Beim ersten Mal (Kino)

Mittwoch, den 22. August 2007

Die letzte Sneak war mal wieder nicht so der Bringer. Letzte Woche Montag lief Beim ersten Mal – leider auf englisch. Ich brauch da immer ne ganze Weile bis ich wirklich was verstehe und auch dann bleibt viel auf der Strecke. Wobei einige Szenen auch sehr klar, deutlich und in einfachem Vokabular waren.

Es geht um (Achtung: Spoiler!) eine Fernsehfrau, die bisher hinter der Kamera gearbeitet hat und nun vor die Kamera befördert wird. Zusammen mit ihrer Schwester feiert Alison die Beförderung in einer Disco. Dort lernt sie einen Typen kennen, der ihr zwei Bier besorgt und mit dem sie aus irgendeinem Grund an dem Abend viel Spaß hat. Eigentlich passen sie gar nicht zusammen.

Jedenfalls landen sie dann zusammen im Bett. Nach einer Weile Herumprobiererei mit dem Kondom gibt er (Ben) auf. So gibt’s dann Sex ohne Verhütung. Kurze Zeit später ist sie natürlich ein bisschen schwanger.

Der Film hat durchaus starke Szenen. Mir hat zum Beispiel die Bettszene während der Schwangerschaft gut gefallen, wo beide so ihre Hemmungen mit dem Sex haben. Er hat Angst, zu tief in sie einzudringen, weil da drin ja das Baby ist. Sie macht sich Gedanken, ob er nicht in der Reiterstellung die ganze Zeit auf ihr dickes Kinn guckt. Sehr witzig war auf die Szene, wo Ben und der Mann von Alisons Schwester zusammen einen draufmachen. Wer den Film gesehen hat, erinnert sich bestimmt an die vielen verschiedenen Arten von Stühlen.

Auch die Suche nach einem passenden Arzt für die Geburt ist witzig gestaltet. Auch wenn man immer wieder nicht alles versteht, weil’s eben nicht deutsch ist. Gegen Ende der Schwangerschaft waren auch sehr emotionale und teilweise rührende Szenen dabei. Fand ich jedenfalls, meine Mitgucker haben mich dafür sehr komisch angeschaut.

Generell ist Beim ersten Mal allerdings nicht der große Hit. Der ganze Anfang wirkt sehr konstruiert, denn obwohl sich Alison und Ben erst ein paar Minuten kennen und man bis dahin kein größeres Interesse von Alison an Ben wahrnehmen konnte, bleibt sie mit ihm und seinen Freunden alleine zurück als die Schwester früher gehen muss.

Alles in allem ganz witzig, aber man sollte auch nicht zu viel erwarten. Wobei ich noch die Szenen beim Chef besonders lobend erwähnen muss. Die Assistentin vom Chef ist genial. :-)
Vielleicht war er nicht so schlecht, aber dass er auf englisch kam, hat mir von Anfang an die Stimmung vermiest. Gestern war ich nicht in der Sneak und so langsam frage ich mich auch, ob sich das so wirklich lohnt.

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Französisch für Anfänger (Film)

Dienstag, den 7. August 2007

Vor ein paar Tagen habe ich den Film Französisch für Anfänger gesehen. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Im Nachhinein kann ich von dem Film eigentlich nur abraten.

Wer ihn dennoch gucken will, sollte Folgendes beachten:

  • Man sollte es mögen, dass die Handlung immer sehr vorhersehbar ist.
  • Man sollte neben deutsch auch englisch und französisch können.
  • Man sollte am besten so zwischen 15 und 18 sein – wie die Hauptrollen.
  • Man sollte es aushalten, dass die Hauptrollen so ziemlich alles falsch machen.
  • Man sollte nicht allzu müde sein.

Dann kann der Film bestimmt Spaß machen. Ein Happy End gibt’s gratis.

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Transformers – viel Krach und Bumm

Dienstag, den 31. Juli 2007

Aufgrund von Krankheit war ich gestern nicht selbst in der Sneak. Aber ich weiß trotzdem, was lief: Transformers. Der Film zu diesen Autos, die sich in Kampfroboter umwandeln können und andersrum. Früher als ich klein war (also, noch kleiner) hatte ein Freund ganz viele dieser Figuren und wir haben damit gespielt. Er hat auch immer die Serie Transformers geguckt. Ich manchmal auch.

Aber genug der Vorrede, denn dank der Bloggerei kann ich euch trotz meiner persönlichen Nicht-Anwesenheit im Kino zwei Meinungen zum Film präsentieren. Zwei derer, die ich gestern versetzt habe, haben nämlich ihre Begeisterung über den Film gebloggt:

Judith schreibt:

Dinge fliegen durch die Luft, explodieren, machen Krach – etwas, das einen Film normalerweise komplett zerstört, macht hier richtig Spaß. Und dann die Sprüche! Ich habe mir die Stimme weggelacht, ach was, gegröhlt!

Auch Rozana wühlt erstmal in Kindheitserinnerungen an die Transformers-Figuren, bevor es an den Film geht:

Ja, der Film macht einfach Spaß. Der Score ist gut (sehr… dramatisch), die Songs vom Soundtrack werden sehr gezielt und treffend eingesetzt, die Atmosphäre ist im Gesamten sehr gewaltig. Große Maschinen – seeehr große Maschinen -, die beeindruckend rüberkommen und viel “Boom Boom” machen. Aber irgendwie genau das, was man auch erwartet (wenn man was erwartet).
Und er war lustig. Nein, nicht ungewollt komisch, er war wirklich lustig. Geniale Gags, coole Sprüche und das Talent, sich selber auf die Schippe zu nehmen, ohne “daneben” zu wirken, kam ganz groß raus.

Klingt nach viel Action und wenig Tiefgang. Aber offenbar hat’s den Mädels viel Spaß gemacht.

Doch Judith findet auch ein Haar in der Suppe:

Das einzige negative an dem Fim ist seine Länge. Er ist mindestens 20 gefühlte Minuten zu lang. Gegen Ende geht dem Film ein bisschen die Puste aus. Die Coolesprüchedichte nimmt ab und das Zerstören von Innenstädten nimmt zu. Macht aber trotzdem Spaß anzuschauen.

Dennoch gibt sie Transformers acht Punkte und sowas macht sie nicht allzu häufig. Scheint sich also zu lohnen, wenn man nicht unbedingt viel Tiefgang und eine Mega-Story erwartet, sondern mehr auf akustische und visuelle Effekte aus ist.

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Ausschnitt aus dem Simpsons-Film

Freitag, den 27. Juli 2007

Wollt ihr eine Szene aus dem neuen Simpsons-Kinofilm sehen? Dann viel Spaß mit diesem Video:

Das Beste ist die Schluss-Szene. Wobei das mit Lisa… oder mit Homer… aber auch Bart. Oder “Halt! Im Namen der amerikanischen Prüderie”. Nee, nichts geht über Flanders am Ende dieses kleinen Videos. :-)

Seeehr lustig. Den Film wollte ich mir eh angucken.

YouTube-Video gefunden über Yigg.

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Die Simpsons im Kino

Freitag, den 20. Juli 2007

Ich hätte es fast verpasst. Hätte ich nicht eben auf rivva vorbeigeschaut und dann auf diesen Beitrag vom Werbeblogger geklickt. Gelesen hab ich da dann das da:

Es ist sicherlich das große Jahr der Simpsons. In wenigen Tagen ist Weltpremiere des Kinofilmes und die Fans warten gespannt darauf ob Matt Groening und Co. es tatsächlich schaffen, das Kinoformat auf die sonst auf ca. 20 Minuten begrenzten Folgen überzustülpen. Jede Menge ausgefallene Promotion rund um das gelbe Kinospektakel gab es in den USA ja schon.

Dazu hat er zahlreiche Kuriositäten rund um die Simpsons zusammengetragen. Zum Beispiel ein realer Kwik-E-Mart, die Freiheitsstatue mit Donut oben drauf (als Video) und die Seite, wo man sich seinen eigenen Simpsons-Avatar machen kann. Da war ich sogar schon drauf, aber ich muss blind gewesen sein. Hab vor lauter Avatar-Creator das ganze Zeugs mit Movie und so übersehen.

Aber dazu hat man ja Blogs. Die wirklich wichtigen Dinge verpasst man so nicht. Und so ein Simpsons-Film gehört schon dazu. Den muss ich mir ansehen.

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Death Proof – Todsicher (Filmkritik)

Dienstag, den 17. Juli 2007

Zeit für eine Filmkritik, denn ich war wieder in der montäglichen Sneak Preview im Metropol in Stuttgart. Der Tipp, der am Eingang vor der Kino-Kasse rumging war Death Proof von Quentin Tarantino. Der Tipp erwies sich als todsicher – der Film kam. Death Proof bzw. auf deutsch: Death Proof – Todsicher.

Das halbe Kino klatschte bereits als (vielen) klar wurde, dass dieser Film nun kommt. Etwa dreiviertel des Kinos klatschte als ganz klar war, dass dieser Film kommt. Auf der Kino-Leinwand stand nämlich: Death Proof.

Ich bin jemand, der nicht groß auf Regisseure von Filmen achtet. Ich wusste zwar, dass Quentin Tarantino für viele etwas besonderes ist und ganz besondere Filme macht, aber ich hatte keine Ahnung, in welcher Hinsicht.

Jetzt kommt ein Spoiler. Wer also die Handlung des Films nicht erzählt bekommen möchte, liest besser beim Fazit weiter. Ein paar Mädels, die sich ziemlich oft anzicken, gerne ihre Füße aus dem Auto strecken und heiß auf Party und Männer sind, feiern und quatschen über ihre Männergeschichten. Stuntman Mike (Kurt Russell) sitzt in der gleichen Kneipe. Er macht anfangs einen etwas unheimlichen Eindruck, was vor allem an seinem vernarbten Erscheinungsbild und seinem Auto liegt.

Doch wenn man ihn etwas näher kennen lernt, macht er einen sehr sympathischen Eindruck. Nicht aufdringlich und wissend, dass sein Äußeres anderen oft Angst einflößt – einfach vertrauenserweckend, wenn auch etwas geheimnisvoll. Bis dahin hat man bzw. hatte ich keine Ahnung, worauf der Film hinausläuft.

Als Stuntman Mike sich dann bereiterklärt die Blondine Pam (die nicht zu der Gruppe gehörte) nach Hause zu bringen, ahnte ich auch nicht wirklich Böses, aber ich bekam ein etwas mulmiges Gefühl. Allerdings machte der Typ ja einen sehr sympathischen Eindruck, also ließ ich mich nicht vom komischen Bauchgefühl beeindrucken.

Als er dann seinen Beifahrersitz präsentierte, der eigentlich nur ein Stück Sitzmetall war und zudem eine getrennte Kabine vom Fahrersitz darstellte, fand ich es noch einfach witzig, dass die Blondine etwas pikiert war. Als er etwas später ganz bewusst mit seinem Todesauto (todsicher – aber nur für den Fahrer) so heftig durch die Gegend fuhr, dass Pam in ihrer Kabine permanent extrem gegen die Scheibe knallte, fand ich es nicht mehr so lustig und auch mir wurde dann definitiv klar, dass Stuntman Mike nicht so wirklich als Sympathieträger geeignet war.

Als er dann mit der inzwischen schwer verletzten Blondine Pam auf dem Beifahrersitz und mit ausgeschaltetem Scheinwerferlicht frontal auf das Auto der Mädels-Clique drauffuhr, fand ich es nicht mehr lustig. Alle tot – außer ihm in seinem Stuntman-Auto. Das war ja todsicher – für den Fahrer.

Da fand ich den Film dann erstmal Scheiße. Haben mich reingelegt und den Sympathieträger (die Mädels waren dazu nicht wirklich geeignet) zum Bösewicht gemacht. Außerdem haben sie die Unfallszene mehrmals gezeigt, damit man auch bei jedem Unfallopfer schön sehen kann, wie es auseinanderfliegt. Bäh!

Im Krankenhaus kommt sogar ein Sheriff auf die Theorie, dass er den “Unfall” absichtlich herbeigeführt hat. Da er aber lieber nicht seine Freizeit damit verschwenden möchte und ohnehin keinerlei Beweise hat, unternimmt er nichts.

Gut ein Jahr später spielen sich ähnliche Szenen ab. Wieder gucken hübsche Frauenfüße aus einem Auto. Wieder lässt Stuntman Mike das Gas seines Autos spielen und macht dann Jagd auf die Mädchen – die im übrigen gerade ohnehin ziemlich gewagte bzw. bescheuerte Stunts hinlegen. Zwei von ihnen sind nämlich Stuntfrauen.

Nach einer hitzigen und sehr spannenden rasanten Verfolgungsjagd unter denen beide Autos natürlich ordentlich leiden, bekommt Death Proof eine heftige Wendung. Nachdem alle Frauen wieder im Auto sind und keine mehr auf dem Auto rumhampelt, drehen sie den Spieß um. Stuntman Mike wird vom Jäger zum Gejagten.

Da fand ich den Film dann wieder gut, jedenfalls viel besser.

Erst wird er – der Killer – angeschossen und dann wird er – der Todesfahrer – von den Mädels verfolgt. Ganz am Ende schaffen sie es, sein Auto zu Fall zu bringen. Sie zerren ihn aus seinem Muscle-Car und verprügeln ihn ziemlich heftig.

Da war der Film zu Ende. Als ich dann gerade überlegte, ob er eigentlich noch lebt und recht zufrieden feststellte, dass mir da ein gewisser Interpretationsspielraum bleibt, den ich dann zum Positiven, also zum Friedvollen, genutzt hätte, ging der Film doch noch ein paar Sekunden weiter. Da war mein Interpretationsspielraum dann weg.

Fazit: Wer Autos mag, kommt in dem Film voll auf seine Kosten. Ein schwarzes Muscle-Car, ein weißer Dodge Challenger, haufenweise Motor-Sounds und rasante Verfolgungsjagden. Auch Liebhaber von Frauenbeinen und insbesondere Frauenfüßen kommen auf ihre Kosten. Gewalt sollte man auch mögen oder zumindest ertragen (ersatzweise bei manchen Szenen die Hände vors Gesicht halten, um kein Blut abzubekommen).
Insgesamt auf jeden Fall spannend und voller Action. Es gibt auch viele lustige Szenen und immer wieder gute Sprüche (mein Lieblingsspruch: “Der Drops ist gelutscht.”), so dass auch die Komik nicht zu kurz kommt. Ein Hauch Erotik ist auch drin, aber wirklich nur ein Hauch (außer für Fußfetischisten). Trotz aller Kritik, die ich an dem Film habe (vor allem ist er mir einfach zu gewalttätig) ist er definitiv sehr gut gemacht. Schauspielerische Bestleistung von Kurt Russell, toller Schnitt, nette Effekte (z.B. Wechsel von Schwarz-Weiß auf Farbe in einem sehr genialen Moment).

So lautet das Fazit von filmstarts.de dann auch:

Regie, Drehbuch, Kamera: Quentin Tarantino. Wer nach diesen einfachen Fakten eine Kinokarte löst, ist an der richtigen Adresse. Aber Vorsicht: „Death Proof“ ist absolut nicht mainstreamtauglich (!), sondern vielmehr ein stilistisches Kunstwerk für Cineasten, die Zitate, Referenzen und Innovationen zu goutieren wissen. Wer einen straighten Actionfilm erwartet, wird sich vermutlich an den Rand der Bewusstlosigkeit langweilen…

Aber was schreib ich groß rum? Fans von Quentin Tarantino werden sich den Film so oder so anschauen und ihn vermutlich lieben. Ich fand Death Proof ganz nett, vor allem als die Mädels dann das Kommando übernommen haben und Kurt Russell jagten. Sehr skurril jedenfalls das Ganze und für meinen Geschmack zu brutal.

Wer sich mal den Trailer ansehen möchte (inkl. Teilen der Schlussszene), der sollte auf der offiziellen Seite von Death Proof – Todsicher vorbeischauen. Am 19. Juli 2007 startet der Film dann regulär in den Kinos. Todsicher.

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Black Snake Moan – Nymphomanie und Blues

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Ich mach’s diesmal kurz. Montag war ich mal wieder im Kino. Die Sneak-Preview stand an. Es lief der Film Black Snake Moan mit Christina Ricci und Samuel L. Jackson. In dem Film dreht es sich um Blues, sexuellen Missbrauch, Nymphomanie und Religion.

Film: Black Snake MoanTeilweise fand ich, dass mit diesen ernsten Themen etwas zu locker umgegangen wurde. Aber der Film ist schon gut gemacht. Die Schauspieler machen einen guten Job. Und damit meine ich nicht die Oben-ohne-Szenen mit Christina Ricci, die in dem Film ziemlich viel nackte Haut zeigt. Interessant fand ich, dass mir ein Charakter ziemlich unsympathisch war und der dann – mal wieder – von Justin Timberlake gespielt wurde.

Alles in allem ein interessanter Film, der zum Nachdenken anregt. In Deutschland war heute Kinostart, in den USA ist er bereits auf DVD erhältlich. Auf der offiziellen Website findet ihr den Trailer. Das Intro dort ist auch ganz nett gemacht. Zusätzlich zum (englischen) Trailer zu Black Snake Moan gibt es auch noch zwei (englische) Film-Clips und ein Musik-Video. Der Blues ist eben allgegenwärtig in dem Film.

Wem das jetzt zu wenig Info war oder wer den Trailer und ein paar Ausschnitte aus dem Film auf deutsch sehen will, sollte mal hier vorbeischauen. Eine MySpace-Seite gibt es auch. Ach ja, und lasst euch nicht von dem Film-Poster irritieren. Auch wenn sie angekettet ist und es ein wenig danach aussieht: sie ist nicht seine Sex-Sklavin. Eher im Gegenteil.

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Filmkritik: Primeval – Die Fährte des Grauens

Dienstag, den 19. Juni 2007

Die Fährte des Grauens. Selten passte der Titel eines Sneak-Films so gut auf den Film selbst. Auch ein Grund, das Wort Filmkritik mit in den Titel zu nehmen, denn Kritik ist hier durchaus nötig.

Ich bin eh kein Fan von Horrorfilmen, bei den blutigen Szenen habe ich weggeguckt. Ich seh sowas sehr ungern. Aber auch die Horror-Fans kamen sicher nicht auf ihre Kosten, denn dafür kam sowas dann doch zu selten. Der Film vermischte irgendwie die politische Lage in Afrika mit Horrorfilm-Elementen.

Kern-Story ist nämlich ein Journalistenteam, das nach einem gigantischen Monster-Krokodil sucht. “Gustave” – mit französischer Aussprache – nennt man das Croco Jumbo dort. Gustave beherrscht die Gegend im Wasser und “Little Gustave” an Land. Little Gustave ist ein Bandenchef, benannt nach dem Riesenkrokodil.

Gustave mampft fröhlich vor sich hin, der Film dümpelt weniger fröhlich von Szene zu Szene. So wirklich spannend ist es meist nicht.

Daher schließe ich mich dem Fazit von filmstarts.de an: Die Idee, klassischen B-Movie-Horror mit einem ambitionierten Polit-Thriller zu vermischen, klingt im ersten Moment zwar hochinteressant und aufregend, die Umsetzung ist im Fall von “Die Fährte des Grauens” jedoch leider komplett in die Hose gegangen.

Wer Primeval – Die Fährte des Grauens dennoch sehen will: Kinostart in Deutschland ist am 21. Juni 2007. Den Trailer gibt’s hier. Aber Vorsicht, der Trailer verspricht mehr Action als der Film halten kann.

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Stirb langsam 4.0

Mittwoch, den 13. Juni 2007

Wieso heißt der neueste Stirb-langsam-Teil “Stirb langsam 4.0″ und nicht einfach 4 oder IV? Die davor hießen doch auch nicht 1.0, 2.0 und 3.0, oder? Oder gibt’s dann nochmal ne verbesserte 4.1 hinterher, wenn der Film nicht mehr im Kino läuft und auf DVD erscheint?

Ach ja, wenn wir schon dabei sind: Kinostart ist am 27. Juni 2007 und den Trailer kann man hier ansehen. Klingt spannend und sieht nach viel Action aus. Und das obwohl Bruce Willis schon 52 ist.

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Hot Fuzz – super Film!

Dienstag, den 5. Juni 2007

Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis. Was der deutsche Untertitel soll, ist mir etwas schleierhaft, aber der Film ist ansonsten nur zu empfehlen. Zu sechst waren wir gestern in der Sneak Preview der Innenstadt-Kinos in Stuttgart. Irgendwie fand die Filmvorführung heute mal wieder im Gloria statt im Metropol statt und die Schlangen waren lang. Wir bekamen nur noch Karten für die zweite und die dritte Reihe.

Doch das tat dem Spaß am Film keinen Abbruch. Schon in den ersten Minuten ging es bei Hot Fuzz mit viel Humor zur Sache. Die Sprüche saßen und die Story wurde aufgebaut. Officer Nicholas Angel (Simon Pegg) ist ein Supercop. Allerdings – und damit verrate ich nur etwas aus den ersten Minuten des Films – wird er zum Dorfpolizisten degradiert befördert. Er wird zum Sergeant, aber seine Arbeitsstelle ist eben nicht länger London, sondern ein kleines Dorf namens Sandford. Laut Statistik das sicherste Dorf des Landes – und mehrfach schon zum “Dorf des Jahres” gewählt.

Officer Angel findet allerdings genug kriminelle Handlungen, auch wenn sie nur kleinen Kalibers sind. Gerade denkt man, er würde nun nur noch ausgebrochene Schwäne jagen und Kirchenfeste bewachen, da gibt es zwei mysteriöse Tode.

Ab da kommt neben dem Humor die zweite Säule dieses britischen Polizeifilms ins Spiel: Spannung. Es bleibt lustig, ist aber nun noch dazu spannend. Die Charaktere des Films sind auch alle auf ihre Art irgendwie merkwürdig und skurril.

Auch im letzten Drittel behält der Film seinen Humor bzw. legt sogar noch einen drauf. Auch Selbstironie kommt nicht zu kurz, wenn sich die Darsteller zum Beispiel im Film darüber unterhalten, was für einen coolen Spruch man in der soeben zu Ende gegangenen Szene hätte bringen können. Überhaupt ist das letzte Drittel sehr stark als Persiflage auf typische amerikanische Actionfilme zu sehen.

Action ist aber auch hier das Stichwort. Sehr rasant wird es gegen Ende. Alles Denkbare an Waffen wird im Showdown eingesetzt – in einer total skurrilen Szenerie. Die Situation an sich ist eigentlich schon komisch genug.

Und was passiert am Ende…? Tja, da kommt alles anders als man denkt. Seht euch nicht den Trailer auf der Hot-Fuzz-Website an. Die beiden Teaser dort könnt ihr aber gefahrlos anschauen. Der Trailer aber verrät viel zu viel von der Handlung und ihr wollt euch doch die Spannung nicht nehmen lassen.

Fazit der Filmkritik: Genialer Film! Definitiv nicht entgehen lassen. Alle sechs, die mit dabei waren, waren begeistert. Eine Mischung aus Actionfilm, Thriller und Komödie. Am ehesten wohl als Actionkomödie zu bezeichnen. In der Mitte und am Ende wird es etwas sehr blutig, das hätte man für meinen Geschmack doch etwas reduzieren können. Aber nichtsdestotrotz: Hot Fuzz ist absolut empfehlenswert!

Könnte ein Kult-Film werden. Ich werde ihn mir sicher nochmal anschauen, wenn er auf DVD erschienen ist.

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