Gamer (Kino-Film): viel Action, mieses Ende

Dienstag, den 5. Januar 2010

Vorhin in der Stuttgarter Sneak-Preview lief der Film Gamer – Play or be played. Ich wusste eigentlich nichts über den Film, aber das klang schon mal nach Action. War es auch. Action, Science Fiction und Thriller sind die Genres in die der Film gehört.

Action gab’s dann auch sofort zu Beginn des Films. Man weiß nur eine ganze Weile nicht wirklich warum und was da vor sich geht. Man merkt nur – jetzt spoilere ich ein ganz kleines bisschen – dass der Film irgendwie sehr an einen Ego-Shooter erinnert. Es wird geballert ohne Ende und permanent fliegen Sachen in die Luft. Das alles noch dazu extrem schnell geschnitten.

Nachdem das eine Weile so geht und man schon wissen will, warum die in dem Film die ganze Zeit rumballern, wird man im Kino-Sessel erlöst: Die Story baut sich auf. Ganz vielversprechend eigentlich. Interessantes Konzept. Ohne das Ende zu verraten, spoilere ich den folgenden Absätzen nochmal ein bisschen (wer ohne Spoiler weiterlesen will, springt zu Grundidee von Gamer):

Gamer heißt der Kino-Film, weil der Hauptdarsteller die Hauptperson in einem realen Ego-Shooter namens “Slayers” ist – gesteuert von Menschen für die das Ganze ein Spiel ist für das sie Geld bezahlen. Daher auch der Untertitel Play or be played. Aber die Spielfiguren sind echte Menschen, die real schießen und sterben. Gefängnisinsassen, die so die Möglichkeit haben sollen, sich ihre Freiheit zu erspielen. Die meisten überleben das allerdings nicht lange.
(Beides erinnert ziemlich an den Kino-Film Death Race, wo dieses Konzept als tödliches Autorennen umgesetzt ist.)

Slayers hat in dem Film Gamer übrigens eine Art Vorgänger: “Society”. Dort kann man in einer Art realem Second Life Menschen steuern kann. Allerdings geht’s dabei nicht um’s Töten, sondern mehr um Alltagsdinge, Spaß und Sex. Society spielt aber eher eine Nebenrolle in dem Film. In der Hauptsache geht es bei Gamer um Slayers.

Jedenfalls klang die Grundidee von Gamer damit ja schon mal ganz interessant und nicht unspannend. Dazu noch viel Action, wenn auch so schnell geschnitten, dass man selten mitkam. Allerdings geschahen während der Actionszenen im Film eigentlich auch keine inhaltlich relevanten Dinge, die man nicht verpassen sollte. Durch die schnellen Schnitte fand ich auch die ziemlich extreme Brutalität in dem Film nicht so krass, weil man einfach kaum was davon gesehen hat.

Aber das Ende! Das wird der Mitte des Films einfach nicht gerecht. Jetzt muss ich spoilern, wer den Film also noch sehen möchte, ohne das Ende zu wissen, sollte erst ab dem Absatz Fazit meiner Filmkritik wieder lesen.

Das Ende ist ehrlich gesagt grauenhaft. Bisher zeigte der Film rasante Action und nach der vielen Action am Anfang dann auch ein ganz brauchbares Konzept, das recht vielversprechend klang. Und dann? Dann passiert quasi einfach gar nichts. Um genau zu sein: Der gute Hauptdarsteller (Gerard Butler) geht zum bösen Hauptdarsteller (Michael C. Hall). Er braucht dazu nicht an Wachen vorbei oder sowas. Er geht einfach hin.

Er fällt dann noch kurz auf eine Videoprojektion seiner Tochter rein, trifft auf den Bösewicht, verprügelt kurz etwa zehn tanzende Helfer, die ihn jetzt dann doch angreifen wollen, während der Bösewicht tanzt und singt. Dann der große, große Showdown. Oder sowas ähnliches.
Ehefrau (Amber Valletta) und Tochter sind inzwischen beide dabei. Unser Kino-Held soll nun seine Tochter erstechen, denn der Bösewicht versucht seine Gedanken entsprechend zu steuern (was in der Vergangenheit schon mal dazu geführt hat, dass unser Kino-Held einen Freund erschossen hat). Aber – total tricky – seine Ehefrau sagt “Ich liebe dich”, dadurch wird sein eigener Wille wieder stärker als die fremde Macht in seinem Gehirn.

Dann will er den Bösewicht erstechen, der wehrt sich kurz erfolgreich durch die Gehirnsteuerung dagegen, was aber nur so lange funktioniert bis unser Held sagt: “Stell dir vor, ich ramm dir jetzt das Messer in den Bauch.” Schon passiert es natürlich auch und der Film ist zu Ende. Fast. Die ganzen Helfer des Bösewichts stehen alle auf und gehen. Unser Kino-Held bittet dann noch kurz einen von ihnen, das Computersystem über das die ganzen Menschen in Society und Slayers gesteuert werden können, abzuschalten. Achselzuckend schaltet er ab. Interessiert sich ja auch sonst niemand für die Weltherrschaft. Natürlich.

Fazit meiner Filmkritik: Viel stumpfe Action, extrem schnelle Schnitte, interessanter Story-Ansatz, bis kurz nach der Mitte recht unterhaltsam. Das Ende grauenhaft simpel.

Ich fand’s auch nicht so gut wie sehr mal wieder die Onliner-Klischees breitgetreten werden. Natürlich steuern dicke, ekelhafte Männer die hübschen Frauen, die mit anderen Männern dann dort anbändeln. Klar. Aber das nur am Rande und das stört sicher auch nur die, die eben selbst schon in solchen Welten unterwegs waren und sich damit eben nicht als jemand anders ausgeben und eine andere Identität ausleben.

Ach ja, der Soundtrack ist gut. Läuft zum Teil auch im Hintergrund auf der offiziellen Website des Kinofilms. Daher hör ich den Soundtrack jetzt beim Schreiben auch die ganze Zeit.

Kinostart in Deutschland ist am 7. Januar 2010, der Film kommt also übermorgen in die deutschen Kinos. Die Altersfreigabe ist ab 18, was aber weniger an dem bisschen Soft-Erotik liegt, sondern an der Gewaltdarstellung. Den deutschen Trailer findet ihr hier. Der ganze Film dauert im Kino 95 Minuten.

Eure Meinungen zum Film gerne in den Kommentaren. Wieso denk ich dauernd, dass der Film The Gamer heißt?

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342 Kinofilme aus 2009 statt Kinostarts 2010

Montag, den 4. Januar 2010

Eigentlich wollte ich hier Kinostarts 2010 vorstellen und mich öffentlich fragen, welche davon ich wohl in der Sneak sehen werde. Allerdings habe ich den Blogeintrag, den ich zu den Kinofilmen 2010 gelesen hatte, nicht mehr gefunden.

Gefunden habe ich dafür einen Trailer mit 342 Filmen aus 2009. Wer auf sowas kommt? Kees van Dijkhuizen offenbar. Der hat diese Film-Collage erstellt.

Einige Filme habe ich erkannt und auch in der Sneak im Kino gesehen. Welche Filme erkennt ihr?

Okay, wer nicht groß raten will, welche Filme in dem Trailer sind, (weiterlesen…)

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Saw 6 (Film) – bin raus aus dem Kino

Montag, den 30. November 2009

Ich war heute in der Sneak – allerdings hat’s mich nicht lange im Kino gehalten. Der Film im Kino läuft sogar noch und ich bin längst zu Hause. Warum? Es kam mal wieder ein Horrorfilm: Saw 6.

Horrorfilme kann ich ja grundsätzlich schon nicht leiden und so wie manche von der Saw-Reihe schwärmen – und was alleine der Name schon andeutet – war mir klar, dass das ein Film sein muss, in dem ich sicher nicht sitzenbleibe.

Da die Chance bestand, dass auch eine Zombie-Komödie kommt und man das ja nicht unbedingt in den ersten Sekunden unterscheiden kann, bin ich ganz am Anfang noch sitzengeblieben. Hab allerdings woanders hingeguckt und nur auf den Moment gewartet bis sicher war, welcher Film es ist. Als dann SAW VI eingeblendet wurde, hatte ich schon meine Jacke an.

Liebe Sneak, so wird das nichts mit mir. Und viele andere sind auch raus. Warum gibt es keine horrorfreie Sneak? Einfach eine Sneak ab 16 und die Sache ist gelöst. Da geh ich dann viel lieber hin, weil ich nicht Gefahr laufe, wieder irgendeine Horrorscheiße ansehen zu müssen.

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Love happens (Kino-Film)

Donnerstag, den 12. November 2009

Am Montag lief Love Happens in der Sneak im Metropol-Kino in Stuttgart. Der Film ist schwer wirklich zu bewerten. Alles in allem war er unterhaltsam. Aber manchmal saß man auch im Kino-Sessel und hat sich eher fremdgeschämt – für die Macher des Films. Dann war er wiederum tiefgründig und menschlich. Irgendwie war von allem was dabei.

Eben habe ich mir den Trailer angesehen – auf englisch und auf deutsch. Es ist grauenhaft. Wer den Film noch sehen will, sollte den Trailer meiden. Dort wird eigentlich die komplette Story des Films in knapp zweieinhalb Minuten zusammengefasst, wobei die Film-Szenen ziemlich durcheinandergewürfelt werden, was ihre eigentliche Reihenfolge im Film angeht. Was die sich immer dabei denken…

Love Happens dauert 109 Minuten und kommt aus den USA. In dem Film spielen Aaron Eckhart, Jennifer Aniston, Martin Sheen, Judy Greer und Sasha Alexander mit.

Der Kino-Start in Deutschland ist genau heute, am 12. November 2009. Eine Kino-Empfehlung gibt’s von mir nicht – aber auch keine ausdrückliche Warnung.

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Stromberg-Kino-Film?

Samstag, den 31. Oktober 2009

Christoph Maria Herbst, der Darsteller von Stromberg in der gleichnamigen Serie, hat nach vier Staffeln einen Kino-Film ins Gespräch gebracht. Er sei zwar zum Glück nicht der Autor, aber Stoff für eine fünfte Staffel würde ihm nicht mehr einfallen.

Stattdessen bringt er wie gesagt, einen Stromberg-Kino-Film ins Gespräch:

Ich glaube, man könnte den Stoff von “Stromberg” nach dieser Staffel am besten im Kino weitertreiben.

Ob’s jetzt an der puren Menge liegen soll, warum es für nen Kino-Film noch Stoff gäbe, für eine fünfte Staffel aber nicht, weiß ich nicht. Aber da das hier ja eh nur Spekulationen des Hauptdarstellers sind, muss man wohl abwarten. Vielleicht fällt dem Stromberg-Autor ja eben doch noch eine fünfte Staffel ein.

Allerdings deutet dieser Wunsch ja auch ein bisschen darauf hin, dass Christoph Maria Herbst vielleicht gar keine Lust auf eine fünfte Staffel hätte, sondern eben lieber einen Kino-Film starten würde? Lassen wir uns überraschen.

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George Clooney wird älter – neuer Film 2010

Montag, den 19. Oktober 2009

George Clooney wird älter. Soweit keine Überraschung. Das machen wir alle. Eben habe ich aber eine Weisheit von ihm gelesen, wie er damit umgeht:

Es ist besser als die andere Option, nämlich sterben. Da werde ich lieber immer älter.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht noch, dass George Clooney mit Up in the Air einen neuen Film gemacht hat. Der Kinostart in Deutschland ist aber erst für den 4. Februar 2010 geplant.

Als Clooney seinen eigenen Film das erste Mal sah, dachte er übrigens “Meine Güte, wer ist dieser alte, grauhaarige Typ?” – und merkte dann, dass er es selbst ist. Insgesamt findet George Clooney es aber interessant, sich selbst auf der Leinwand beim Älterwerden zuzusehen.

Andere brauchen dafür nur nen Spiegel… ;-)

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Barfuß bis zum Hals (Kino-Film) auf Sat 1

Dienstag, den 15. September 2009

Es ist schon eine ganze Weile her, da kam in der Sneak “Barfuß bis zum Hals”. Nicht nur der Film hat uns damals gut gefallen, sondern auch dass wir im Anschluss noch mit dem Regisseur und noch jemandem vom Film-Team diskutieren konnten.

Der Film war noch nicht ganz fertig. Manche Szenen sollten vielleicht noch rausfliegen usw. Und so fragte man uns nach Feedback. Wir füllten einen Fragebogen aus und konnten zusätzlich eben mit dem Regisseur über die FKK-Komödie diskutieren.

Der Film dreht sich zwar um das Thema FKK – aber ohne jetzt permanent nur Nackte zu zeigen. Jedenfalls wird nicht auf die intimen Stellen fokussiert, sondern auf die kulturellen Aspekte die dahinterliegen und wie tolerant eigentlich die FKK-ler sind, wenn einer von ihnen lieber angezogen durch die Welt läuft.
Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, werden die DDR-FKK-ler dann noch mit einem CSU-Bayern konfrontiert.

Wir hatten uns fest vorgenommen, “Barfuß bis zum Hals” nochmal im Kino anzusehen, wenn er dann anläuft. Alleine schon, um zu gucken, was sich im Vergleich zu unserer Vorab-Version verändert hat. Es hieß, der Kino-Start wäre wohl so im Mai/Juni – oder vielleicht gar nicht. Wenn ich nichts verpasst habe, lief er nun gar nicht im Kino.

Aber Sat 1 zeigt ihn heute Abend um 20:15 Uhr wie ich eben auf SPON gelesen habe. Viel Spaß!

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Oben (Kino-Film)

Mittwoch, den 26. August 2009

Oben. Da war ich am Montag. Im Kino. Im oberen Kino-Saal, Kino 2. Dort oben sollte den diesmal todsicheren Sneak-Tipps nach “Oben” laufen. Doch “Oben” kam unten.

Der Reihe nach: Ich war am Montag wieder in der Sneak, eine Doppel-Sneak, also mit zwei verschiedenen Filmen, die gleichzeitig in zwei verschiedenen Kino-Sälen laufen. Die Tipps von letzter Woche waren so eindeutig, dass man de facto wusste, dass in Kino 1 ein “historisches Drama im Original” läuft und in Kino 2 eben “Oben” – ein computer-animierter Pixar-Film.

Nachdem wir eh schon ewig auf die beiden Sneak-Menschen warteten und die dann wie üblich herumalberten, die Film-Bewertung von letzter Woche (unterirdisch schlecht) vorlasen und auch die Tipps für heute kam dann ganz am Ende sowas wie “Ach ja, wir haben die Filme getauscht. Aus technischen Gründen müssen wir den Film, der hier laufen sollte, im anderen Kino zeigen.” Großes Gegrummel im Kino-Saal. “Aber ihr könnt auch rübergehen, drüben sind noch Plätze frei.

Etwa das halbe Kino steht auf und geht rüber. In Reihe 3 fanden wir dann Platz und hatten zwar den bei Pixar üblichen Vorfilm (“Teilweise wolkig“) verpasst, konnten uns danach aber köstlich amüsieren. Schon am Anfang ist der Film sehr lustig, wird dann erstmal kurz traurig, bietet dann aber noch weit über eine Stunde großes Pixar-Kino – lustig wie man es von Pixar gewohnt ist.

Wenn ich mich zwischen dem Jungen, dem Alten, den Hunden und dem Vogel entscheiden muss, entscheide ich mich glaub ich für den Vogel. Was für Ganzkörpergrimassen der drauf hat. Herrlich! :-)

Kino-Start in Deutschland: 17. September 2009
Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Film-Dauer: 98 min
Genre: Animation/Komödie
Original-Titel (USA): Up
Mehr: Wikipedia

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Dance Flick – der allerletzte Tanzfilm (Kino)

Donnerstag, den 20. August 2009

Irgendwie hängt mein Film-Blogging gerade etwas. Könnte daran liegen. Aber was eignet sich besser, um wieder einzusteigen als ein richtig schlechter Kino-Film?

Ich war also am Montag wie so oft im Kino in der Sneak. Die Sneak-Prognose hatte es schon sehr, sehr nahegelegt – es kam: Dance Flick – der allerletzte Tanzfilm. Eine Persiflage – auf gut deutsch: eine Verarschung oder auch Parodie. Nun hab ich prinzipiell nichts gegen Parodien. Ich mag Leslie Nielsen, ich mag Austin Powers – aber das hier!

In den ersten Minuten haben wir noch ein paar Mal laut losgelacht. Waren schon ein paar sehr skurille Szenen dabei. Aber die “Gag”-Dichte wurde unerträglich und das Niveau noch viel mehr. Zumal so viele der Gags einfach nur um des Gags willen gemacht wurden und überhaupt nicht in den restlichen Film passten.

Bei so vielen Schüssen ist klar, dass man auch mal nen Treffer landet. Es waren schon auch gute Gags dabei und unterm Strich haben wir uns irgendwie auch ein bisschen amüsiert. Aber eine Qual war’s auch – mitanzusehen wie sehr schlechte Schauspieler, vollkommen willkürlich zusammengewürfelte Gags simulieren und dabei noch die eine oder andere Referenz zu anderen Filmen einbauen. Je weniger die Referenz zum Film passte, desto besser offenbar.

Sowohl Twilight als auch Black Snake Moan waren dabei. Viele andere Filme habe ich sicher einfach nicht erkannt. Empfehlenswert war der Film definitiv nicht. Aber ein bisschen besser als ein Horrorfilm war’s dann doch. ;-)

Hab aber mehr den Kopf geschüttelt als gelacht. War eigentlich mehr als nur der allerletzte Tanzfilm – war auch generell die allerletzte Komödie.

Kino-Start in Deutschland: 3. September 2009
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Film-Dauer: 83 min
Genre: Komödie

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Hangover (Kino-Film) – Komödie

Montag, den 13. Juli 2009

Der Gang ins Kino hat sich heute gelohnt. Die Sneak war endlich mal wieder richtig toll. Wobei meine Nebensitzerin meinte, der Film war zwar echt lustig, aber auch kein großes Highlight.
Wir philosophierten dann darüber, ob wir von guten Filmen schon so entwöhnt sind, dass wir einen mittelmäßigen Film echt gut finden. Aber nein, ich fand ihn wirklich gut. Am Ende hatte ich fast Kopfschmerzen vor lachen. Es kam Hangover.

Stell dir vor, dein bester Kumpel heiratet demnächst und ihr fahrt deshalb zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. Am nächsten Morgen wachst du auf und neben vielen anderen Dingen, die komisch sind (du siehst beim Aufwachen im Hotelzimmer als erstes ein lebendiges Huhn) ist dein Kumpel verschwunden. Genau wie du haben auch die anderen beiden mitgereisten Freunde einen Kater (englisch: Hangover) und können sich an nichts erinnern.

Wie dann die Geschichte des Films nach und nach aufgerollt wird und in welche kuriosen Situationen das Trio dann noch so gerät, ist einfach köstlich. Die Freunde haben auch so ihre besonderen Eigenarten, die bei manchen im Suff noch extremer werden – und sich bei anderen ins Gegenteil verkehren. Und sowas ähnliches wie ein Kater wartet ohnehin im Badezimmer des Hotelzimmers.

Auf jeden Fall eine lohnenswerte Komödie. Heute bin ich echt mal wieder gern ins Kino gegangen, denn der Film hat sich wirklich gelohnt. Ich kann ihn euch echt empfehlen. Und der Abspann erst… :-)

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