WALL-E: Der Letzte räumt die Erde auf (Film)

Mittwoch, den 24. September 2008

Ein absolutes Sneak-Highlight kam am Montag im Kino: WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (und davor gab’s sogar nen kleinen Vorfilm – das hab ich auch noch nie erlebt). Wall-e wurde dafür gebaut und darauf programmiert, Müll zu Würfeln zu formen und auf Müllhalden geordnet abzulegen. Das macht er jetzt auch schon 700 Jahre lang. Wie das bei Software eben so ist, wenn sie lange läuft, hat auch Wall-e ein bisschen ein Eigenleben entwickelt. Sowas wie einen Charakter.

Von der Menschheit ist keine Spur zu sehen – bis auf den Müll eben. Und der ist so umfangreich, dass auch nach 700 Jahren kein Ende von WALL-Es Arbeit absehbar ist. WALL-E tut seinen Job und pflegt seine Spleens. Sogar einen Kumpel hat er – in Form einer Kakerlake oder sowas.

WALL-E ist allerdings kein Name oder Spitzname, sondern die schlichte Bezeichnung für Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class, was auf deutsch so viel heißt wie “Müllfahrzeug für die Erde”. Eigentlich also alles andere als ein Name mit Charakter.

Der Film ist sehr schön animiert (pixar studios) und hat auch eine schöne Story mit hoher Gag-Dichte. Da ist für die ganze Familie (FSK 0) ein lustiger und abwechslungsreicher Kino-Abend mit 98 Minuten Unterhaltung in Aussicht. Nebenbei transportiert der Film noch eine sehr eindeutige Botschaft, die eigentlich jeder begreifen sollte.

Herzallerliebst übrigens auch die vielen kleinen Videos, die es zu dem Film neben dem Trailer noch gibt, die aber im Kino nicht gezeigt wurden. Einige findet ihr auf der Wall-e-Website, noch mehr bei Youtube. Hier mein Lieblings-Filmchen: WALL-E findet Kopfhörer und tanzt:

Kino-Start in Deutschland ist am 25. September 2008, also morgen. Wer nicht reingeht, ist selber schuld. Manche sprengen sogar ihre eigene Skala, um den Film zu bewerten.

P.S.: Wie lange liefen jetzt eigentlich diese kleinen WALL-E-Teaser-Filmchen im Kino schon? Ewig, oder? Da war anfangs nicht mal klar, dass das die Vor-Vor-Vorankündigung eines Films ist.

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Wanted (Kino-Film) – Action pur

Dienstag, den 26. August 2008

Wow! Kann ich den Film nochmal in Zeitlupe sehen? Das ging so schnell… Wirklich rasant war’s heute in der Sneak und noch dazu in Originalsprache (US-Englisch). Auch wenn viele Szenen echt nicht gut zu verstehen waren – viel Handlung gab’s nicht zu verpassen. Rasante Action-Szenen und in Zeitlupe bis ins kleinste Detail dargestellte Tötungszenen bzw. Kugelwege. Das ist Wanted.

Das alles – aber nicht mehr. Wobei die Action-Szenen wirklich sehenswert sind. Auf detaillierte Darstellungen von Kugelein- und -durchschlägen hätte ich allerdings gerne verzichten können. Die eine Szene recht weit am Anfang, wo der Hauptdarsteller (James McAvoy) einfach mal eben durch seitliches Anfahren ins Auto reingeholt wird, war aber irgendwie echt genial (im Trailer 2 zu sehen).

Wer auf schnelle Autos, Verfolgungsjagden, Schießereien, Crashs mit Autos, Bussen und Zügen und jede Menge durch die Luft schwirrende Kugeln steht, der ist mit Wanted genau richtig bedient. Dieser Action-Film kennt keine Pausen und kommt auch fast ohne das sonst ja omnipräsente Thema Liebe und Sex aus – auch wenn das im Trailer anders rüberkommt. Wobei eine halbnackte Angelina Jolie diesen Punkt natürlich etwas relativiert.

Um so mehr geht es um Action und Gewalt. Schnelligkeit, Töten und übermenschliche Fähigkeiten. Ich sag nur “Shoot the wings off the flies” (Schieß den Fliegen die Flügel weg). Passend zum Film ist auch der Soundtrack sehr rasant und kurzweilig. Besonders ebenfalls in Trailer 2 zu sehen hören.

Soweit die Filmkritik. Kino-Start in Deutschland ist am 4. September 2008. Neben Angelina Jolie und James McAvoy spielen in Wanted noch Morgan Freeman und Thomas Kretschmann mit. Ach ja, falls jemand dann in der deutschen Fassung die Handlung findet, kann er oder sie sie mir ja mitteilen. ;-)

Sehr überraschend war im Abspann der Satz, dass die Handlung fiktiv war. Mir passiert das zwar nicht täglich, aber so 2-3 Mal die Woche sind schon drin. ;-) Passend dazu basiert die Handlung des Films wohl grob auf einem Comic namens – wer hätte es gedacht – Wanted.

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Kino-Start von High School Musical 3

Sonntag, den 17. August 2008

Während an High School Musical 4 noch geplant wird (übrigens Gerüchten zufolge ohne die bisherige Besetzung mit Vanessa Hudgens, Zac Efron und Ashley Tisdale) startet High School Musical 3 am 23. Oktober 2008 in den deutschen Kinos. Ich habe diese Woche bereits ein paar Film-Plakate an einem Stuttgarter Kino gesehen.

Kurioserweise startet der Film in den Kinos in den USA erst einen Tag später, also am 24. Oktober 2008. Und das obwohl er dort gedreht wurde. Die Briten sind schon etwas früher dran: In Großbritannien ist der Kino-Start für den 17. Oktober angesetzt.

Man darf gespannt sein, auf High School Musical 3: Ob Zac Efron diesmal wieder selber singt? Ashley Michelle Tisdale wird jedenfalls auch wieder dabei sein, genau wie Vanessa Anne Hudgens, die wohl Bekannteste aus der Film-Serie. Alle drei gehören übrigens zu den am besten verdienenden Jung-Schauspielern in Hollywood.

Ich bin mal gespannt, ob der Film auch ein so großer Erfolg wird wie seine Vorgänger. Vor allem wie sich das dann entwickelt, wenn in High School Musical 4 tatsächlich keiner der drei prominenten Namen mehr dabei ist.

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The Fighters (Kino-Film)

Mittwoch, den 13. August 2008

In der Sneak lief dieses Mal The Fighters. Ein schlechter Film. Dünne Story, dünne Charaktere, vorhersehbare Handlung (meine Nebensitzerin sagte mir tatsächlich das Ende komplett voraus) und haufenweise Prügeleien.

Jake Tyler (Sean Faris) – von Mr. Sneak als junger Tom Cruise angekündigt – wird extrem schnell wütend, wenn er auf seinen Vater angesprochen wird. Vor allem, wenn es um die Umstände seines Todes geht. Dann rastet er aus und prügelt sich. Das sehen wir schon in einer der ersten Szenen.

Jetzt folgen Spoiler, aber ich würd eh niemandem empfehlen in den Film zu gehen. Ein Umzug in eine andere Stadt bringt Jake die Chance auf einen Neuanfang. Sein Ruf eilt ihm aber bereits voraus, weil ein Video von einer Prügelei bei einem Football-Spiel im Internet kursiert und extrem beliebt ist. So gerät er auch hier sehr schnell in die hiesige Fighter-Szene. Insbesondere weil es zwischen ihm und der Freundin des bisherigen Top-Fighters knistert. Alles läuft auf einen Machtkampf zwischen ihnen beiden hinaus – ausgetragen durch Kämpfe fast ohne Regeln.

Alle Kämpfe landen natürlich immer sofort auf YouTube und jeder sieht sie sich an. Bei einer Schlägerei an einer Straßen-Kreuzung wird natürlich gleich mitgefilmt und am nächsten Tag kennt die ganze Schule das Video. Sie gucken die Videos bevorzugt auf ihren Handys. Auch Livestreaming vom Handy und aufs Handy sind völlig normal. Und jeder scheint ausnahmslos begeistert von der Gewalt.

Ich war danach noch was trinken, während der Film im Kino in der zweiten Sneak nochmal lief. Auf dem Weg nach Hause hörte ich hinter mir eine Gruppe reden, die sich diesen Kampf-Film gerade angesehen hatte. Ein Mädel meinte: “Ich hätte jetzt auch richtig Bock zu kämpfen…”

Der Film hat keinen Tiefgang und stellt die Gewalt dieser Kämpfe auch nur in ganz homöopathischen Dosen mal in Frage – um sie dann am Ende doch für notwendig zu erklären. Diese Filmkritik teilt offenbar auch moviemaze:

The Fighters greift diese Motive auf, stellt sie aber, wenn überhaupt, nur am Rande in Frage. Nach dem Film bleibt ein großes Fragezeichen, ob den Sinns und der Intention, da die innerliche Wandlung des Protagonisten ohne echtes geistiges Fundament auskommen muss.

Nichtsdestotrotz gibt es bei ihnen den Trailer des Films zu sehen. Kinostart in Deutschland ist morgen am 14. August 2008. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, dauert 110 Minuten und heißt im Original Never back down. Ach ja, und er ist nicht zu empfehlen.

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Superhero Movie (Kino-Film) – Top Parodie!

Mittwoch, den 6. August 2008

Eigentlich wollte ich am Montag endlich mal wieder in die Sneak gehen. Ich dachte auch, dass jemand für mich Kino-Karten mitbesorgt hätte, aber da gab’s ein Missverständnis. Naja, kein Problem. Gehe ich halt zu denen mit denen ich die letzten Jahre auch die Sneak beehrt habe. Auf dem Weg, die zu suchen, treffe ich dann eine andere Gruppe, die ich kenne. Also spontan denen angeschlossen.

Tja, kurz danach formierte sich dann meine Original-Gruppe – und Kino-Karten wurden verteilt. Unsere Gruppe bekam keine mehr. Also musste schnell ein Plan B her. Irgendjemand schlug vor, Superhero Movie zu gucken. “Verarsche von Superhelden-Filmen” bekam ich noch als Info. Dann haben wir in einer Blitzentscheidung zugesagt. Dass Leslie Nielsen mitspielt und das Ganze eine Persiflage im Stile der nackten Kanone ist, erfuhr ich erst danach.

Auf dem Weg ins Kino sag ich noch, dass ich ja früher Tränen bei Die nackte Kanone gelacht habe, dass ich mir das aber wohl lieber nicht nochmal ansehen sollte, um nicht meine Kindheitserinnerungen zu zerstören. Der Film machte mir dann aber eher Lust, die alten Filme doch nochmal anzusehen.

Eine extrem hohe Gag-Dichte (die manche Zuschauer wohl bei der nackten Kanone bereits überforderte), noch dazu viele Gags überhaupt nicht erwartbar. Kurz: Ich habe irgendwann Tränen gelacht. Ich konnte einfach nicht mehr. :-)

Verarscht wird hier in diesem Film überwiegend Superman Spiderman. Unser Held hier heißt Dragonfly (Libelle). Allerdings muss man keinerlei Superman-Spiderman-Vorwissen haben, um die Persiflage lustig zu finden.

Ich kann diese Komödie echt nur empfehlen. Ich fand’s wirklich herrlich. Und nach dem (ersten) Abspann sitzenbleiben – da kommt noch was und zwar nicht zu knapp.

Kino-Start in Deutschland war am 24. Juli 2008, Altersfreigabe ab 12 und der Spaß dauert 86 Minuten. So hab ich es nicht bereut, dass ich nicht in der Sneak war. Dort kam Die Girls von St. Trinian.

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Der unglaubliche Hulk (Kino-Film)

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Montag. Kino. Sneak. Hulk. Der unglaubliche Hulk. Bis dahin wusste ich nur, dass Hulk ein großes, grünes menschenähnliches Wesen mit enormen Kräften ist. Ich musste mir dann erstmal erklären lassen, dass Hulk normalerweise eigentlich ein Mensch ist und nur bei Wut oder anderer großer Aufregung zu Hulk wird.

Ich hab diese Hulk-Comics nie gelesen, keine Hulk-Serien geguckt und auch keinen der bisherigen Hulk-Filme. Da weiß man sowas halt nicht und um dem Film gut folgen zu können, hab ich mir das schnell erklären lassen.

So war der Film dann auch recht kurzweilig und voller Action. Wobei es gegen Ende ein wenig zu sehr die typische Superhelden-Geschichte ist. Hulk ist aber gut animiert – wenn auch, wie ich lese, kleiner als in den bisherigen Filmen. Ein paar logische Lücken waren auch drin, aber alles in allem überwog eine ganz gute Unterhaltung.

Der Film Der unglaubliche Hulk (Original: The incredible Hulk) startet in den deutschen Kinos am 10. Juli 2008. Wo ich mir gerade nochmal den Trailer ansehe wird mir nochmal bewusst, dass mir die erste Hälfte des Films deutlich besser gefallen hat.

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Kung Fu Panda (Kino-Film)

Dienstag, den 1. Juli 2008

Dieser Sneak-Abend war sehr kurzfristig geplant – also gar nicht. Ich war auf einer anderen Veranstaltung, habe mich dort dann aber sehr früh wieder abgeseilt, um ins Kino zu eilen. Kartenbestellung per SMS hat dank der Twitter-Infos, wer dabei sein wird, wunderbar funktioniert. Danke, Rozana!

Dann kurz das große Zittern, welcher Film nun wohl kommt. Hancock, Hulk oder Kung-Fu-Panda waren die heißesten Tipps. Wie ihr an der Überschrift schon gesehen hat, machte der Kung-Fu-Panda (Insidern auch als Kung-Fu-Tanga bekannt) das Rennen.

Der Film war sehr schön animiert und hat uns gut amüsiert. Eine Lach-Salve nach der anderen, wirklich schöne Bilder. Alleine die Gesichtsausdrücke des Panda-Bären waren genial. Und viel Action war ebenfalls geboten.

Der Trailer gibt einen kleinen Vorgeschmack:

Hat jemand Stimmen erkannt? Po, der Panda, wird von Hape Kerkeling gesprochen. Ich hab’s nach dem Film im Abspann gesehen, wäre sonst voll an mir vorbeigegangen. Apropos Abspann: Danach kommt noch was. Ganz, ganz am Ende.

Weitere Stimmen in der deutschen Sychronisation sind Cosma Shiva Hagen (Viper), Ralf Schmitz (Kranich), Gottfried John (Shifu), Thomas Fritsch (Tai Lung). Der Affe und die Gottensanbeterin haben im Kung-Fu-Panda-Wikipedia-Artikel keine deutsche Stimmen stehen, so dass ich davon ausgehe, dass Jackie Chan (Affe) und Seth Rogen (Gottesanbeterin) auch in der deutschen Fassung dabei waren. Ich kann mich auch nicht dran erinnern, dass die beiden mal was gesagt hätten.

Der Animations-Film startet in Deutschland am 3. Juli und ist ab sechs Jahren freigegeben. Also ein Spaß für die ganze Familie. Ich kann ihn jedenfalls nur empfehlen.

Viel zu lachen, viel Action und nebenbei noch ein paar chinesische Kung-Fu-Weisheiten. Was will man mehr?

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The Ruins – Ruinen (Kino-Film)

Mittwoch, den 25. Juni 2008

In der Sneak kam am Montag der Film The Ruins, deutsch: Ruinen. Der Film ist eine Mischung aus Horror und Thriller – aber auch die, die diese Film-Generes mögen, kommen nicht auf ihre Kosten.

Ich bin zwar oft zusammengezuckt, allerdings bin ich bei Filmen generell recht schreckhaft. Zu empfehlen ist der Film keineswegs. Ab sofort geht’s mit Spoilern weiter. Es startet mit einer Szene, wo jemand irgendwo in einem dunklen Loch sitzt und verzweifelt um Hilfe ruft – in der Hand dabei ein Handy, das aber offenbar nicht funktioniert. Ein lautes Geräusch, ein Schrei, die Person ist weg.

Dann kommen erstmal ein paar harmlose Hotel- und Pool-Szenen bis die Gruppe der vier Hauptdarsteller (Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawan Ashmore) zusammen mit einem deutschen Touristen zu einer recht unbekannten Maya-Pyramide aufbricht, der auf den herkömmlichen Karten nicht eingezeichnet ist. Der Bruder des Deutschen war dorthin aufgebrochen und nicht zurückgekehrt.

Sie kommen an der entsprechenden Maya-Pyramide an und machen auch sofort Begegnung mit den Mayas. Ihrem griechischen Begleiter wird der Kopf weggeschossen – ohne dass klar ist warum. Die Gruppe flieht auf die Pyramide und muss dort ausharren, weil die Mayas unten warten.

Soweit die Vorgeschichte. Die ganze Story rankt sich um eine fleischfressende Pflanze, die die ganze Pyramide umschließt. Diese Pflanze kann nicht nur Stimmengewirr und Handy-Klingeln nachmachen, sie kann auch ihr Wachstum anpassen (oder kriechen – allerdings sehr schnell), um an andere Orte zu gelangen. Wer offene Wunden hat, der kann die Pflanze auch bequem mit nach Hause nehmen – sie nistet sich unter der Haut ein.

Die fünf harren also auf der Pyramide aus, obwohl sie natürlich viel zu wenig Wasser haben. Außer dass sie im Folgenden immer streng darauf achten, wer wieviel trinkt, spielt dieses Problem im weiteren keine Rolle mehr. Dem faktischen Anführer der Gruppe, Jeff (Jonathan Tucker), wächst auch kein Bart – dafür aber Moos auf der Kleidung. Das wundersame Moos-Wachstum wird aber nie thematisiert (der nicht wachsende Bart natürlich auch nicht).

Es folgen Amputationsorgien. Sowas muss ich nicht sehen, also hab ich bei diesen Szenen, die sich durchaus über mehrere Minuten hinzogen, die Brille abgesetzt – dann seh ich nicht mehr viel – oder auch ganz weggeguckt. Tja, und ansonsten? Die Gruppe macht sich gegenseitig fertig, die Pflanze tut ihr übriges und am Ende leben nur noch zwei.
Der eine, Jeff, lenkt die Mayas ab und seine Freundin Amy (Jena Malone) kann fliehen. Jeff bezahlt mit seinem Leben. Ob Amy überlebt, weiß man nicht, aber sie schafft es auf jeden Fall aus dem gröbsten Dschungel raus und die Mayas sollten nun keine Gefahr mehr für sie darstellen.

In dem Moment taucht dann eine Gruppe mit zwei Griechen am Fuße der Maya-Pyramide auf, die sich wohl wundern, warum die amerikanisch-deutsch-griechische Truppe nicht zurückkommt…

Apropos Amerikaner: Es sterben natürlich zuerst die Nicht-Amerikaner der Gruppe und den größten Lacher im ganzen Film gab es, als Jeff im Zelt auf der Pyramide voller Ernst und Pathos in der Stimme verkündete: “Vier Amerikaner werden sich hier nicht unterkriegen lassen” – oder so ähnlich. Die vier Amerikaner sind das Entscheidende.

Spoiler-Ende!

Nicht zu empfehlen. Dennoch die Info, dass morgen, am 26. Juni 2008 der deutsche Kino-Start ist und der 90-minütige Film ab 16 Jahren freigegeben ist. Gedreht wurde in den USA und in Australien, Regie und Drehbuch von Carter Smith.

Zu empfehlen ist übrigens auch dieser Blog-Eintrag der Fünf Filmfreunde mit einem fiktiven, humorvollen Interview zwischen Drehbuch-Autor und Produzent.

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Nie wieder Sex mit der Ex (Kino-Film)

Montag, den 9. Juni 2008

Herrlich! Einfach nur herrlich. Okay, der Titel ist Scheiße, aber wen juckt das, wenn man den ganzen Film über nur am Lachen ist? In der Sneak kam heute die Komödie Nie wieder Sex mit der Ex. Ja, der Titel klingt wirklich alles andere als vielversprechend, aber das täuscht.

Herrlich! Ich kann mich nur wiederholen. Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht in einem Film. Die Grob-Handlung ist zwar vielleicht wenig intellektuell herausforderund und kreativ – aber die Details in diesem Film machen ihn aus. Der Humor ist oft mehr nebenbei und es gibt kaum eine Szene in der man nichts zu lachen bekommt.

Auch das Herz kommt nicht zu kurz. Es geht ja – wie der Titel ja schon leicht andeutet ;-) – um Beziehungen. Aktuelle wie vergangene. Stellt euch vor, eure Freundin ist eine bekannte Schauspielerin aus einer TV-Serie für die ihr die Filmmusik macht. Und jetzt stellt euch vor, eure Freundin ist eure Ex-Freundin oder wird es gerade. Nicht spannend? Ich sag ja, grob zusammengefasst wird das nichts, aber die Details dieser Szene gleich am Anfang. Herrlich!

Nicht nur Hauptdarsteller Jason Segel – der auch das Drehbuch geschrieben hat, wie ich gerade lese – sondern auch die anderen Charaktere dieses Films sind einfach herrlich gespielt. Von der (Ex-)Freundin Kristen Bell, dem Halb-Bruder Bill Hader bis zur Rezeptions-Dame Mila Kunis – und nicht zu vergessen, der seltsame Musiker Russel Brand. Wobei ich jetzt die ganzen kuriosen Nebendarsteller nicht einmal aufgezählt habe.

Ich hör jetzt auf mit der Schwärmerei. Kino-Start in Deutschland ist am 12. Juni 2008, also kommenden Donnerstag. Wer ihn sich nicht ansieht, ist selbst schuld. Diese Komödie ist wirklich absolut empfehlenswert – und ich werde für diese Filmkritik nicht bezahlt. :-)

Ich lass zur Sicherheit mal noch jemand anderes zu Wort kommen:

Wer bei Nie wieder Sex mit der Ex auf Schenkelklopferhumor wartet, der könnte enttäuscht werden. Alles ist deutlich langsamer, die Gags explodieren nicht ständig, und die Ironie wird szenisch unterschwellig umgesetzt. Der Streifen hat einiges von einer Realsatire und gelegentlich fühlt man sich an eine Softversion des Monty-Pythischen Zirkus erinnert. Es ist kurz gesagt, alles ein wenig britisch und irgendwie very cool.

Quelle: moviemaze

Die 111-Minuten-Komödie hatte ihre Premiere am 10. März in den USA und ist ab 12 Jahren freigegeben. Der englische Original-Titel ist Forgetting Sarah Marshall.

Wer den Trailer sehen will, dem wünsche ich mit diesem Link viel Spaß. Allerdings sind viele der Szenen im Kino etwas anders gewesen. Entweder ist das Absicht oder die haben nicht ganz aufgepasst. Wobei ich den Trailer eh nicht so repräsentativ für den Film finde.

Viel Spaß am Donnerstag im Kino! :-)

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Bank Job (Kino-Film)

Samstag, den 7. Juni 2008

Montag war wieder Sneak-Tag und ich bin wieder spät dran mit meinem Kino-Bericht. Es kam The Bank Job oder auch nur Bank Job. Soweit ich das von den anderen sieben mitbekommen habe, waren wir uns alle einig, dass es ein echt gelungener Film war.

Die Story spielt in London im Jahr 1971 – mit etwas Vorgeschichte im Jahr 1970. Da werden mysteriöse Fotos gemacht von denen man zunächst nicht weiß, was sie für eine Rolle im weiteren Film spielen. Im Jahr 1971 werden dann ein paar kleine Gangster unter Führung von Terry Leather (Jason Statham) zu einem Bankraub überredet.

Wie immer verrate ich ungern zu viel von der Handlung des Films, aber vielleicht noch so viel, dass sie dabei nicht wissen, dass sie eigentlich Handlanger des britischen Geheimdiensts MI5 sind. Die Story des Films basiert auf einer wahren Geschichte, die von OFDb.de wie folgt zusammengefasst wird (Achtung, Spoiler-Warnung, weil die Original-Story natürlich einiges von der Film-Story verrät):

Im September 1971 fand wirklich ein spekatkulärer Bankraub in der Lloyds Bank in der Londoner Baker Street statt, bei welchem 500.000 Pfund erbeutet wurden. Das große Medieninteresse und das Interesse der Öffentlichkeit wurden jedoch bereits nach vier Tagen auf eine mysteriöse Art und Weise im Keim erstickt, als die britische Regierung zur Überraschung aller eine soggenannte Defence Notice verhängte, was eine absolute Schweigepflicht für die Medien zur Folge hat, da sonst die nationale Sicherheit gefährdet wäre. Schließlich kam es zu vier Verurteilungen, die aber in Anbetracht der Größenordnung der Tat eher als glimpflich zu betrachten sind. Die genauen Umstände und Hintergründe sind bis heute noch ungeklärt. Wie auch im Kinofilm, so reichten die Verwicklungen und Mutmaßungen auch damals bereits von kriminellen Kreisen, über den britischen Geheimdienst bis hinein in britische Königshaus.

(Spoiler-Ende)

Der Film ist kurzweilig und baut eine recht komplexe Story auf, die am Ende zusammengeführt wird. Insofern ist er durchaus mit Kino-Hits wie Ocean’s Eleven vergleichbar (was strandgut.de auch tut). Allerdings spielt er eben im Jahr 1971.

Im Kino dachte ich ein paar Mal, dass das doch jetzt unrealistisch sei, sie müssten doch durch dieses oder jenes jetzt erwischt werden – bis mir dann wieder einfiel, dass wir im Jahr 1971 sind und es da wohl noch keine tollen Alarmanlagen mit Bewegungsmelder etc. gab.

Alles in allem finde ich den Film auf jeden Fall empfehlenswert. Spannende Story, gute Schauspieler und noch ein besonderes Sahnehäubchen dadurch, dass die Story auf einer wahren Begebenheit basiert. Der Film wird mal als Polit-Thriller, mal als Gangster-Krimi und mal einfach nur als Thriller oder Krimi bezeichnet, was alles irgendwie stimmt – aber nicht ohne was zu lachen dabei.

Kino-Start in Deutschland ist am 19. Juni 2008, in Großbritannien ist er im Februar und in den USA im März angelaufen. Regie führte Roger Donaldson.
Den Trailer gibt’s hier (aus spoiler-politischen Gründen besser nur das erste Drittel des Trailers ansehen). Die wahre Story auf der der Film basiert ist als Walkie-Talkie-Bankraub bekannt.

Bei eigenen Plänen in der Richtung aber auf jeden Fall bedenken, dass wir nicht mehr im Jahr 1971 sind…

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