WALL-E: Der Letzte räumt die Erde auf (Film)
Mittwoch, den 24. September 2008Ein absolutes Sneak-Highlight kam am Montag im Kino: WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (und davor gab’s sogar nen kleinen Vorfilm – das hab ich auch noch nie erlebt). Wall-e wurde dafür gebaut und darauf programmiert, Müll zu Würfeln zu formen und auf Müllhalden geordnet abzulegen. Das macht er jetzt auch schon 700 Jahre lang. Wie das bei Software eben so ist, wenn sie lange läuft, hat auch Wall-e ein bisschen ein Eigenleben entwickelt. Sowas wie einen Charakter.
Von der Menschheit ist keine Spur zu sehen – bis auf den Müll eben. Und der ist so umfangreich, dass auch nach 700 Jahren kein Ende von WALL-Es Arbeit absehbar ist. WALL-E tut seinen Job und pflegt seine Spleens. Sogar einen Kumpel hat er – in Form einer Kakerlake oder sowas.
WALL-E ist allerdings kein Name oder Spitzname, sondern die schlichte Bezeichnung für Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class, was auf deutsch so viel heißt wie “Müllfahrzeug für die Erde”. Eigentlich also alles andere als ein Name mit Charakter.
Der Film ist sehr schön animiert (pixar studios) und hat auch eine schöne Story mit hoher Gag-Dichte. Da ist für die ganze Familie (FSK 0) ein lustiger und abwechslungsreicher Kino-Abend mit 98 Minuten Unterhaltung in Aussicht. Nebenbei transportiert der Film noch eine sehr eindeutige Botschaft, die eigentlich jeder begreifen sollte.
Herzallerliebst übrigens auch die vielen kleinen Videos, die es zu dem Film neben dem Trailer noch gibt, die aber im Kino nicht gezeigt wurden. Einige findet ihr auf der Wall-e-Website, noch mehr bei Youtube. Hier mein Lieblings-Filmchen: WALL-E findet Kopfhörer und tanzt:
Kino-Start in Deutschland ist am 25. September 2008, also morgen. Wer nicht reingeht, ist selber schuld. Manche sprengen sogar ihre eigene Skala, um den Film zu bewerten.
P.S.: Wie lange liefen jetzt eigentlich diese kleinen WALL-E-Teaser-Filmchen im Kino schon? Ewig, oder? Da war anfangs nicht mal klar, dass das die Vor-Vor-Vorankündigung eines Films ist.
