smileblue.com - Startseite

Death Race (Kino-Film)

Mittwoch, den 26. November 2008

Am Montag in der Sneak fiel zunächst mal das Bild aus, während noch die Trailer liefen. Dann fiel auch der Ton aus. Nach ner Weile ging ein bisschen Licht an und es kam jemand, um sich für den Fehler zu entschuldigen. Es wird dran gearbeitet. Etwas später ging noch mehr Licht an. Irgendwann ging’s wieder - und es kam der Trailer zu “The Fast and the Furious 4″. Schon mal gar nicht so weit weg von dem Film, der danach kam…

Es kam nämlich Death Race. Dort fahren Gefängnis-Insassen gegeneinander tödliche Rennen. Wer fünf Mal gewinnt, kommt frei. Macht aber keiner. Die sterben alle vorher. Die fahren nämlich nicht nur, die schießen auch und haben Napalm und sonst was alles. Und jetzt erzähl ich euch die dröge Handlung…

Gleich in den ersten Sekunden des Films wird auf der Kino-Leinwand in Textform die Rahmenhandlung eingeblendet: Der Film spielt im Jahr 2012, die amerikanische Wirtschaft ist zusammengebrochen (nicht wenige wunderten sich: “2012 erst?!”), Arbeitslosigkeit und Krimininalität steigen dramatisch und die Gefängnisse sind daher privatisiert.

Ein besonderer Knast ist Terminal Island. Dort finden oben schon beschriebene Autorennen statt und werden online unter dem Namen Death Race vermarktet. Man kann den Zugang zu den über 100 Kameras im Livestream für jeden einzelnen Renntag für 99 $ buchen oder gleich alle drei für 250 $. So macht das Gefängnis jede Menge Kohle…

Langer Spoiler! Jensen Ames - gespielt von Jason Statham - bekommt den Mord an seiner Ehefrau untergeschoben und landet natürlich auf Terminal Island. Natürlich nicht nur, weil sonst keine Verknüpfung zwischen Vorspann und Haupt-Plot besteht, sondern auch, weil das alles geplant war. Seine Frau wurde nur umgebracht, um ihn in dieses Gefängnis zu kriegen und an dem Rennen teilnehmen zu lassen.

Der bisherige Favorit “Frankenstein” (alias Frank) ist nämlich kurz nach seinem vierten Sieg an seinen Verletzungen gestorben. Nun bringt die Aussicht auf den fünften Sieg ja aber eine deutlich größere Spannung mit rein und steigert damit die Zuschauerzahlen. Also muss Frankenstein weiter fahren. Wie praktisch, dass er eh immer eine Maske trug, weil sein Gesicht durch Verletzungen stark entstellt war - diese Maske soll nun Jensen Ames tragen und so für Rekord-Einschaltquoten sorgen.

Er müsste auch nur einmal gewinnen, da Frankenstein ja schon vier Mal hinter sich hat. Gewinnen soll er aber natürlich nicht. Er soll nur für Spannung und damit für hohe Einnahmen sorgen. Der Kopf hinter diesem ganzen modernen Gladiatorentum ist die Gefängnisdirektorin (Joan Allen). Fliehen von der Insel ist natürlich unmöglich. Und einer der Mitfahrer ist der Kerl, der tatsächlich Jensen Ames’ Frau umgebracht hat.

Und so fährt er natürlich tolle Rennen, zieht so gut wie alle anderen Fahrer aus dem Verkehr (natürlich immer tödlich) und killt mit besonderem Genuss den Mörder seiner Frau. Dann verbündet er sich mit seinem letzten Rivalen in dem Rennen, flieht zusammen mit ihm und sprengt noch die Gefängnisdirektorin in die Luft.

Ach ja, vergessen habe ich noch, dass die Fahrer alle Beifahrerinnen haben, die aus nem Frauengefängnis stammen, aber eher nach Model-Agentur aussehen. Fahren können sie trotzdem wie Sau - zumindest die unseres Hauptdarstellers Jason Statham. Am Ende lebt er mit ihr, seiner kleinen Tochter und seinem Ex-Rivalen in Mexiko und betreibt ne Autowerkstatt. Platter ging’s dann wohl nicht mehr. Spoiler-Ende!

Ja, der Film hat viel Action. Aber ich fand ihn trotzdem ziemlich langweilig. Zumal ich lange auch die Autos der ganzen Kontrahenten da kaum auseinanderhalten konnte. Ich hab noch keinen männlichen Zuschauer getroffen, der den Film gut fand. Bei den Frauen sah es offenbar anders aus. Das kann aber eigentlich nur an den immer wieder mal zu sehenden nackten Männeroberkörpern gelegen haben. Ja, Jason Statham ist toll. Aber das reicht doch nicht!?

Hier noch der Trailer - aber nur für die, denen es nichts ausmacht, die ganze Handlung schon vor dem Gang ins Kino zu wissen:

Wie ich bei filmstarts.de lese, ist der Film ein Remake von Death Race 2000 aus dem Jahr 1974. Allerdings orientiert er sich nur sehr grob an diesem alten Film. Weiter schreibt man in der Filmkritik bei filmstarts.de:

“Death Race” ist ein sinnfreier, primitiver No Brainer, der ungemein sexy aussieht und mit spektakulären Stunts aufwartet – andererseits aber auch so ziemlich jedes B-Movie-Klischee erfüllt.

Kinostart in Deutschland ist am 27. November 2008. Regie und Drehbuch sind von Paul W.S. Anderson, der den Film auch mitproduziert hat. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben - aber Achtung: laut filmstarts.de besteht für Death Race an der Kino-Kasse “Gehirnabgabepflicht”.

Eingeordnet in Kino, Filme · 2 Kommentare


New York für Anfänger (Kino-Film)

Dienstag, den 18. November 2008

Endlich war ich wieder in der Sneak. Aber plötzlich gab es keinen Mr. Sneak mehr. Aus irgendwelchen Gründen arbeitet er nicht mehr dort im Kino. Es gibt dafür jetzt ein Sneak-Team. Ich hatte gehofft, dass sie dafür dann jetzt zum Einstand einen echt guten Film zeigen würden. Leider Fehlanzeige!

Es kam New York für Anfänger. Nun hab ich nichts gegen New York. Auch nichts gegen Anfänger. Und ich mag eigentlich auch Kirsten Dunst und Simon Pegg, die hier die Hauptrollen spielen. Aber der Film war lahm.

Der Anfang ging noch. Simon Pegg ist Sidney Young. Er würde gerne über Stars schreiben, aber er wird nicht auf die wichtigen Szene-Partys eingeladen. Mit allerlei Tricks versucht er sich einzuschmuggeln und ist am Ende selbst die Story - weil er rausgeworfen wurde und auch sonst einiges schief ging.

Wie gesagt, das erste Drittel des Films geht noch. Die Charaktere werden eingeführt, es gibt haufenweise Gags - wenn auch meist nicht besonders geistreich. Und man beginnt die Konflikte im Film bzw. seiner Handlung zu erkennen.

Ach ja, Handlung… Spoiler! Mit Handlung ist nicht viel. Jedenfalls ist sie nicht gerade logisch oder geistreich. Sidney Young wurde also als neuer Boulevard-Reporter beim Sharps-Magazin angeheuert. Die erste Adresse für Tratsch und Klatsch über die Stars. Neue Filme, Comebacks von Stars usw. Nur will sich Sidney nicht anpassen. Er will sich nicht von PR-Agentinnen erzählen lassen, was er zu schreiben hat. Also bleibt er in der Außenseiter-Rolle und seine Artikel werden nie veröffentlicht.

Einmal steht er auch kurz vorm Rausschmiss. Er ist eh erstmal nur auf Probe dort. Raum 1 von 7, wie ihm der Ober-Chef von oben herab verklickert. Trotzdem steigt er von einem Tag auf den anderen zum Abteilungsleiter auf - nur weil seine Vorgesetzten die Firma verlassen haben. Völlig ohne Logik, denn irgendeine tolle Leistung hat er bis dahin nicht gebracht. Die Maskottchen von Stars umbringen gehört aus Sicht eines Boulevard-Magazins nämlich nicht dazu.

Und warum er am Ende seiner großen Liebe den Ring heimlich in die Kleid-Tasche steckt statt ihn ihr feierlich an den Finger zu stecken, bleibt wohl auch ein Geheimnis der Filme-Macher. Die Schluss-Szene versteh ich genauso wenig. Ein klein bisschen Action zum Schluss, aber sowas von unspektakulär - auch wenn versucht wird, das anders darzustellen. Völlig hohl. Spoiler-Ende!

Fazit der Filmkritik: Am Anfang und zwischendrin hab ich mich bei der Romantik-Komödie (wobei mit Romantik nun wirklich nicht viel ist) noch einigermaßen gut unterhalten gefühlt. Aber unterm Strich ist der Film echt nicht zu empfehlen. Der Hauch Gesellschaftskritik bzw. Kritik am Boulevard-Journalismus reißt’s da nicht raus.

Wer sich dennoch den deutschen Teaser und den englischen Trailer ansehen will, bitte sehr. Im Trailer gibt’s allerdings ne Szene, die in dem Film gar nicht vorkam.

Neben Simon Pegg und Kirsten Dunst spielen noch Megan Fox, Jeff Bridges, Danny Huston und Gillian Anderson mit.

Kino-Start in Deutschland ist am 27. November 2008. Der britische Film mit dem Originaltitel How To Lose Friends & Alienate People ist ab null Jahren freigegeben. Für Ältere ist er auch nicht empfehlenswert.

Eingeordnet in Kino, Filme · 1 Kommentar


Ananas-Express (Kino-Film) - Kiffer-Action

Dienstag, den 21. Oktober 2008

In der Sneak lief heute der neue Kino-Film Ananas-Express alias “Pineapple Express” (US-Original). Der Film ist eine Art Kiffer-Action-Komödie. Eine Mischung aus Lammbock und Rambo. Am Anfang mehr Lammbock, gegen Ende mehr Rambo.

Wenn Seth Rogen in einem Film mitspielt, darf man niveaumäßig nicht mehr viel vom Film erwarten. Und er hat hier die Hauptrolle (Dale Danton). Ein dauerbekiffter Gerichtszusteller, der durch seinen andauernden Marihuana-Konsum, den er bei seinem Drogen-Kumpel Saul (James Franco) stillt, ohnehin schon ein Bein (oder zumindest einen Fuß) in der Unterwelt hat. Das zweite Bein stellt er dann während seines Berufs so richtig tief rein, indem er Zeuge eines Mordes wird und sich in der Folge (natürlich) tierisch ungeschickt anstellt.

Es gibt schon einiges zu lachen, aber irgendwie ist vieles in dieser Kiffer-Komödie einfach zu typisch für Kiffer-Komödien. Vieles schon bekannt. Wobei der Film einiges Unbekanntes und geradezu Groteskes hinzufügt. Action und vereinzelt Splatter-Elemente ergänzen in der zweiten Hälfte den Film.

Am Ende geht’s im Kino nur noch rund. Völlig ohne Sinn, Verstand und Logik. Überall wird geballert und irgendwie scheinen sowohl die Hauptdarsteller als auch die erste Reihe der Nebendarsteller mindestens zwei bis drei Leben zu haben. Pro Szene.

Fazit meiner Filmkritik: Kann man sich antun, muss man aber nicht. Humor und Action hätte man durchaus besser verteilen können und an der Handlung… naja, könnte man noch etwas feilen.

Den Film Ananas-Express gibt’s ab 23. Oktober 2008 im Kino. Jedenfalls ist das der Kino-Start in Deutschland. Altersfreigabe erfolgt wegen einiger recht brutaler Szenen erst ab 16. Den Trailer gibt’s hier.

Ach ja, warum holt die Oma die Truppe am Ende aus dem Imbiss ab?

Eingeordnet in Kino, Filme · 2 Kommentare


Eagle Eye - außer Kontrolle (Kino-Film)

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Eagle Eye - außer Kontrolle. Dieser Film lief am Montag in der Sneak-Preview im Metropol-Kino in Stuttgart. Rasante Action, Spannung und eine nette Story. Aber der Film übertreibt an manchen Stellen maßlos.

Die Story: Jerry Shaw (Shia LaBeouf) und Rachel (Michelle Monaghan) bekommen mysteriöse Anrufe von einer Frauenstimme. Diese Stimme zwingt beide dazu, Dinge zu tun, die sie nicht tun möchten. Was sie auch tun, um sich dagegen zu wehren, es ist zwecklos. Diese Frauenstimme nimmt immer und überall Kontakt mit ihnen auf und demonstriert ihre Macht. Sie hat scheinbar alles unter Kontrolle.

Aber dass sie in Eagle Eye auch über Leuchtreklame mit den beiden kommuniziert, ist echt zu viel. Das konnte man einfach nicht mehr ernstnehmen. Auch im Trailer sieht man so eine Stelle (”Jump Jerry Shaw”). Sorry, nee, geht nicht.

Leider kommen solche Stellen immer wieder. Ansonsten hat mir der Film aber eigentlich ganz gut gefallen. Insbesondere der männliche Hauptdarsteller Shia LaBeouf spielt seine Rolle sehr gut. Der Film liefert auch einiges an Stoff zum Mitdenken. Wenn nicht gerade eine der rasanten Action-Szenen über die Kino-Leinwand läuft.

Dicker Spoiler: Eagle Eye ist der Name eines Computer-Systems zur Überwachung der Menschheit. Hier wird alles und jeder bis ins kleinste Detail überwacht. Dieses System hat sich nun selbstständig gemacht und spielt nach eigenen Regeln. Es überwacht auch nicht nur, es steuert alle möglichen elektronischen Geräte - und setzt sie gegen die eigene Regierung ein. Denn die hat einen Fehler gemacht - und das nicht nur, indem dieser Überwachungsapparat geschaffen wurde. Spoiler-Ende

“Eagle Eye. Außer Kontrolle.” ist ein unterhaltsamer Kino-Film mit hohem Spannungsgrad und viel Action, wo aber leider einiges zu sehr übertrieben wurde (Stichwort Leuchtreklame), was den Thriller etwas zerstört. Er ist ein wenig lang (117 min), obwohl die Story eigentlich schnell erzählt wäre. Aber unterhaltsam war’s - und das ist im Kino nicht ganz unwichtig.

Ähnlich auch das Fazit der Filmkritik von Filmstarts.de:

“Eagle Eye – Außer Kontrolle” ist ein rasant inszenierter, spannender Hightech-Verschwörungsthriller, der mit hohem Tempo über einige Plotholes hinwegrast, aber in manchen Momenten etwas zu glatt geschliffen wirkt.

Eingeordnet in Kino, Filme · 4 Kommentare


The House Bunny (Kino-Film) - Bunny a.D.

Dienstag, den 30. September 2008

The House Bunny - Wenn ein Film wirklich so plump beginnt wie dieser, dann ist es kein Wunder, wenn der Sitznachbar zur Rechten nach etwa 10 Minuten fragt “Meinst du, da kommt noch Handlung?”. In der Sneak lief der neue Kino-Film gestern: The House Bunny - sponsored by Playboy. Jedenfalls kommt es einem so vor. Nicht nur, dass die Marke Playboy permanent verwendet wird, gerade in der ersten Viertelstunde des Films sieht man eigentlich nur sehr spärlich bekleidete Bunnys.

Der Film folgt drei Regeln: Je weniger sie anhaben, desto besser. Je mehr davon man auf einmal sieht, desto besser. Und je mehr sie rumhüpfen, desto besser. Diese Regeln gelten besonders für den Anfang des Films. Man fragt sich wirklich, ob da auch noch Handlung kommt. Es ist alles so plump…

Danach kommt zwar nicht wirklich Niveau in den Film - das zu behaupten wäre wirklich übertrieben - aber es beginnt sowas wie eine Handlung und der Film nimmt etwas an Plumpheit ab. Man hat sich dann auch schon so an das Anfangsniveau gewöhnt, dass man sich auf den Film etwas einlässt und über viele der Gags lachen kann.

Ja, The House Bunny ist eine Komödie. Wohl eher für Teenies geeignet, da hat Rozana schon recht. Aber irgendwie kann man dann doch irgendwann lachen. Auch wenn man einige Male wirklich im Kino-Sessel sitzt und denkt: “What the fuck?! Was war das denn?”

Man sieht sich an, blickt in ratlose Gesichter links und rechts - und lacht. Ja, man lacht. Teilweise über und teilweise mit dem Film. Hätte er nicht bereits am Anfang das Niveau so tief gesenkt, dass es tiefer nicht mehr ging, wäre das wohl deutlich schwieriger gewesen.

So hatte ich immerhin nen netten Abend und habe mich nicht gelangweilt. Einer aus der Gruppe lobte dann noch den Soundtrack. Und wer guckt nicht gern nette Bilder zu guter Musik? ;-)

Im Ernst: Zu empfehlen ist er nicht. Aber amüsiert haben wir uns dann doch.

Kino-Start in Deutschland ist am 9. Oktober 2008, die Altersfreigabe für die 100 Minuten Kino-Film ist ab sechs Jahren. Ach ja, vielleicht noch erwähnenswert: Neben der Hauptdarstellerin Anna Faris (Shelley) spielt auch Hugh Hefner persönlich mit - wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Der Trailer erzählt übrigens schon die ganze Story. Wer ihn trotzdem sehen will, bei moviemaze gibt’s zwei Trailer auf englisch und einen auf deutsch. Wie fast immer empfehle ich denen, die den Film noch im Kino sehen wollen, den Trailer eher nicht anzusehen.

Aber empfehlenswert ist er eben eigentlich sowieso nicht. Außer: “Cinderella.” (Insider aus dem Film)

Eingeordnet in Kino, Filme · 2 Kommentare


WALL-E: Der Letzte räumt die Erde auf (Film)

Mittwoch, den 24. September 2008

Ein absolutes Sneak-Highlight kam am Montag im Kino: WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf (und davor gab’s sogar nen kleinen Vorfilm - das hab ich auch noch nie erlebt). Wall-e wurde dafür gebaut und darauf programmiert, Müll zu Würfeln zu formen und auf Müllhalden geordnet abzulegen. Das macht er jetzt auch schon 700 Jahre lang. Wie das bei Software eben so ist, wenn sie lange läuft, hat auch Wall-e ein bisschen ein Eigenleben entwickelt. Sowas wie einen Charakter.

Von der Menschheit ist keine Spur zu sehen - bis auf den Müll eben. Und der ist so umfangreich, dass auch nach 700 Jahren kein Ende von WALL-Es Arbeit absehbar ist. WALL-E tut seinen Job und pflegt seine Spleens. Sogar einen Kumpel hat er - in Form einer Kakerlake oder sowas.

WALL-E ist allerdings kein Name oder Spitzname, sondern die schlichte Bezeichnung für Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class, was auf deutsch so viel heißt wie “Müllfahrzeug für die Erde”. Eigentlich also alles andere als ein Name mit Charakter.

Der Film ist sehr schön animiert (pixar studios) und hat auch eine schöne Story mit hoher Gag-Dichte. Da ist für die ganze Familie (FSK 0) ein lustiger und abwechslungsreicher Kino-Abend mit 98 Minuten Unterhaltung in Aussicht. Nebenbei transportiert der Film noch eine sehr eindeutige Botschaft, die eigentlich jeder begreifen sollte.

Herzallerliebst übrigens auch die vielen kleinen Videos, die es zu dem Film neben dem Trailer noch gibt, die aber im Kino nicht gezeigt wurden. Einige findet ihr auf der Wall-e-Website, noch mehr bei Youtube. Hier mein Lieblings-Filmchen: WALL-E findet Kopfhörer und tanzt:

Kino-Start in Deutschland ist am 25. September 2008, also morgen. Wer nicht reingeht, ist selber schuld. Manche sprengen sogar ihre eigene Skala, um den Film zu bewerten.

P.S.: Wie lange liefen jetzt eigentlich diese kleinen WALL-E-Teaser-Filmchen im Kino schon? Ewig, oder? Da war anfangs nicht mal klar, dass das die Vor-Vor-Vorankündigung eines Films ist.

Eingeordnet in Video, Kino, Filme · 2 Kommentare


Wanted (Kino-Film) - Action pur

Dienstag, den 26. August 2008

Wow! Kann ich den Film nochmal in Zeitlupe sehen? Das ging so schnell… Wirklich rasant war’s heute in der Sneak und noch dazu in Originalsprache (US-Englisch). Auch wenn viele Szenen echt nicht gut zu verstehen waren - viel Handlung gab’s nicht zu verpassen. Rasante Action-Szenen und in Zeitlupe bis ins kleinste Detail dargestellte Tötungszenen bzw. Kugelwege. Das ist Wanted.

Das alles - aber nicht mehr. Wobei die Action-Szenen wirklich sehenswert sind. Auf detaillierte Darstellungen von Kugelein- und -durchschlägen hätte ich allerdings gerne verzichten können. Die eine Szene recht weit am Anfang, wo der Hauptdarsteller (James McAvoy) einfach mal eben durch seitliches Anfahren ins Auto reingeholt wird, war aber irgendwie echt genial (im Trailer 2 zu sehen).

Wer auf schnelle Autos, Verfolgungsjagden, Schießereien, Crashs mit Autos, Bussen und Zügen und jede Menge durch die Luft schwirrende Kugeln steht, der ist mit Wanted genau richtig bedient. Dieser Action-Film kennt keine Pausen und kommt auch fast ohne das sonst ja omnipräsente Thema Liebe und Sex aus - auch wenn das im Trailer anders rüberkommt. Wobei eine halbnackte Angelina Jolie diesen Punkt natürlich etwas relativiert.

Um so mehr geht es um Action und Gewalt. Schnelligkeit, Töten und übermenschliche Fähigkeiten. Ich sag nur “Shoot the wings off the flies” (Schieß den Fliegen die Flügel weg). Passend zum Film ist auch der Soundtrack sehr rasant und kurzweilig. Besonders ebenfalls in Trailer 2 zu sehen hören.

Soweit die Filmkritik. Kino-Start in Deutschland ist am 4. September 2008. Neben Angelina Jolie und James McAvoy spielen in Wanted noch Morgan Freeman und Thomas Kretschmann mit. Ach ja, falls jemand dann in der deutschen Fassung die Handlung findet, kann er oder sie sie mir ja mitteilen. ;-)

Sehr überraschend war im Abspann der Satz, dass die Handlung fiktiv war. Mir passiert das zwar nicht täglich, aber so 2-3 Mal die Woche sind schon drin. ;-) Passend dazu basiert die Handlung des Films wohl grob auf einem Comic namens - wer hätte es gedacht - Wanted.

Eingeordnet in Kino, Filme · 4 Kommentare


Kino-Start von High School Musical 3

Sonntag, den 17. August 2008

Während an High School Musical 4 noch geplant wird (übrigens Gerüchten zufolge ohne die bisherige Besetzung mit Vanessa Hudgens, Zac Efron und Ashley Tisdale) startet High School Musical 3 am 23. Oktober 2008 in den deutschen Kinos. Ich habe diese Woche bereits ein paar Film-Plakate an einem Stuttgarter Kino gesehen.

Kurioserweise startet der Film in den Kinos in den USA erst einen Tag später, also am 24. Oktober 2008. Und das obwohl er dort gedreht wurde. Die Briten sind schon etwas früher dran: In Großbritannien ist der Kino-Start für den 17. Oktober angesetzt.

Man darf gespannt sein, auf High School Musical 3: Ob Zac Efron diesmal wieder selber singt? Ashley Michelle Tisdale wird jedenfalls auch wieder dabei sein, genau wie Vanessa Anne Hudgens, die wohl Bekannteste aus der Film-Serie. Alle drei gehören übrigens zu den am besten verdienenden Jung-Schauspielern in Hollywood.

Ich bin mal gespannt, ob der Film auch ein so großer Erfolg wird wie seine Vorgänger. Vor allem wie sich das dann entwickelt, wenn in High School Musical 4 tatsächlich keiner der drei prominenten Namen mehr dabei ist.

Eingeordnet in Kino, Stars, Filme · 30 Kommentare


The Fighters (Kino-Film)

Mittwoch, den 13. August 2008

In der Sneak lief dieses Mal The Fighters. Ein schlechter Film. Dünne Story, dünne Charaktere, vorhersehbare Handlung (meine Nebensitzerin sagte mir tatsächlich das Ende komplett voraus) und haufenweise Prügeleien.

Jake Tyler (Sean Faris) - von Mr. Sneak als junger Tom Cruise angekündigt - wird extrem schnell wütend, wenn er auf seinen Vater angesprochen wird. Vor allem, wenn es um die Umstände seines Todes geht. Dann rastet er aus und prügelt sich. Das sehen wir schon in einer der ersten Szenen.

Jetzt folgen Spoiler, aber ich würd eh niemandem empfehlen in den Film zu gehen. Ein Umzug in eine andere Stadt bringt Jake die Chance auf einen Neuanfang. Sein Ruf eilt ihm aber bereits voraus, weil ein Video von einer Prügelei bei einem Football-Spiel im Internet kursiert und extrem beliebt ist. So gerät er auch hier sehr schnell in die hiesige Fighter-Szene. Insbesondere weil es zwischen ihm und der Freundin des bisherigen Top-Fighters knistert. Alles läuft auf einen Machtkampf zwischen ihnen beiden hinaus - ausgetragen durch Kämpfe fast ohne Regeln.

Alle Kämpfe landen natürlich immer sofort auf YouTube und jeder sieht sie sich an. Bei einer Schlägerei an einer Straßen-Kreuzung wird natürlich gleich mitgefilmt und am nächsten Tag kennt die ganze Schule das Video. Sie gucken die Videos bevorzugt auf ihren Handys. Auch Livestreaming vom Handy und aufs Handy sind völlig normal. Und jeder scheint ausnahmslos begeistert von der Gewalt.

Ich war danach noch was trinken, während der Film im Kino in der zweiten Sneak nochmal lief. Auf dem Weg nach Hause hörte ich hinter mir eine Gruppe reden, die sich diesen Kampf-Film gerade angesehen hatte. Ein Mädel meinte: “Ich hätte jetzt auch richtig Bock zu kämpfen…”

Der Film hat keinen Tiefgang und stellt die Gewalt dieser Kämpfe auch nur in ganz homöopathischen Dosen mal in Frage - um sie dann am Ende doch für notwendig zu erklären. Diese Filmkritik teilt offenbar auch moviemaze:

The Fighters greift diese Motive auf, stellt sie aber, wenn überhaupt, nur am Rande in Frage. Nach dem Film bleibt ein großes Fragezeichen, ob den Sinns und der Intention, da die innerliche Wandlung des Protagonisten ohne echtes geistiges Fundament auskommen muss.

Nichtsdestotrotz gibt es bei ihnen den Trailer des Films zu sehen. Kinostart in Deutschland ist morgen am 14. August 2008. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, dauert 110 Minuten und heißt im Original Never back down. Ach ja, und er ist nicht zu empfehlen.

Eingeordnet in Kino, Filme · 3 Kommentare


Superhero Movie (Kino-Film) - Top Parodie!

Mittwoch, den 6. August 2008

Eigentlich wollte ich am Montag endlich mal wieder in die Sneak gehen. Ich dachte auch, dass jemand für mich Kino-Karten mitbesorgt hätte, aber da gab’s ein Missverständnis. Naja, kein Problem. Gehe ich halt zu denen mit denen ich die letzten Jahre auch die Sneak beehrt habe. Auf dem Weg, die zu suchen, treffe ich dann eine andere Gruppe, die ich kenne. Also spontan denen angeschlossen.

Tja, kurz danach formierte sich dann meine Original-Gruppe - und Kino-Karten wurden verteilt. Unsere Gruppe bekam keine mehr. Also musste schnell ein Plan B her. Irgendjemand schlug vor, Superhero Movie zu gucken. “Verarsche von Superhelden-Filmen” bekam ich noch als Info. Dann haben wir in einer Blitzentscheidung zugesagt. Dass Leslie Nielsen mitspielt und das Ganze eine Persiflage im Stile der nackten Kanone ist, erfuhr ich erst danach.

Auf dem Weg ins Kino sag ich noch, dass ich ja früher Tränen bei Die nackte Kanone gelacht habe, dass ich mir das aber wohl lieber nicht nochmal ansehen sollte, um nicht meine Kindheitserinnerungen zu zerstören. Der Film machte mir dann aber eher Lust, die alten Filme doch nochmal anzusehen.

Eine extrem hohe Gag-Dichte (die manche Zuschauer wohl bei der nackten Kanone bereits überforderte), noch dazu viele Gags überhaupt nicht erwartbar. Kurz: Ich habe irgendwann Tränen gelacht. Ich konnte einfach nicht mehr. :-)

Verarscht wird hier in diesem Film überwiegend Superman Spiderman. Unser Held hier heißt Dragonfly (Libelle). Allerdings muss man keinerlei Superman-Spiderman-Vorwissen haben, um die Persiflage lustig zu finden.

Ich kann diese Komödie echt nur empfehlen. Ich fand’s wirklich herrlich. Und nach dem (ersten) Abspann sitzenbleiben - da kommt noch was und zwar nicht zu knapp.

Kino-Start in Deutschland war am 24. Juli 2008, Altersfreigabe ab 12 und der Spaß dauert 86 Minuten. So hab ich es nicht bereut, dass ich nicht in der Sneak war. Dort kam Die Girls von St. Trinian.

Eingeordnet in Kino, Filme · 4 Kommentare


[1] 2 3 4 ... 6

Close
E-mail It