Death Proof – Todsicher (Filmkritik)

Dienstag, den 17. Juli 2007

Zeit für eine Filmkritik, denn ich war wieder in der montäglichen Sneak Preview im Metropol in Stuttgart. Der Tipp, der am Eingang vor der Kino-Kasse rumging war Death Proof von Quentin Tarantino. Der Tipp erwies sich als todsicher – der Film kam. Death Proof bzw. auf deutsch: Death Proof – Todsicher.

Das halbe Kino klatschte bereits als (vielen) klar wurde, dass dieser Film nun kommt. Etwa dreiviertel des Kinos klatschte als ganz klar war, dass dieser Film kommt. Auf der Kino-Leinwand stand nämlich: Death Proof.

Ich bin jemand, der nicht groß auf Regisseure von Filmen achtet. Ich wusste zwar, dass Quentin Tarantino für viele etwas besonderes ist und ganz besondere Filme macht, aber ich hatte keine Ahnung, in welcher Hinsicht.

Jetzt kommt ein Spoiler. Wer also die Handlung des Films nicht erzählt bekommen möchte, liest besser beim Fazit weiter. Ein paar Mädels, die sich ziemlich oft anzicken, gerne ihre Füße aus dem Auto strecken und heiß auf Party und Männer sind, feiern und quatschen über ihre Männergeschichten. Stuntman Mike (Kurt Russell) sitzt in der gleichen Kneipe. Er macht anfangs einen etwas unheimlichen Eindruck, was vor allem an seinem vernarbten Erscheinungsbild und seinem Auto liegt.

Doch wenn man ihn etwas näher kennen lernt, macht er einen sehr sympathischen Eindruck. Nicht aufdringlich und wissend, dass sein Äußeres anderen oft Angst einflößt – einfach vertrauenserweckend, wenn auch etwas geheimnisvoll. Bis dahin hat man bzw. hatte ich keine Ahnung, worauf der Film hinausläuft.

Als Stuntman Mike sich dann bereiterklärt die Blondine Pam (die nicht zu der Gruppe gehörte) nach Hause zu bringen, ahnte ich auch nicht wirklich Böses, aber ich bekam ein etwas mulmiges Gefühl. Allerdings machte der Typ ja einen sehr sympathischen Eindruck, also ließ ich mich nicht vom komischen Bauchgefühl beeindrucken.

Als er dann seinen Beifahrersitz präsentierte, der eigentlich nur ein Stück Sitzmetall war und zudem eine getrennte Kabine vom Fahrersitz darstellte, fand ich es noch einfach witzig, dass die Blondine etwas pikiert war. Als er etwas später ganz bewusst mit seinem Todesauto (todsicher – aber nur für den Fahrer) so heftig durch die Gegend fuhr, dass Pam in ihrer Kabine permanent extrem gegen die Scheibe knallte, fand ich es nicht mehr so lustig und auch mir wurde dann definitiv klar, dass Stuntman Mike nicht so wirklich als Sympathieträger geeignet war.

Als er dann mit der inzwischen schwer verletzten Blondine Pam auf dem Beifahrersitz und mit ausgeschaltetem Scheinwerferlicht frontal auf das Auto der Mädels-Clique drauffuhr, fand ich es nicht mehr lustig. Alle tot – außer ihm in seinem Stuntman-Auto. Das war ja todsicher – für den Fahrer.

Da fand ich den Film dann erstmal Scheiße. Haben mich reingelegt und den Sympathieträger (die Mädels waren dazu nicht wirklich geeignet) zum Bösewicht gemacht. Außerdem haben sie die Unfallszene mehrmals gezeigt, damit man auch bei jedem Unfallopfer schön sehen kann, wie es auseinanderfliegt. Bäh!

Im Krankenhaus kommt sogar ein Sheriff auf die Theorie, dass er den “Unfall” absichtlich herbeigeführt hat. Da er aber lieber nicht seine Freizeit damit verschwenden möchte und ohnehin keinerlei Beweise hat, unternimmt er nichts.

Gut ein Jahr später spielen sich ähnliche Szenen ab. Wieder gucken hübsche Frauenfüße aus einem Auto. Wieder lässt Stuntman Mike das Gas seines Autos spielen und macht dann Jagd auf die Mädchen – die im übrigen gerade ohnehin ziemlich gewagte bzw. bescheuerte Stunts hinlegen. Zwei von ihnen sind nämlich Stuntfrauen.

Nach einer hitzigen und sehr spannenden rasanten Verfolgungsjagd unter denen beide Autos natürlich ordentlich leiden, bekommt Death Proof eine heftige Wendung. Nachdem alle Frauen wieder im Auto sind und keine mehr auf dem Auto rumhampelt, drehen sie den Spieß um. Stuntman Mike wird vom Jäger zum Gejagten.

Da fand ich den Film dann wieder gut, jedenfalls viel besser.

Erst wird er – der Killer – angeschossen und dann wird er – der Todesfahrer – von den Mädels verfolgt. Ganz am Ende schaffen sie es, sein Auto zu Fall zu bringen. Sie zerren ihn aus seinem Muscle-Car und verprügeln ihn ziemlich heftig.

Da war der Film zu Ende. Als ich dann gerade überlegte, ob er eigentlich noch lebt und recht zufrieden feststellte, dass mir da ein gewisser Interpretationsspielraum bleibt, den ich dann zum Positiven, also zum Friedvollen, genutzt hätte, ging der Film doch noch ein paar Sekunden weiter. Da war mein Interpretationsspielraum dann weg.

Fazit: Wer Autos mag, kommt in dem Film voll auf seine Kosten. Ein schwarzes Muscle-Car, ein weißer Dodge Challenger, haufenweise Motor-Sounds und rasante Verfolgungsjagden. Auch Liebhaber von Frauenbeinen und insbesondere Frauenfüßen kommen auf ihre Kosten. Gewalt sollte man auch mögen oder zumindest ertragen (ersatzweise bei manchen Szenen die Hände vors Gesicht halten, um kein Blut abzubekommen).
Insgesamt auf jeden Fall spannend und voller Action. Es gibt auch viele lustige Szenen und immer wieder gute Sprüche (mein Lieblingsspruch: “Der Drops ist gelutscht.”), so dass auch die Komik nicht zu kurz kommt. Ein Hauch Erotik ist auch drin, aber wirklich nur ein Hauch (außer für Fußfetischisten). Trotz aller Kritik, die ich an dem Film habe (vor allem ist er mir einfach zu gewalttätig) ist er definitiv sehr gut gemacht. Schauspielerische Bestleistung von Kurt Russell, toller Schnitt, nette Effekte (z.B. Wechsel von Schwarz-Weiß auf Farbe in einem sehr genialen Moment).

So lautet das Fazit von filmstarts.de dann auch:

Regie, Drehbuch, Kamera: Quentin Tarantino. Wer nach diesen einfachen Fakten eine Kinokarte löst, ist an der richtigen Adresse. Aber Vorsicht: „Death Proof“ ist absolut nicht mainstreamtauglich (!), sondern vielmehr ein stilistisches Kunstwerk für Cineasten, die Zitate, Referenzen und Innovationen zu goutieren wissen. Wer einen straighten Actionfilm erwartet, wird sich vermutlich an den Rand der Bewusstlosigkeit langweilen…

Aber was schreib ich groß rum? Fans von Quentin Tarantino werden sich den Film so oder so anschauen und ihn vermutlich lieben. Ich fand Death Proof ganz nett, vor allem als die Mädels dann das Kommando übernommen haben und Kurt Russell jagten. Sehr skurril jedenfalls das Ganze und für meinen Geschmack zu brutal.

Wer sich mal den Trailer ansehen möchte (inkl. Teilen der Schlussszene), der sollte auf der offiziellen Seite von Death Proof – Todsicher vorbeischauen. Am 19. Juli 2007 startet der Film dann regulär in den Kinos. Todsicher.

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Black Snake Moan – Nymphomanie und Blues

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Ich mach’s diesmal kurz. Montag war ich mal wieder im Kino. Die Sneak-Preview stand an. Es lief der Film Black Snake Moan mit Christina Ricci und Samuel L. Jackson. In dem Film dreht es sich um Blues, sexuellen Missbrauch, Nymphomanie und Religion.

Film: Black Snake MoanTeilweise fand ich, dass mit diesen ernsten Themen etwas zu locker umgegangen wurde. Aber der Film ist schon gut gemacht. Die Schauspieler machen einen guten Job. Und damit meine ich nicht die Oben-ohne-Szenen mit Christina Ricci, die in dem Film ziemlich viel nackte Haut zeigt. Interessant fand ich, dass mir ein Charakter ziemlich unsympathisch war und der dann – mal wieder – von Justin Timberlake gespielt wurde.

Alles in allem ein interessanter Film, der zum Nachdenken anregt. In Deutschland war heute Kinostart, in den USA ist er bereits auf DVD erhältlich. Auf der offiziellen Website findet ihr den Trailer. Das Intro dort ist auch ganz nett gemacht. Zusätzlich zum (englischen) Trailer zu Black Snake Moan gibt es auch noch zwei (englische) Film-Clips und ein Musik-Video. Der Blues ist eben allgegenwärtig in dem Film.

Wem das jetzt zu wenig Info war oder wer den Trailer und ein paar Ausschnitte aus dem Film auf deutsch sehen will, sollte mal hier vorbeischauen. Eine MySpace-Seite gibt es auch. Ach ja, und lasst euch nicht von dem Film-Poster irritieren. Auch wenn sie angekettet ist und es ein wenig danach aussieht: sie ist nicht seine Sex-Sklavin. Eher im Gegenteil.

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Filmkritik: Primeval – Die Fährte des Grauens

Dienstag, den 19. Juni 2007

Die Fährte des Grauens. Selten passte der Titel eines Sneak-Films so gut auf den Film selbst. Auch ein Grund, das Wort Filmkritik mit in den Titel zu nehmen, denn Kritik ist hier durchaus nötig.

Ich bin eh kein Fan von Horrorfilmen, bei den blutigen Szenen habe ich weggeguckt. Ich seh sowas sehr ungern. Aber auch die Horror-Fans kamen sicher nicht auf ihre Kosten, denn dafür kam sowas dann doch zu selten. Der Film vermischte irgendwie die politische Lage in Afrika mit Horrorfilm-Elementen.

Kern-Story ist nämlich ein Journalistenteam, das nach einem gigantischen Monster-Krokodil sucht. “Gustave” – mit französischer Aussprache – nennt man das Croco Jumbo dort. Gustave beherrscht die Gegend im Wasser und “Little Gustave” an Land. Little Gustave ist ein Bandenchef, benannt nach dem Riesenkrokodil.

Gustave mampft fröhlich vor sich hin, der Film dümpelt weniger fröhlich von Szene zu Szene. So wirklich spannend ist es meist nicht.

Daher schließe ich mich dem Fazit von filmstarts.de an: Die Idee, klassischen B-Movie-Horror mit einem ambitionierten Polit-Thriller zu vermischen, klingt im ersten Moment zwar hochinteressant und aufregend, die Umsetzung ist im Fall von “Die Fährte des Grauens” jedoch leider komplett in die Hose gegangen.

Wer Primeval – Die Fährte des Grauens dennoch sehen will: Kinostart in Deutschland ist am 21. Juni 2007. Den Trailer gibt’s hier. Aber Vorsicht, der Trailer verspricht mehr Action als der Film halten kann.

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Stirb langsam 4.0

Mittwoch, den 13. Juni 2007

Wieso heißt der neueste Stirb-langsam-Teil “Stirb langsam 4.0″ und nicht einfach 4 oder IV? Die davor hießen doch auch nicht 1.0, 2.0 und 3.0, oder? Oder gibt’s dann nochmal ne verbesserte 4.1 hinterher, wenn der Film nicht mehr im Kino läuft und auf DVD erscheint?

Ach ja, wenn wir schon dabei sind: Kinostart ist am 27. Juni 2007 und den Trailer kann man hier ansehen. Klingt spannend und sieht nach viel Action aus. Und das obwohl Bruce Willis schon 52 ist.

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Hot Fuzz – super Film!

Dienstag, den 5. Juni 2007

Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis. Was der deutsche Untertitel soll, ist mir etwas schleierhaft, aber der Film ist ansonsten nur zu empfehlen. Zu sechst waren wir gestern in der Sneak Preview der Innenstadt-Kinos in Stuttgart. Irgendwie fand die Filmvorführung heute mal wieder im Gloria statt im Metropol statt und die Schlangen waren lang. Wir bekamen nur noch Karten für die zweite und die dritte Reihe.

Doch das tat dem Spaß am Film keinen Abbruch. Schon in den ersten Minuten ging es bei Hot Fuzz mit viel Humor zur Sache. Die Sprüche saßen und die Story wurde aufgebaut. Officer Nicholas Angel (Simon Pegg) ist ein Supercop. Allerdings – und damit verrate ich nur etwas aus den ersten Minuten des Films – wird er zum Dorfpolizisten degradiert befördert. Er wird zum Sergeant, aber seine Arbeitsstelle ist eben nicht länger London, sondern ein kleines Dorf namens Sandford. Laut Statistik das sicherste Dorf des Landes – und mehrfach schon zum “Dorf des Jahres” gewählt.

Officer Angel findet allerdings genug kriminelle Handlungen, auch wenn sie nur kleinen Kalibers sind. Gerade denkt man, er würde nun nur noch ausgebrochene Schwäne jagen und Kirchenfeste bewachen, da gibt es zwei mysteriöse Tode.

Ab da kommt neben dem Humor die zweite Säule dieses britischen Polizeifilms ins Spiel: Spannung. Es bleibt lustig, ist aber nun noch dazu spannend. Die Charaktere des Films sind auch alle auf ihre Art irgendwie merkwürdig und skurril.

Auch im letzten Drittel behält der Film seinen Humor bzw. legt sogar noch einen drauf. Auch Selbstironie kommt nicht zu kurz, wenn sich die Darsteller zum Beispiel im Film darüber unterhalten, was für einen coolen Spruch man in der soeben zu Ende gegangenen Szene hätte bringen können. Überhaupt ist das letzte Drittel sehr stark als Persiflage auf typische amerikanische Actionfilme zu sehen.

Action ist aber auch hier das Stichwort. Sehr rasant wird es gegen Ende. Alles Denkbare an Waffen wird im Showdown eingesetzt – in einer total skurrilen Szenerie. Die Situation an sich ist eigentlich schon komisch genug.

Und was passiert am Ende…? Tja, da kommt alles anders als man denkt. Seht euch nicht den Trailer auf der Hot-Fuzz-Website an. Die beiden Teaser dort könnt ihr aber gefahrlos anschauen. Der Trailer aber verrät viel zu viel von der Handlung und ihr wollt euch doch die Spannung nicht nehmen lassen.

Fazit der Filmkritik: Genialer Film! Definitiv nicht entgehen lassen. Alle sechs, die mit dabei waren, waren begeistert. Eine Mischung aus Actionfilm, Thriller und Komödie. Am ehesten wohl als Actionkomödie zu bezeichnen. In der Mitte und am Ende wird es etwas sehr blutig, das hätte man für meinen Geschmack doch etwas reduzieren können. Aber nichtsdestotrotz: Hot Fuzz ist absolut empfehlenswert!

Könnte ein Kult-Film werden. Ich werde ihn mir sicher nochmal anschauen, wenn er auf DVD erschienen ist.

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Gegen die Wand in voller Länge online

Freitag, den 1. Juni 2007

Wer hat “Gegen die Wand” von Fatih Akin noch nicht gesehen? Der NDR zeigt den Film – online und kostenlos.

Ich zitiere:

Video
Sehen Sie hier den kompletten Film online!

Der NDR zeigt exklusiv Fatih Akins Erfolgsfilm “Gegen die Wand” im Internet – kostenlos und jederzeit abrufbar. Die NDR Koproduktion war nicht nur ein Publikumserfolg. Er begeisterte auch die Kritik und erhielt viele Preise, unter anderem den Hauptpreis der Berlinale sowie den Deutschen und Europäischen Filmpreis. Der NDR bietet den kompletten Film zum Ansehen im Internet – und umfangreiche Informationen zum Inhalt, zu den Schauspielern und dem Regisseur. Sehen Sie den zweistündigen Film hier online! Es stehen zwei Versionen zur Auswahl: ohne Untertitel oder mit türkischen Untertiteln.

Ich guck mir den jetzt an.

Gefunden bei Spreeblick.

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Kinostart Fluch der Karibik 3

Donnerstag, den 24. Mai 2007

Heute ist der Kinostart von Fluch der Karibik 3. Ich hab den Trailer zum Film zwar jetzt schon ziemlich oft im Kino gesehen, aber vielleicht ihr noch nicht. Youtube sei Dank, hier ist er:

Ich denke, ich werde ihn mir im Kino ansehen und nicht warten, bis er auf DVD rauskommt. Aber davor sollte ich mir noch die beiden ersten Teile ansehen.

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S.H.I.T. – Die Highschool GmbH aka Accepted

Dienstag, den 22. Mai 2007

Am 31. Mai 2007 startet in den deutschen Kinos der Film “Accepted”. Allerdings heißt er dort “S.H.I.T. – Die Highschool GmbH”, wie ich gerade lese. Damit verrät der deutsche Titel schon etwas mehr vom Inhalt.

Ich hab den Film gestern in der Sneak-Preview gesehen. Leider kam er in Englisch und die beruhigenden Worte von “Mr. Sneak”, das wäre gut verständliches Englisch, erwiesen sich leider als falsch. Ging nicht nur mir so. Darunter hat der Spaß am Film gestern natürlich gelitten, wofür ja aber der Film nichts kann.

Der Film hat wartet mit vielen typischen Klischees aus Highschool-Komödien auf. Allerdings steht hier die College-Liebe nicht im Mittelpunkt, sondern das College selbst. Das S.H.I.T. aus dem Titel steht für South Harmon Institute of Technology.

Und genau um dieses College dreht sich der ganze Film. Es ist nämlich kein offizielles College… mehr will ich mal nicht verraten.

Der Film hat viele lustige Szenen und enthält nebenbei noch ne Portion Kritik am Bildungssystem der USA (wobei vieles davon auch auf Deutschland übertragbar ist). Am Anfang habe ich aufgrund der Sprache wenig verstanden, aber der Film ist sehenswert. Werde ihn mir bestimmt nochmal irgendwann auf deutsch ansehen.

Wer mehr wissen will: Hier ist der Trailer (englisch) und hier gibt’s ne Inhaltsangabe und Rezension bzw. Filmkritik. Ich verrate immer lieber weniger vom Inhalt, weil ich vor einem Film selbst auch lieber weniger drüber weiß. Der Trailer verrät auch schon recht viel.

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Let’s kill Bobby Z

Dienstag, den 15. Mai 2007

Dies ist kein Aufruf zum Mord, sondern der zeitnahe Bericht von meinem montäglichen Sneak-Abend im Kino. Es kam eben der Film “Let’s kill Bobby Z” alias “The Death and Life of Bobby Z”. Warum auch immer der “deutsche” Titel auch englisch ist und dann noch anders als im Original. Egal.

Der Film hat echt Spaß gemacht. Die Handlung ist spannend, es gibt einige Wendungen und man hat viel zu lachen. Natürlich sind die Actionszenen nicht immer realistisch, aber man wird gut unterhalten.

Einige witzige Szenen sind mir geradezu eingebrannt im Kopf. Ganz genial die eine Stelle, wo der Kerl die Tür aufmacht, die Bombe sieht und… ich verrate lieber nix! ;-)

Es hieß, der Film käme nicht in die deutschen Kinos. Nun steht auf der Website zum Film aber Kinostart 3. Mai 2007. Find ich auch irritierend, weil in der Sneak Preview(!) doch eigentlich Filme laufen, die noch nicht gestartet sind. Sei’s drum. Der beste Sneak-Film seit längerem. :-)

Aber guckt euch lieber nicht den Trailer an. Erstens bringt er den Film nicht gut genug rüber und zweitens verrät er viel zu viel, nämlich auch quasi schon das Ende.

Ach ja, und ob jetzt im Kino zu sehen oder nicht. Auf DVD gibt’s ihn ab 23. Juli.

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Flyboys – Helden der Lüfte

Samstag, den 12. Mai 2007

Letzten Montag war ich wieder im Kino in der Sneak. Es kam “Flyboys – Helden der Lüfte”. Insgesamt fand ich ihn mittelmäßig. Der Anfang war mir in Teilen zu sehr hochgezogen (Frage zum Nachbarn: “Soll das jetzt zeigen, dass nur Idioten zum Militär gehen?”).

Der Film spielt 1916 im ersten Weltkrieg. Ein paar junge Amerikaner melden sich aus unterschiedlichen Gründen für die französische Fliegerschwadron Lafayette Escadrille. Aus Anfängern werden nach und nach Profis, natürlich nicht ohne Verluste. Nebenbei gibt es eine Liebesgeschichte zwischen einem der Soldaten und einer Französin.

Die ganze mittlere Handlung ist ganz nett und okay. Mal ein wenig lustig, mal dramatisch, mal mit Action und mal eher romantische Szenen.
Gefreut habe ich mich als ich erkannte, dass Jean Reno mitspielt. Leider war seine Rolle eher klein. Die weibliche Hauptrolle wird von Jennifer Decker meiner Ansicht nach auch sehr nett und authentisch gespielt. Ich mag die Szenen, wo sie versucht englisch zu lernen bzw. zu sprechen.

Aus den Nachwuchspiloten stach natürlich einer deutlich hervor. Außerdem gab es bei den alten Kämpfern einen ganz besonderen. (Achtung! Spoiler folgt!) Er fliegt nach den Kampfeinsätzen immer noch eine zweite Runde alleine. Als er eines Tages abgeschossen wird, tut der neue Anführer es ihm nach. Ab dem Moment fand ich den Rest des Films überwiegend schlecht.

Und auch wenn das Ende einen Fleck auf seinem Happy End hat, so war mir doch die “Sie wurden alle was ganz Tolles und Großes”-Auflistung bezüglich der Helden zu doof.

Aber so schlimm wie andere fand ich ihn auch wieder nicht. Sympathisch fand ich definitiv, dass offenbar vermieden wurde mehr Blut als nötig zu zeigen. Nicht so selbstverständlich für amerikanische Filme.

Mal sehen, was übermorgen kommt. Werde mich bemühen, diesmal dann schneller zu berichten. :-)

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