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Eagle Eye - außer Kontrolle (Kino-Film)

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Eagle Eye - außer Kontrolle. Dieser Film lief am Montag in der Sneak-Preview im Metropol-Kino in Stuttgart. Rasante Action, Spannung und eine nette Story. Aber der Film übertreibt an manchen Stellen maßlos.

Die Story: Jerry Shaw (Shia LaBeouf) und Rachel (Michelle Monaghan) bekommen mysteriöse Anrufe von einer Frauenstimme. Diese Stimme zwingt beide dazu, Dinge zu tun, die sie nicht tun möchten. Was sie auch tun, um sich dagegen zu wehren, es ist zwecklos. Diese Frauenstimme nimmt immer und überall Kontakt mit ihnen auf und demonstriert ihre Macht. Sie hat scheinbar alles unter Kontrolle.

Aber dass sie in Eagle Eye auch über Leuchtreklame mit den beiden kommuniziert, ist echt zu viel. Das konnte man einfach nicht mehr ernstnehmen. Auch im Trailer sieht man so eine Stelle (”Jump Jerry Shaw”). Sorry, nee, geht nicht.

Leider kommen solche Stellen immer wieder. Ansonsten hat mir der Film aber eigentlich ganz gut gefallen. Insbesondere der männliche Hauptdarsteller Shia LaBeouf spielt seine Rolle sehr gut. Der Film liefert auch einiges an Stoff zum Mitdenken. Wenn nicht gerade eine der rasanten Action-Szenen über die Kino-Leinwand läuft.

Dicker Spoiler: Eagle Eye ist der Name eines Computer-Systems zur Überwachung der Menschheit. Hier wird alles und jeder bis ins kleinste Detail überwacht. Dieses System hat sich nun selbstständig gemacht und spielt nach eigenen Regeln. Es überwacht auch nicht nur, es steuert alle möglichen elektronischen Geräte - und setzt sie gegen die eigene Regierung ein. Denn die hat einen Fehler gemacht - und das nicht nur, indem dieser Überwachungsapparat geschaffen wurde. Spoiler-Ende

“Eagle Eye. Außer Kontrolle.” ist ein unterhaltsamer Kino-Film mit hohem Spannungsgrad und viel Action, wo aber leider einiges zu sehr übertrieben wurde (Stichwort Leuchtreklame), was den Thriller etwas zerstört. Er ist ein wenig lang (117 min), obwohl die Story eigentlich schnell erzählt wäre. Aber unterhaltsam war’s - und das ist im Kino nicht ganz unwichtig.

Ähnlich auch das Fazit der Filmkritik von Filmstarts.de:

“Eagle Eye – Außer Kontrolle” ist ein rasant inszenierter, spannender Hightech-Verschwörungsthriller, der mit hohem Tempo über einige Plotholes hinwegrast, aber in manchen Momenten etwas zu glatt geschliffen wirkt.

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The House Bunny (Kino-Film) - Bunny a.D.

Dienstag, den 30. September 2008

The House Bunny - Wenn ein Film wirklich so plump beginnt wie dieser, dann ist es kein Wunder, wenn der Sitznachbar zur Rechten nach etwa 10 Minuten fragt “Meinst du, da kommt noch Handlung?”. In der Sneak lief der neue Kino-Film gestern: The House Bunny - sponsored by Playboy. Jedenfalls kommt es einem so vor. Nicht nur, dass die Marke Playboy permanent verwendet wird, gerade in der ersten Viertelstunde des Films sieht man eigentlich nur sehr spärlich bekleidete Bunnys.

Der Film folgt drei Regeln: Je weniger sie anhaben, desto besser. Je mehr davon man auf einmal sieht, desto besser. Und je mehr sie rumhüpfen, desto besser. Diese Regeln gelten besonders für den Anfang des Films. Man fragt sich wirklich, ob da auch noch Handlung kommt. Es ist alles so plump…

Danach kommt zwar nicht wirklich Niveau in den Film - das zu behaupten wäre wirklich übertrieben - aber es beginnt sowas wie eine Handlung und der Film nimmt etwas an Plumpheit ab. Man hat sich dann auch schon so an das Anfangsniveau gewöhnt, dass man sich auf den Film etwas einlässt und über viele der Gags lachen kann.

Ja, The House Bunny ist eine Komödie. Wohl eher für Teenies geeignet, da hat Rozana schon recht. Aber irgendwie kann man dann doch irgendwann lachen. Auch wenn man einige Male wirklich im Kino-Sessel sitzt und denkt: “What the fuck?! Was war das denn?”

Man sieht sich an, blickt in ratlose Gesichter links und rechts - und lacht. Ja, man lacht. Teilweise über und teilweise mit dem Film. Hätte er nicht bereits am Anfang das Niveau so tief gesenkt, dass es tiefer nicht mehr ging, wäre das wohl deutlich schwieriger gewesen.

So hatte ich immerhin nen netten Abend und habe mich nicht gelangweilt. Einer aus der Gruppe lobte dann noch den Soundtrack. Und wer guckt nicht gern nette Bilder zu guter Musik? ;-)

Im Ernst: Zu empfehlen ist er nicht. Aber amüsiert haben wir uns dann doch.

Kino-Start in Deutschland ist am 9. Oktober 2008, die Altersfreigabe für die 100 Minuten Kino-Film ist ab sechs Jahren. Ach ja, vielleicht noch erwähnenswert: Neben der Hauptdarstellerin Anna Faris (Shelley) spielt auch Hugh Hefner persönlich mit - wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Der Trailer erzählt übrigens schon die ganze Story. Wer ihn trotzdem sehen will, bei moviemaze gibt’s zwei Trailer auf englisch und einen auf deutsch. Wie fast immer empfehle ich denen, die den Film noch im Kino sehen wollen, den Trailer eher nicht anzusehen.

Aber empfehlenswert ist er eben eigentlich sowieso nicht. Außer: “Cinderella.” (Insider aus dem Film)

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WALL-E: Der Letzte räumt die Erde auf (Film)

Mittwoch, den 24. September 2008

Ein absolutes Sneak-Highlight kam am Montag im Kino: WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf (und davor gab’s sogar nen kleinen Vorfilm - das hab ich auch noch nie erlebt). Wall-e wurde dafür gebaut und darauf programmiert, Müll zu Würfeln zu formen und auf Müllhalden geordnet abzulegen. Das macht er jetzt auch schon 700 Jahre lang. Wie das bei Software eben so ist, wenn sie lange läuft, hat auch Wall-e ein bisschen ein Eigenleben entwickelt. Sowas wie einen Charakter.

Von der Menschheit ist keine Spur zu sehen - bis auf den Müll eben. Und der ist so umfangreich, dass auch nach 700 Jahren kein Ende von WALL-Es Arbeit absehbar ist. WALL-E tut seinen Job und pflegt seine Spleens. Sogar einen Kumpel hat er - in Form einer Kakerlake oder sowas.

WALL-E ist allerdings kein Name oder Spitzname, sondern die schlichte Bezeichnung für Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class, was auf deutsch so viel heißt wie “Müllfahrzeug für die Erde”. Eigentlich also alles andere als ein Name mit Charakter.

Der Film ist sehr schön animiert (pixar studios) und hat auch eine schöne Story mit hoher Gag-Dichte. Da ist für die ganze Familie (FSK 0) ein lustiger und abwechslungsreicher Kino-Abend mit 98 Minuten Unterhaltung in Aussicht. Nebenbei transportiert der Film noch eine sehr eindeutige Botschaft, die eigentlich jeder begreifen sollte.

Herzallerliebst übrigens auch die vielen kleinen Videos, die es zu dem Film neben dem Trailer noch gibt, die aber im Kino nicht gezeigt wurden. Einige findet ihr auf der Wall-e-Website, noch mehr bei Youtube. Hier mein Lieblings-Filmchen: WALL-E findet Kopfhörer und tanzt:

Kino-Start in Deutschland ist am 25. September 2008, also morgen. Wer nicht reingeht, ist selber schuld. Manche sprengen sogar ihre eigene Skala, um den Film zu bewerten.

P.S.: Wie lange liefen jetzt eigentlich diese kleinen WALL-E-Teaser-Filmchen im Kino schon? Ewig, oder? Da war anfangs nicht mal klar, dass das die Vor-Vor-Vorankündigung eines Films ist.

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Wanted (Kino-Film) - Action pur

Dienstag, den 26. August 2008

Wow! Kann ich den Film nochmal in Zeitlupe sehen? Das ging so schnell… Wirklich rasant war’s heute in der Sneak und noch dazu in Originalsprache (US-Englisch). Auch wenn viele Szenen echt nicht gut zu verstehen waren - viel Handlung gab’s nicht zu verpassen. Rasante Action-Szenen und in Zeitlupe bis ins kleinste Detail dargestellte Tötungszenen bzw. Kugelwege. Das ist Wanted.

Das alles - aber nicht mehr. Wobei die Action-Szenen wirklich sehenswert sind. Auf detaillierte Darstellungen von Kugelein- und -durchschlägen hätte ich allerdings gerne verzichten können. Die eine Szene recht weit am Anfang, wo der Hauptdarsteller (James McAvoy) einfach mal eben durch seitliches Anfahren ins Auto reingeholt wird, war aber irgendwie echt genial (im Trailer 2 zu sehen).

Wer auf schnelle Autos, Verfolgungsjagden, Schießereien, Crashs mit Autos, Bussen und Zügen und jede Menge durch die Luft schwirrende Kugeln steht, der ist mit Wanted genau richtig bedient. Dieser Action-Film kennt keine Pausen und kommt auch fast ohne das sonst ja omnipräsente Thema Liebe und Sex aus - auch wenn das im Trailer anders rüberkommt. Wobei eine halbnackte Angelina Jolie diesen Punkt natürlich etwas relativiert.

Um so mehr geht es um Action und Gewalt. Schnelligkeit, Töten und übermenschliche Fähigkeiten. Ich sag nur “Shoot the wings off the flies” (Schieß den Fliegen die Flügel weg). Passend zum Film ist auch der Soundtrack sehr rasant und kurzweilig. Besonders ebenfalls in Trailer 2 zu sehen hören.

Soweit die Filmkritik. Kino-Start in Deutschland ist am 4. September 2008. Neben Angelina Jolie und James McAvoy spielen in Wanted noch Morgan Freeman und Thomas Kretschmann mit. Ach ja, falls jemand dann in der deutschen Fassung die Handlung findet, kann er oder sie sie mir ja mitteilen. ;-)

Sehr überraschend war im Abspann der Satz, dass die Handlung fiktiv war. Mir passiert das zwar nicht täglich, aber so 2-3 Mal die Woche sind schon drin. ;-) Passend dazu basiert die Handlung des Films wohl grob auf einem Comic namens - wer hätte es gedacht - Wanted.

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Kino-Start von High School Musical 3

Sonntag, den 17. August 2008

Während an High School Musical 4 noch geplant wird (übrigens Gerüchten zufolge ohne die bisherige Besetzung mit Vanessa Hudgens, Zac Efron und Ashley Tisdale) startet High School Musical 3 am 23. Oktober 2008 in den deutschen Kinos. Ich habe diese Woche bereits ein paar Film-Plakate an einem Stuttgarter Kino gesehen.

Kurioserweise startet der Film in den Kinos in den USA erst einen Tag später, also am 24. Oktober 2008. Und das obwohl er dort gedreht wurde. Die Briten sind schon etwas früher dran: In Großbritannien ist der Kino-Start für den 17. Oktober angesetzt.

Man darf gespannt sein, auf High School Musical 3: Ob Zac Efron diesmal wieder selber singt? Ashley Michelle Tisdale wird jedenfalls auch wieder dabei sein, genau wie Vanessa Anne Hudgens, die wohl Bekannteste aus der Film-Serie. Alle drei gehören übrigens zu den am besten verdienenden Jung-Schauspielern in Hollywood.

Ich bin mal gespannt, ob der Film auch ein so großer Erfolg wird wie seine Vorgänger. Vor allem wie sich das dann entwickelt, wenn in High School Musical 4 tatsächlich keiner der drei prominenten Namen mehr dabei ist.

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The Fighters (Kino-Film)

Mittwoch, den 13. August 2008

In der Sneak lief dieses Mal The Fighters. Ein schlechter Film. Dünne Story, dünne Charaktere, vorhersehbare Handlung (meine Nebensitzerin sagte mir tatsächlich das Ende komplett voraus) und haufenweise Prügeleien.

Jake Tyler (Sean Faris) - von Mr. Sneak als junger Tom Cruise angekündigt - wird extrem schnell wütend, wenn er auf seinen Vater angesprochen wird. Vor allem, wenn es um die Umstände seines Todes geht. Dann rastet er aus und prügelt sich. Das sehen wir schon in einer der ersten Szenen.

Jetzt folgen Spoiler, aber ich würd eh niemandem empfehlen in den Film zu gehen. Ein Umzug in eine andere Stadt bringt Jake die Chance auf einen Neuanfang. Sein Ruf eilt ihm aber bereits voraus, weil ein Video von einer Prügelei bei einem Football-Spiel im Internet kursiert und extrem beliebt ist. So gerät er auch hier sehr schnell in die hiesige Fighter-Szene. Insbesondere weil es zwischen ihm und der Freundin des bisherigen Top-Fighters knistert. Alles läuft auf einen Machtkampf zwischen ihnen beiden hinaus - ausgetragen durch Kämpfe fast ohne Regeln.

Alle Kämpfe landen natürlich immer sofort auf YouTube und jeder sieht sie sich an. Bei einer Schlägerei an einer Straßen-Kreuzung wird natürlich gleich mitgefilmt und am nächsten Tag kennt die ganze Schule das Video. Sie gucken die Videos bevorzugt auf ihren Handys. Auch Livestreaming vom Handy und aufs Handy sind völlig normal. Und jeder scheint ausnahmslos begeistert von der Gewalt.

Ich war danach noch was trinken, während der Film im Kino in der zweiten Sneak nochmal lief. Auf dem Weg nach Hause hörte ich hinter mir eine Gruppe reden, die sich diesen Kampf-Film gerade angesehen hatte. Ein Mädel meinte: “Ich hätte jetzt auch richtig Bock zu kämpfen…”

Der Film hat keinen Tiefgang und stellt die Gewalt dieser Kämpfe auch nur in ganz homöopathischen Dosen mal in Frage - um sie dann am Ende doch für notwendig zu erklären. Diese Filmkritik teilt offenbar auch moviemaze:

The Fighters greift diese Motive auf, stellt sie aber, wenn überhaupt, nur am Rande in Frage. Nach dem Film bleibt ein großes Fragezeichen, ob den Sinns und der Intention, da die innerliche Wandlung des Protagonisten ohne echtes geistiges Fundament auskommen muss.

Nichtsdestotrotz gibt es bei ihnen den Trailer des Films zu sehen. Kinostart in Deutschland ist morgen am 14. August 2008. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, dauert 110 Minuten und heißt im Original Never back down. Ach ja, und er ist nicht zu empfehlen.

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Superhero Movie (Kino-Film) - Top Parodie!

Mittwoch, den 6. August 2008

Eigentlich wollte ich am Montag endlich mal wieder in die Sneak gehen. Ich dachte auch, dass jemand für mich Kino-Karten mitbesorgt hätte, aber da gab’s ein Missverständnis. Naja, kein Problem. Gehe ich halt zu denen mit denen ich die letzten Jahre auch die Sneak beehrt habe. Auf dem Weg, die zu suchen, treffe ich dann eine andere Gruppe, die ich kenne. Also spontan denen angeschlossen.

Tja, kurz danach formierte sich dann meine Original-Gruppe - und Kino-Karten wurden verteilt. Unsere Gruppe bekam keine mehr. Also musste schnell ein Plan B her. Irgendjemand schlug vor, Superhero Movie zu gucken. “Verarsche von Superhelden-Filmen” bekam ich noch als Info. Dann haben wir in einer Blitzentscheidung zugesagt. Dass Leslie Nielsen mitspielt und das Ganze eine Persiflage im Stile der nackten Kanone ist, erfuhr ich erst danach.

Auf dem Weg ins Kino sag ich noch, dass ich ja früher Tränen bei Die nackte Kanone gelacht habe, dass ich mir das aber wohl lieber nicht nochmal ansehen sollte, um nicht meine Kindheitserinnerungen zu zerstören. Der Film machte mir dann aber eher Lust, die alten Filme doch nochmal anzusehen.

Eine extrem hohe Gag-Dichte (die manche Zuschauer wohl bei der nackten Kanone bereits überforderte), noch dazu viele Gags überhaupt nicht erwartbar. Kurz: Ich habe irgendwann Tränen gelacht. Ich konnte einfach nicht mehr. :-)

Verarscht wird hier in diesem Film überwiegend Superman Spiderman. Unser Held hier heißt Dragonfly (Libelle). Allerdings muss man keinerlei Superman-Spiderman-Vorwissen haben, um die Persiflage lustig zu finden.

Ich kann diese Komödie echt nur empfehlen. Ich fand’s wirklich herrlich. Und nach dem (ersten) Abspann sitzenbleiben - da kommt noch was und zwar nicht zu knapp.

Kino-Start in Deutschland war am 24. Juli 2008, Altersfreigabe ab 12 und der Spaß dauert 86 Minuten. So hab ich es nicht bereut, dass ich nicht in der Sneak war. Dort kam Die Girls von St. Trinian.

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Der unglaubliche Hulk (Kino-Film)

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Montag. Kino. Sneak. Hulk. Der unglaubliche Hulk. Bis dahin wusste ich nur, dass Hulk ein großes, grünes menschenähnliches Wesen mit enormen Kräften ist. Ich musste mir dann erstmal erklären lassen, dass Hulk normalerweise eigentlich ein Mensch ist und nur bei Wut oder anderer großer Aufregung zu Hulk wird.

Ich hab diese Hulk-Comics nie gelesen, keine Hulk-Serien geguckt und auch keinen der bisherigen Hulk-Filme. Da weiß man sowas halt nicht und um dem Film gut folgen zu können, hab ich mir das schnell erklären lassen.

So war der Film dann auch recht kurzweilig und voller Action. Wobei es gegen Ende ein wenig zu sehr die typische Superhelden-Geschichte ist. Hulk ist aber gut animiert - wenn auch, wie ich lese, kleiner als in den bisherigen Filmen. Ein paar logische Lücken waren auch drin, aber alles in allem überwog eine ganz gute Unterhaltung.

Der Film Der unglaubliche Hulk (Original: The incredible Hulk) startet in den deutschen Kinos am 10. Juli 2008. Wo ich mir gerade nochmal den Trailer ansehe wird mir nochmal bewusst, dass mir die erste Hälfte des Films deutlich besser gefallen hat.

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Kung Fu Panda (Kino-Film)

Dienstag, den 1. Juli 2008

Dieser Sneak-Abend war sehr kurzfristig geplant - also gar nicht. Ich war auf einer anderen Veranstaltung, habe mich dort dann aber sehr früh wieder abgeseilt, um ins Kino zu eilen. Kartenbestellung per SMS hat dank der Twitter-Infos, wer dabei sein wird, wunderbar funktioniert. Danke, Rozana!

Dann kurz das große Zittern, welcher Film nun wohl kommt. Hancock, Hulk oder Kung-Fu-Panda waren die heißesten Tipps. Wie ihr an der Überschrift schon gesehen hat, machte der Kung-Fu-Panda (Insidern auch als Kung-Fu-Tanga bekannt) das Rennen.

Der Film war sehr schön animiert und hat uns gut amüsiert. Eine Lach-Salve nach der anderen, wirklich schöne Bilder. Alleine die Gesichtsausdrücke des Panda-Bären waren genial. Und viel Action war ebenfalls geboten.

Der Trailer gibt einen kleinen Vorgeschmack:

Hat jemand Stimmen erkannt? Po, der Panda, wird von Hape Kerkeling gesprochen. Ich hab’s nach dem Film im Abspann gesehen, wäre sonst voll an mir vorbeigegangen. Apropos Abspann: Danach kommt noch was. Ganz, ganz am Ende.

Weitere Stimmen in der deutschen Sychronisation sind Cosma Shiva Hagen (Viper), Ralf Schmitz (Kranich), Gottfried John (Shifu), Thomas Fritsch (Tai Lung). Der Affe und die Gottensanbeterin haben im Kung-Fu-Panda-Wikipedia-Artikel keine deutsche Stimmen stehen, so dass ich davon ausgehe, dass Jackie Chan (Affe) und Seth Rogen (Gottesanbeterin) auch in der deutschen Fassung dabei waren. Ich kann mich auch nicht dran erinnern, dass die beiden mal was gesagt hätten.

Der Animations-Film startet in Deutschland am 3. Juli und ist ab sechs Jahren freigegeben. Also ein Spaß für die ganze Familie. Ich kann ihn jedenfalls nur empfehlen.

Viel zu lachen, viel Action und nebenbei noch ein paar chinesische Kung-Fu-Weisheiten. Was will man mehr?

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The Ruins - Ruinen (Kino-Film)

Mittwoch, den 25. Juni 2008

In der Sneak kam am Montag der Film The Ruins, deutsch: Ruinen. Der Film ist eine Mischung aus Horror und Thriller - aber auch die, die diese Film-Generes mögen, kommen nicht auf ihre Kosten.

Ich bin zwar oft zusammengezuckt, allerdings bin ich bei Filmen generell recht schreckhaft. Zu empfehlen ist der Film keineswegs. Ab sofort geht’s mit Spoilern weiter. Es startet mit einer Szene, wo jemand irgendwo in einem dunklen Loch sitzt und verzweifelt um Hilfe ruft - in der Hand dabei ein Handy, das aber offenbar nicht funktioniert. Ein lautes Geräusch, ein Schrei, die Person ist weg.

Dann kommen erstmal ein paar harmlose Hotel- und Pool-Szenen bis die Gruppe der vier Hauptdarsteller (Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawan Ashmore) zusammen mit einem deutschen Touristen zu einer recht unbekannten Maya-Pyramide aufbricht, der auf den herkömmlichen Karten nicht eingezeichnet ist. Der Bruder des Deutschen war dorthin aufgebrochen und nicht zurückgekehrt.

Sie kommen an der entsprechenden Maya-Pyramide an und machen auch sofort Begegnung mit den Mayas. Ihrem griechischen Begleiter wird der Kopf weggeschossen - ohne dass klar ist warum. Die Gruppe flieht auf die Pyramide und muss dort ausharren, weil die Mayas unten warten.

Soweit die Vorgeschichte. Die ganze Story rankt sich um eine fleischfressende Pflanze, die die ganze Pyramide umschließt. Diese Pflanze kann nicht nur Stimmengewirr und Handy-Klingeln nachmachen, sie kann auch ihr Wachstum anpassen (oder kriechen - allerdings sehr schnell), um an andere Orte zu gelangen. Wer offene Wunden hat, der kann die Pflanze auch bequem mit nach Hause nehmen - sie nistet sich unter der Haut ein.

Die fünf harren also auf der Pyramide aus, obwohl sie natürlich viel zu wenig Wasser haben. Außer dass sie im Folgenden immer streng darauf achten, wer wieviel trinkt, spielt dieses Problem im weiteren keine Rolle mehr. Dem faktischen Anführer der Gruppe, Jeff (Jonathan Tucker), wächst auch kein Bart - dafür aber Moos auf der Kleidung. Das wundersame Moos-Wachstum wird aber nie thematisiert (der nicht wachsende Bart natürlich auch nicht).

Es folgen Amputationsorgien. Sowas muss ich nicht sehen, also hab ich bei diesen Szenen, die sich durchaus über mehrere Minuten hinzogen, die Brille abgesetzt - dann seh ich nicht mehr viel - oder auch ganz weggeguckt. Tja, und ansonsten? Die Gruppe macht sich gegenseitig fertig, die Pflanze tut ihr übriges und am Ende leben nur noch zwei.
Der eine, Jeff, lenkt die Mayas ab und seine Freundin Amy (Jena Malone) kann fliehen. Jeff bezahlt mit seinem Leben. Ob Amy überlebt, weiß man nicht, aber sie schafft es auf jeden Fall aus dem gröbsten Dschungel raus und die Mayas sollten nun keine Gefahr mehr für sie darstellen.

In dem Moment taucht dann eine Gruppe mit zwei Griechen am Fuße der Maya-Pyramide auf, die sich wohl wundern, warum die amerikanisch-deutsch-griechische Truppe nicht zurückkommt…

Apropos Amerikaner: Es sterben natürlich zuerst die Nicht-Amerikaner der Gruppe und den größten Lacher im ganzen Film gab es, als Jeff im Zelt auf der Pyramide voller Ernst und Pathos in der Stimme verkündete: “Vier Amerikaner werden sich hier nicht unterkriegen lassen” - oder so ähnlich. Die vier Amerikaner sind das Entscheidende.

Spoiler-Ende!

Nicht zu empfehlen. Dennoch die Info, dass morgen, am 26. Juni 2008 der deutsche Kino-Start ist und der 90-minütige Film ab 16 Jahren freigegeben ist. Gedreht wurde in den USA und in Australien, Regie und Drehbuch von Carter Smith.

Zu empfehlen ist übrigens auch dieser Blog-Eintrag der Fünf Filmfreunde mit einem fiktiven, humorvollen Interview zwischen Drehbuch-Autor und Produzent.

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