Juno – Frech, witzig und schwanger (Film)

Dienstag, den 18. März 2008

Juno ist 16 Jahre alt. Sie hat Power und Witz – und ist schwanger. Juno ist die Hauptdarstellerin des gleichnamigen Films. Grandios gespielt von Ellen Page.

Und dieser Film kam heute bzw. am gerade vergehenden Montag in der Sneak im Stuttgarter Metropol-Kino. Wir haben sehr viel gelacht. Juno ist ein freches, selbstbewusstes Mädchen und bringt entsprechend freche, frische und bisweilen harte Sprüche. Aber immer irgendwie sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas grenzwertig sind.

Auch Junos Stiefmutter taut im Laufe des Films auf und bringt sich sprüchemäßig ein. Der Vater von Juno MacGuff ist eher fürs Gefühl da und für gute Ratschläge. Der Film bringt jedenfalls eine gute Mischung aus Emotionen und Humor. Eine schöne Komödie, die auf einer eigentlich eher ernsten Story aufbaut. Schließlich ist eine Schwangerschaft für eine 16-Jährige nicht gerade einfach.

Der Film beleuchtet die negativen Seiten einer solchen Schwangerschaft hier nur am Rande. Damit ist er zwar als Doku ungeeignet, aber als Komödie wunderbar.

Auch der Soundtrack kommt offenbar sehr gut an. Auf Wikipedia steht dazu:

Auf dem Soundtrack sind Songs von Band Belle and Sebastian, Mott the Hoople, Barry Louis Polisar, Kimya Dawson, the Kinks, Cat Power, The Moldy Peaches und The Velvet Underground zu hören. Außerdem ist auch noch die Rockmusik, die Juno und Mark untereinander austauschen darauf enthalten. Der Soundtrack verkaufte sich in den USA unerwartet gut und war 10 Wochen lang das am meisten verkaufte Album im amerikanischen iTunes music store.

Meine klare Empfehlung: reingehen!

Kinostart ist am 20. März 2008, Trailer gibt’s hier. Aber ihr wisst ja, der verrät wie immer zu viel von der Handlung.

Offizielle Seite vom Juno-Film: juno-derfilm.de

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Das Waisenhaus (Kino-Film)

Dienstag, den 12. Februar 2008

Am Montag war ich wieder in der Sneak. Kaum wurde der Titel des Films – El Orfanato – eingeblendet, hieß es links von mir: “Das ist der Horrorfilm.” Meist machen ja vorher schon ein paar Tipps bzw. Spekulationen die Runde. Nun war es also der spanische Film Das Waisenhaus.

Ich war natürlich mal wieder wenig begeistert. Genau wegen solchen Filmen überlege ich nämlich nicht mehr – oder seltener – in die Sneak zu gehen. Gebannt wartete ich am Anfang darauf, auf was für eine Art von Horror ich mich einstellen darf. Zombies? Massenmörder? Hexen?

Wenn man’s weiß, hilft das ja ein wenig, aber der Film verriet lange nichts. Immer wieder unheimliche Geräusche, ganz fiese Kameraeinstellungen, eine seltsame alte Frau nachts im Garten mit einer Schaufel – aber was um zum Geier ist hier jetzt der/die/das Böse?

Es dauerte länger bis das einigermaßen klar wurde. Schwer zu sagen, was schlimmer war: die Szenen, wo wirklich gruselige Dinge passierten oder die, wo man nur das Gefühl hatte, dass jeden Moment etwas passiert und wo man komische Geräusche hörte – und dann war nichts.

Immerhin zeigt der Film nur einmal, vielleicht zweimal, wirklich etwas Ekelhaftes. Aber Psycho-Horror gibt’s die ganze Zeit. Was ist echt, was Einbildung? Passiert jetzt was oder hat sie nur unnötig Angst?

Als ich dann einigermaßen verstanden hatte, worum es geht, schon zig mal gezuckt hatte und den Kino-Sessel hinuntergerutscht war, dann wuchs so langsam die Neugier etwa auf das Niveau des Gruselns an. Das Ende hat mich schließlich etwas mit dem Film versöhnt.

Spoiler!
Es ist mehr oder weniger happy und der Film ist in der Nachbetrachtung eher weniger Horror, sondern mehr Psycho-Thriller. Die mag ich war auch nicht wirklich, aber sie sind nen Tick höher angesiedelt.
Die Handlung ist rückblickend weniger aufwühlend und dramatisch als es einem während des Films vorkommt. Es ist die Art und Weise wie sie dargestellt wird, insbesondere die Kameraführung hat mich schier aus dem Sessel gehauen.
Spoiler-Ende

Wer auf sowas steht: Kinostart ist am 14. Februar 2008 und auch wenn ich darin fast gestorben bin, er ist ab 12 Jahren freigegeben.

Der Film Das Waisenhaus ist das Regie-Debüt von Juan Antonio Bayona gewesen. Und es wird sicher nicht sein letzter Film gewesen sein. Den englischen Trailer gibt’s bei moviemaze – ganz schön gruselig, muss mich erstmal wieder davon erholen. Auf www.daswaisenhaus.senator.de gibt’s auch nen deutschen Trailer, aber der verrät noch viel mehr als der englische, würde ich echt nicht empfehlen.

Apropos emfehlen, auch bei Grusel-Freunden gibt’s nicht unbedingt eine durchweg positive Filmkritik, sondern eher ein gemischtes Fazit.

Ich wünsch euch ne bessere Unterhaltung als ich sie hatte. Brrr.

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Das Beste kommt zum Schluss (Kino-Film)

Samstag, den 9. Februar 2008

Vor ein paar Tagen fast einer Woche war ich mal wieder im Kino, ganz regulär, nicht in der Sneak. Wir haben uns Das Beste kommt zum Schluss angesehen. Auf den Film trifft der Titel nicht unbedingt zu, denn er ist eigentlich durchweg super.

Jack Nicholson und Morgan Freeman – zwei sehr unterschiedliche Charaktere – stehen sich hier als Hauptdarsteller gegenüber. In ihren Rollen als Geschäftsmann Edward Cole und Familienvater Carter Chambers begegnen sich ihre beiden so unterschiedlichen Leben und Lebenseinstellungen genau in dem Moment, wo eben dieses Leben zu enden beginnt.

Was würdet ihr tun, wenn ihr wüsstet, dass ihr noch etwa ein halbes Jahr zu leben habt?

Der Film ist lustig, auf gewisse Art und Weise also eine Komödie, aber er ist auch sehr tiefgründig und emotional. Ich kann ihn nur empfehlen, will ihn aber nicht zerreden. Wer gerne lacht, wer aber auch gerne mal nachdenkt und sich vielleicht von Filmen inspirieren lässt, der sollte unbedingt ins Kino gehen und diesen Film ansehen.

Und wer unbedingt schon einiges von der Handlung vorher sehen will, für den habe ich hier den Trailer:

Kinostart in Deutschland war am 24. Januar 2008 (USA: 25. Dezember 2007, Original-Titel The Bucket List). Wer noch eine zweite Meinung hören will, findet meine in der Filmkritik von moviemaze bestätigt. :-)

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Nora Tschirner nackt oder: Keinohrhasen

Sonntag, den 6. Januar 2008

Immer wieder, wenn ich Blogeinträge zum neuen Kinofilm Keinohrhasen lese, gibt es ein großes Highlight bezüglich Nora Tschirner: Ich hab Nora Tschirner nackt gesehen. Zweimal.

Meine Schwester Doro hatte das aber vermutlich nicht gemeint als sie schrieb: Wer sich den Film nicht anguckt, verpasst was und ist selbst Schuld. Und das war auch schon ihr ganzer Blogeintrag.

Von dem Titel eh schon neugierig verwirrt, heizte mich dieser Eintrag dann noch zusätzlich an. Als ich also letzte Woche gefragt wurde, ob wir nicht ins Kino gehen wollen, schlug ich meiner Begleiterin diesen Film vor: Keinohrhasen.

Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich hab so viel gelacht. Es geht um Liebe, um Sex und das ganze Zeug, was da noch dazwischen ist. Mal wird aus Liebe Sex, mal wird aus Sex Liebe. Einige schlaue Sätze fallen in dem Film und sicher auch ein paar dumme.

Langweilig fand ich’s nie, auch wenn ich von rechts nach etwa zwei Dritteln des Films ein Grummeln Seufzen vernahm. Gut, die “Jetzt sind wir ein Paar”-Szene, wo man nur Musik hört und nette Bilder sieht, hätte etwas kürzer sein können, aber gestört hat sie mich eigentlich auch nicht.

Sehr bereichernd fand ich in dem Film auch die Kinder. Bei dem Dialog mit dem Hängebauchschwein kamen mir dann sogar die Tränen. Was aber nicht nur an diesem einen Dialog lag. Vom Inhalt will ich gar nicht viel verraten, aber eine klare Empfehlung: Guckt euch den Film an!

Und Til Schweiger? Vollkommen okay. Gerade er und Nora Tschirner fand ich sehr gut in ihren Rollen. Die beiden Rollen neben den Hauptdarstellern, also die Freundin von “Vierauge” Anna (Nora Tschirner) und der Freund von Ludo (Til Schweiger), fand ich allerdings ein bisschen überzeichnet, aber gut. Hat nicht wirklich was ausgemacht.

Mit Promis wird übrigens nicht gegeizt: In kleineren Rollen bis Durch’s-Bild-Läufer sind zu sehen: Barbara Schöneberger, Christian Tramitz, Rick Kanavian, Otto Waalkes, Wladimir Klitschko, Yvonne Catterfeld (wieso denke ich dauernd, dass die Catterfield heißt?), Wolfgang Stumph, Armin Rohde und Jürgen Vogel.

Auf der Website keinohrhasen.de gibt’s unter Spezial-Hasen übrigens echte Kein-Ohr-Hasen zu kaufen. Mist, ein Gag des Films ist damit schon verraten. Aber selbst das Filmplakat verrät ja schon was. Ach ja, den Trailer gibt’s da auch – zum Ansehen oder auch zum Donwload für den Windows Media Player oder Apple Quicktime.

Seit 20. Dezember 2007 im Kino – und sicher noch ne ganze Weile. Insgesamt haben bisher knapp 1,4 Mio Zuschauer Nora Tschirner nackt gesehen. Und Hasen ohne Ohren.

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Kein Kinderspiel: Gone Baby gone! (Film)

Mittwoch, den 28. November 2007

In der Sneak kam Gone Baby gone alias Kein Kinderspiel (deutscher Titel). Es ist schon eine Woche her, aber über den Film lohnt es sich definitiv zu berichten. (Gestern war ich übrigens nicht, aber sie.)

Die Handlung des Films dreht sich um ein verschwundenes kleines Mädchen. Es gibt zunächst keinen Anhaltspunkt, was mit ihr passiert ist. Kindesmissbrauch? Entführung? Wer könnte es gewesen sein? Jemand aus der Familie? Bekannte? Fremde? Zwei Privatdetektive – ei junges Pärchen – werden angeheuert in der Hoffnung, mehr rauszufinden als die Polizei.

Mehrfach denkt man, der Film wäre zu Ende. Auch da hat er dann schon zum Nachdenken angeregt. Immer wieder werden die Hauptdarsteller – und auch die Zuschauer – mit höchst moralischen Fragestellungen konfrontiert. Kein Kinderspiel ist sehr spannend, man fiebert mit, man denkt mit und am Ende denkt man nach. Und diskutiert mit anderen.

Ich will gar nicht viel vom Film verraten, denn das könnte die Spannung zerstören. Erfreulicherweise ist auch der Trailer zu Gone, Baby, gone so gemacht, dass man ihn gefahrlos ansehen kann, ohne die Spannung zu zerstören.

Einen ausführlichen Bericht, der auch sehr gut darauf achtet, den Film nicht zu zerstören, gibt es bei Filmstarts. Apropos Filmstart. Kinostart in Deutschland ist am 29. November 2007.

Ich kann euch den Film empfehlen. Spannung und viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.

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Von Löwen und Lämmern (Kino-Film)

Freitag, den 9. November 2007

Von Löwen und Lämmern: Tom CruiseIch wurde ja extra eingeladen, um über diesen Film zu schreiben. Ehrlich gesagt, bin ich eigentlich froh, kein Geld ausgegeben zu haben. Der Film hat zwar einen interessanten Inhalt, ist aber ziemlich langweilig gemacht. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, erwartete ich einen spannenden, packenden Film. Der Trailer sieht auch danach aus. Schnelle Schnitte, Action.

Doch kaum etwas davon entspricht dem Film, der 94 Minuten lang über die Leinwand flimmert. Viel zu groß ist die Erwartung, die der Trailer aufbaut. Vielleicht ist das der größte Fehler: dass der Trailer dem Zuschauer eine andere Erwartungshaltung mitgibt als sie der Film Von Löwen und Lämmern schließlich halten kann.

Doch beim Diskutieren im Anschluss zeigten sich dann die Stärken des Films. Er wirft viele Fragen auf. Sehr interessante Fragen. Es lohnt sich, über die Inhalte noch einmal zu diskutieren. Er beleuchtet eine Thematik (“Krieg gegen den Terror”) aus verschiedenen Perspektiven.

Von Löwen und Lämmern: Meryl StreepAus der Perspektive des Politikers, der mit einer neuen Kriegsstrategie ins Weiße Haus gespült werden möchte (was er natürlich dementiert). Aus der Perspektive von Soldaten, die sich freiwillig gemeldet haben, um etwas für ihr Land zu tun. Aus der Perspektive eines Studenten, der politisch interessiert, inzwischen aber politikverdrossen ist. Aus der Perspektive eines Politik-Professors, der selbst in Vietnam dabei war. Und nicht zuletzt aus der Perspektive einer Journalistin, die sich nach dem 11. September 2001 dazu hat hinreißen lassen, über den “Krieg gegen den Terror” inhaltlich sehr nah an der Propaganda der Regierung zu berichten.

All das ist sehr interessant und definitiv diskussionswürdig. Aber der Film selbst hat einfach seine Längen. Es gibt sehr wenig Spannung und das ist sehr schade, denn so werden die interessanten Fragen, die Von Löwen und Lämmern aufwirft, schlecht verkauft.

Von Löwen und Lämmern: Robert RedfordWobei das – wie bereits gesagt – vielleicht an der falschen Erwartungshaltung lag, die der Trailer in mir aufgebaut hat. Der Kino-Saal war auch alles andere als voll.

SPON und die Frankfurter Rundschau schreiben auch über den Film. In Berlin gab es im Anschluss an die Premiere offenbar sogar eine Diskussionsrunde mit Robert Redford, dem Regisseur des Films, und Joschka Fischer.

Hätte ich die Artikel vorher gelesen, wären meine Begleitung und ich wohl anders an den Film herangegangen. So hatten wir zwar eine interessante Diskussion im Anschluss, haben aber im Kino zwischendurch eher gegähnt.

Die Fotos sind Pressematerialien von dot-friends.

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Der Glücksbringer: Volltreffer! (Kino-Film)

Mittwoch, den 7. November 2007

Good Luck Chuck oder Der Glücksbringer? Das war die Frage, die am Anfang der Sneak am Montag anstand. Es kam quasi beides, denn Good Luck Chuck ist der englische Titel von Der Glücksbringer.

Zwei von uns waren schon gar nicht mitgekommen, weil sie diesen Film nicht sehen wollten. Ich kam wie immer ohne Vorahnung. Halt, nein, ich hab schon kurz geguckt, ob wieder auf einen Zombie-Film getippt wird. Dann wäre ich nicht gekommen, zumal es zeitlich sehr knapp war.

Das wäre sehr schade gewesen.

Insbesondere die erste Hälfte des Films haben wir uns halb totgelacht. Jessica Alba, Dane Cook und Dan Fogler spielen fantastische Rollen. Es war eine Liebeskomödie, aber auch wenn das abschreckend klingen mag, es war echt lustig.

Die Story beginnt so:

Alles beginnt, als Charlie Logan 10 Jahre als ist und die Regeln beim Flaschendrehen bricht, indem er sich weigert ein Mädchen zu küssen: Die Abgewiesene belegt ihn mit einem Fluch, der Charlie sein Leben lang nur Pech in der Liebe bringen soll.

Da ich wie immer ungerne groß was vom Inhalt verrate, endet das hier (der Trailer verrät wie immer viel zu viel). Aber als Vorgeschmack eignet sich ein genialer Satz (und es gibt in dem Film viele davon) bzw. Dialog aus dem Trailer:

Charly (resigniert): “Was ist Sex ohne Liebe?”
Sein Kumpel (ganz entgeistert, brüllt): “SEX!! Es ist immer noch… SEX!”

Aber es geht nicht nur um Sex, sondern auch viel um Liebe. Und ganz besonders ist es eine Komödie – zum Brüllen komisch.

Den Film würd ich nicht verpassen, startet morgen, also am 8.11. – wie übrigens auch Von Löwen und Lämmern.

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Die Simpsons – Der Film – Meine Meinung

Sonntag, den 4. November 2007

Inzwischen hab ich ihn gesehen, den großen Simpsons-Film. Ich fand ihn ganz nett, aber dem großen Namen Simpson eigentlich nicht ganz würdig. Wie manche schon vorher sagten, war er wie eine lange Simpsons-Folge im Fernsehen. Hab mich ganz nett unterhalten, aber bei einem Kino-Film zu dieser Kult-Serie hätte ich eigentlich mehr erwartet.

Das Kurioseste an dem Film scheint mir, dass die Spiderschwein-Szene in aller Munde war, obwohl sie eigentlich in “echt” nur halb so witzig war. Die Erzählungen bzw. wie die Szene vorgemacht wurde, waren allerdings durchaus sehr witzig. Vielleicht war’s dann auch nur inzwischen etwas ausgelutscht.

Die Gesellschaftskritik hat mir gut gefallen. Arnold Schwarzenegger als US-Präsident war wirklich genial. Aber insgesamt eben nicht ganz ausreichend. Vielleicht waren aber auch tatsächlich die Erwartungen einfach nur zu hoch. Ach ja, die Stimme von Marge Simpson war sehr irritierend.

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30 Days of Night (Kino-Film)

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Ich war mal wieder im Kino. Natürlich in der Sneak Preview. Schon in der Schlange hieß es, es würde ziemlich sicher “so ein Zombie-Film” kommen. Ich überlegte, ob es so eine gute Idee war, herzukommen. Horrorfilme sind schließlich etwas, das ich nicht freiwillig gucke. Aber ich war schon lange nicht mehr im Kino und in der Sneak. So blieb ich also.

Zombies waren’s dann nicht, aber Vampire. Der Horror-Film 30 Days of Night kam und er fing schon recht schnell mit detaillierten Blutszenen an – auch wenn’s anfangs nur Hunde waren. Ich sag gleich, dass das kein bisschen meinem Geschmack entspricht und ich auch sonst von Horror-Splatter-Zeugs nichts halte. Wer auf Blut und grausame Gewaltdarstellungen steht, wird in dem Film bestens bedient. An einer besonders makaberen Stelle hat das Kino-Publikum sogar geklatscht.

Grobe Handlung/Anfang: Die kleine Stadt Barrow in Alaska liegt jeden Winter 30 Tage lang in völliger Dunkelheit. Das ist schon so nicht besonders angenehm für Menschen. Wenn dann noch dazu Vampire die sonst total friedliche Stadt heimsuchen für die die Dunkelheit ein großer Vorteil ist, wird es erst recht ungemütlich. Die Einwohner sind zunächst total hilflos.

Mittelteil (Spoiler!): Natürlich gibt es einen Helden, der gegen die Vampire kämpft und eine Gruppe von Leuten um sich hat. Die Gruppe dezimiert sich jedoch nach und nach. Die Vampire sind eben nicht ohne. Nicht zu vergessen auch, dass die von Vampiren gebissenen Menschen ebenfalls zu Vampiren werden. Keine angenehme Situation seinen Nachbarn, Freunden oder gar Kindern aus der Umgebung plötzlich als Todfeind gegenüberzustehen.

Ende (halber Spoiler!): Das Ende ist – wie soll man sagen? – eine Art vergiftetes Happy End, jedenfalls kein reines Happy End. Mal ganz abgesehen davon, dass bis dahin eh fast die ganze Stadt ausgelöscht ist. Aber es ist halt ein Horror-Film.

Filmkritik: Meine Art von Film ist es eh nicht. Horrorfilme sind nicht meine Welt. Die expliziten Gewalt- und Blut-Szenen widern mich an. Aber spannend war der Film definitiv. Ich hab gezuckt wie blöd. Aber ich find’s schon etwas bescheuert, wenn ein Mensch, der in dem Film eigentlich keine übernatürlichen Kräfte haben sollte, eine Kiste Sprengstoff direkt vor seinen Füßen stehen hat, ein Streichholz reinwirft, damit ein ganzes Gebäude in die Luft sprengt, in der nächsten Szene jedoch erstmal wieder völlig lebendig vor ner Horde Vampire steht.
Wer auf solche Filme steht, der sollte reingehen. Alle mit schwachen Nerven oder die kein Blut sehen können, sollten jedenfalls die Hände immer griffbereit haben, um den Augen die Sicht zu erschweren.

Kinostart: Start des Kinofilms 30 Days of Night ist in Deutschland am 8. November 2007. Trailer in verschiedenen Größen gibt es bei Moviemaze. Die Trailer sind auf deutsch und auf englisch zum Download verfügbar (MOV-Format und iPod).

Sonstiges: Die Hauptrollen spielen Josh Hartnett und Melissa George. Die Handlung basiert auf Comics von Steve Niles und Ben Templesmith. Die Film-Rechte wurden für eine Million US-Dollar verkauft. Die Produktionskosten liegen geschätzt bei etwa 50 Millionen Dollar. Aber wer die Comics mag, muss den Film trotzdem nicht mögen.

Quellen: Wikipedia, mein Kino-Besuch im Metropol in Stuttgart

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Adams Äpfel (Film)

Samstag, den 20. Oktober 2007

Ich hab eben nen Film gesehen: Adams Äpfel. Sehr seltsamer Film. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Aber wenn ich jetzt lese:

Der Film Adams Äpfel ist eine Groteske des dänischen Regisseurs und Drehbuchautors Anders Thomas Jensen aus dem Jahr 2005.

…und dann beim Eintrag Groteske lese:

Die Groteske bezeichnet in allen Kunstformen eine übertriebene und dadurch witzige Gattung. Meist, aber nicht nur, handelt es sich um ein derb-komisches oder närrisch-seltsames Werk, das auf verzerrende, ungewöhnliche Art und Weise verschiedene, nicht zusammenpassende Elemente aus der Realität miteinander verbindet, ohne dass dabei die werkinterne Kohärenz in Frage gestellt wird.

…dann weiß ich, dass es auf diesen Film definitiv zutrifft. Nicht nur, dass der Hauptdarsteller ein Neonazi ist und sich ein Bild von Adolf Hitler an die Wand hängt. Und zwar in seinem Zimmer in der Kirche in der er wohnt. Eigentlich haben in dem Film sowieso alle einen an der Waffel.

Dennoch ist er ganz nett anzusehen. Mal was anderes. Definitiv kein Mainstream-Kino. Ulrich Thomsen spielt seine Rolle als Adam auch sehr gut. Aber für einen netten Abend alleine ist der Film vielleicht eher nicht zu empfehlen.

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