kill Bobby Z

Dienstag, den 15. Mai 2007

Dies ist kein Aufruf zum Mord, sondern der zeitnahe Bericht von meinem montäglichen Sneak-Abend im Kino. Es kam eben der Film “Let’s kill Bobby Z” alias “The Death and Life of Bobby Z”. Warum auch immer der “deutsche” Titel auch englisch ist und dann noch anders als im Original. Egal.

Der Film hat echt Spaß gemacht. Die Handlung ist spannend, es gibt einige Wendungen und man hat viel zu lachen. Natürlich sind die Actionszenen nicht immer realistisch, aber man wird gut unterhalten.

Einige witzige Szenen sind mir geradezu eingebrannt im Kopf. Ganz genial die eine Stelle, wo der Kerl die Tür aufmacht, die Bombe sieht und… ich verrate lieber nix! ;-)

Es hieß, der Film käme nicht in die deutschen Kinos. Nun steht auf der Website zum Film aber Kinostart 3. Mai 2007. Find ich auch irritierend, weil in der Sneak Preview(!) doch eigentlich Filme laufen, die noch nicht gestartet sind. Sei’s drum. Der beste Sneak-Film seit längerem. :-)

Aber guckt euch lieber nicht den Trailer an. Erstens bringt er den Film nicht gut genug rüber und zweitens verrät er viel zu viel, nämlich auch quasi schon das Ende.

Ach ja, und ob jetzt im Kino zu sehen oder nicht. Auf DVD gibt’s ihn ab 23. Juli.

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Flyboys - Helden der Lüfte

Samstag, den 12. Mai 2007

Letzten Montag war ich wieder im Kino in der Sneak. Es kam “Flyboys - Helden der Lüfte”. Insgesamt fand ich ihn mittelmäßig. Der Anfang war mir in Teilen zu sehr hochgezogen (Frage zum Nachbarn: “Soll das jetzt zeigen, dass nur Idioten zum Militär gehen?”).

Der Film spielt 1916 im ersten Weltkrieg. Ein paar junge Amerikaner melden sich aus unterschiedlichen Gründen für die französische Fliegerschwadron Lafayette Escadrille. Aus Anfängern werden nach und nach Profis, natürlich nicht ohne Verluste. Nebenbei gibt es eine Liebesgeschichte zwischen einem der Soldaten und einer Französin.

Die ganze mittlere Handlung ist ganz nett und okay. Mal ein wenig lustig, mal dramatisch, mal mit Action und mal eher romantische Szenen.
Gefreut habe ich mich als ich erkannte, dass Jean Reno mitspielt. Leider war seine Rolle eher klein. Die weibliche Hauptrolle wird von Jennifer Decker meiner Ansicht nach auch sehr nett und authentisch gespielt. Ich mag die Szenen, wo sie versucht englisch zu lernen bzw. zu sprechen.

Aus den Nachwuchspiloten stach natürlich einer deutlich hervor. Außerdem gab es bei den alten Kämpfern einen ganz besonderen. (Achtung! Spoiler folgt!) Er fliegt nach den Kampfeinsätzen immer noch eine zweite Runde alleine. Als er eines Tages abgeschossen wird, tut der neue Anführer es ihm nach. Ab dem Moment fand ich den Rest des Films überwiegend schlecht.

Und auch wenn das Ende einen Fleck auf seinem Happy End hat, so war mir doch die “Sie wurden alle was ganz Tolles und Großes”-Auflistung bezüglich der Helden zu doof.

Aber so schlimm wie andere fand ich ihn auch wieder nicht. Sympathisch fand ich definitiv, dass offenbar vermieden wurde mehr Blut als nötig zu zeigen. Nicht so selbstverständlich für amerikanische Filme.

Mal sehen, was übermorgen kommt. Werde mich bemühen, diesmal dann schneller zu berichten. :-)

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The Marine im Kino - ich leider auch

Samstag, den 28. April 2007

Letzten Montag war ich wieder in der Sneak Preview im Kino. Man weiß ja nie, was kommt, aber die ersten waren (verständlicherweise) schon irritiert als “World Wrestling Entertainment” eingeblendet wurde. Als der Titel des Films (”The Marine”) eingeblendet wurde, standen in der Reihe vor mir zwei auf. “Der ist soo schlecht, ich hab den schon gesehen”, sagten sie zu denen an denen sie vorbeigingen.

Doch zunächst die Story des Films: John Cena spielt John Triton. Der ist nicht einfach nur Soldat, er ist Marine. Er ist auch nicht einfach nur irgendein Marine, er ist ein extrem guter.

Um das zu demonstrieren, rettet er gleich am Anfang im Alleingang einige seiner Kameraden aus dem Irak, die dort gefangen waren und gerade umgebracht werden sollten. Über Funk bekommt er den Befehl, auf Verstärkung zu warten, aber er sieht natürlich, dass das zu lange dauern würde. Also stürmt er alleine in das Lager, schaltet alle Gegner aus und rettet die Gefangenen.

Da er den Befehl, auf Verstärkung zu warten, missachtet hat, wird er aus dem Militärdienst entlassen. Nachdem er gleich am ersten Arbeitstag aus einem Security-Job rausfliegt, überredet ihn seine Frau Kate (Kelly Karlson), zusammen etwas Urlaub zu machen.

Parallel zu dieser Handlung raubt eine Verbrecherbande um Rome (Robert Patrick) Diamanten und befindet sich nach der Tötung mehrerer Leute (u.a. sprengen sie nach dem Raub ein Polizeiauto in die Luft) logischerweise auf der Flucht.

An einer Tankstelle treffen die Diamantenräuber dummerweise mit dem Pärchen zusammen. Da Polizisten anwesend sind, werden die Räuber nervös und erschießen einen der Polizisten.

Bis dahin ist der Film zwar schon an einigen Stellen klar überzogen, aber noch ganz okay. Nun eskaliert in jeglicher Hinsicht einfach alles. John wird niedergeschlagen. Die Diamantendiebe entführen Kate und fliehen mit Johns Auto.

Die Tankstelle brennt, John wacht auf, die Tankstelle explodiert, John überlebt natürlich und verfolgt die Bande mit dem Flitzer der Polizei, dem - wenn ich mich richtig erinnere - vorher eigentlich die Reifen zerschossen wurden.

Nun folgt jedenfalls eine Verfolgungsjagd über Straßen, durch den Dschungel und auch über Wasser. Während des gesamten Verlaufs ist John noch zwei Mal in Gebäuden, die mit ihm zusammen in die Luft fliegen. Da er aber The Marine ist, überlebt er jedesmal ohne Kratzer.

Natürlich kommen die ganzen Klassiker noch vor. Streitereien unter den Entführern, böse Polizisten, Verbrecher, die sich gegenseitig übers Ohr hauen und eifersüchtige Frauen.

Die Handlung wiederholt sich stark (siehe drei explodierende Häuser mit John Triton drin, der überlebt), es gibt einige Fehler in der Logik und so wurde der Film dann doch mehr ausgelacht als mit ihm gelacht wurde. Dass John Cena seine Stunts selbst macht und Robert Patrick eigentlich auch einen ganz guten Diamantenräuber-Bandenchef abgibt, reißt es auch nicht mehr raus.

Nach dem Film sagte jemand: “Der war so schlecht, dass er schon wieder gut war.” Ich korrigierte auf: “Der Film war so schlecht, dass er schon wieder mittelmäßig war.” Tobias hat sich dem angeschlossen.

Fazit: Viel Action, teilweise echt schöne Schnitte, Handlung insbesondere in der zweiten Hälfte sehr schlicht und wiederholend. Auch die Logikfehler trüben den Spaß. Positiv hingegen ist, dass man den Film auslachen kann.

Die Action könnt ihr euch aber auch einfach im Trailer ansehen.

Kinostart in Deutschland war am 26. April. Sorry, dass ich euch nicht früher gewarnt habe. ;-)

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The Host: Bestialisch schlecht

Samstag, den 31. März 2007

Ein Monster, das Touristenmassen verschlingt. Ein Film, der sich alle möglichen Themen einverleibt - von Terrorkampf bis Fremdenhass. Viel Spaß mit “The Host”, einem bestialisch guten B-Movie aus Südkorea.

So beginnt bei SPON ein Artikel zum Film “The Host”, den ich letzten Montag im Kino in der Sneak gesehen habe. “Bestialisch schlecht” würde unsere Wertung aber wohl eher treffen. Einer meinte, er fand ihn “nicht soooo schlecht”, während wir anderen schon ziemlich enttäuscht waren. “Geht’s noch schlechter?” kam sogar als eine Reaktion. Direkt zu Beginn standen hinter mir einige auf mit den Worten “Der ist so schlecht”, gingen und kamen nicht wieder.

Ich fand immerhin die Turnübungen des Monsters ganz nett. Hier und da waren auch ein paar witzige Momente, wobei manche wohl auch eher unfreiwillige Komik waren.

Aber gucken wir mal, was SPON weiter schreibt. “Am Ufer des Han-Flusses…” Ah ja, das war eine Stelle, wo ich doch hin und wieder schmunzeln musste. Schließlich sagten die eigentlich nie sowas wie “Am Ufer des Han”, sondern sprachen immer vom Harnfluss, pardon, Han-Fluss.

Gwoemul, so heißt der Film auf koreanisch, beginnt damit, dass ein Labor-Assistent befohlen bekommt, den toxischen Inhalt hunderter Flaschen (”Kleinigkeit”) in den Ausguss zu leeren, weil sie verstaubt sind. Er wehrt sich natürlich, aber schließlich ist es “ein Befehl” und da setzt er sich halt ne kleine Atemschutzmaske auf und kippt umgeben vom giftigen Dämpfen das Zeug in den Abfluss - und damit offenbar in den Han-Fluss.

Ein paar Jahre später ist in eben diesem Fluss ein Monster unterwegs. Natürlich ist es schon riesengroß bevor überhaupt jemals jemand etwas von ihm mitbekommen hatte. So auch die Familie, die direkt am Fluss nen kleinen Laden betreibt.

Über unrealistische Szenen schweige ich mich zu Gunsten des Films einfach mal aus.

SPON schreibt: Unbekümmert überschreitet Regisseur Bong die Formel des Monster-Genres aus Entsetzen, Kampf und Vernichtung mit melodramatischem Pathos, Slapstick-Szenen und sozialkritischen Seitenhieben.

Mir (und anderen) kam es eher so vor als könnte der Film sich nicht entscheiden, was er sein will. Ein bisschen politisch, ein bisschen witzig, ein bisschen dramatisch… Manche Schnitte passten überhaupt nicht zu dem Film und wirkten so unfreiwillig komisch.

Laut Wikipedia ist dies der erfolgreichste südkoreanische Film, den es je gegeben hat. In Südkorea hatte er 13 Mio. Zuschauer bei 48 Mio. Einwohnern.

Ich kann das nicht nachvollziehen. Frau Sympatexter schon etwas eher. Aber nur etwas.

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