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Let’s kill Bobby Z

Dienstag, den 15. Mai 2007

Dies ist kein Aufruf zum Mord, sondern der zeitnahe Bericht von meinem montäglichen Sneak-Abend im Kino. Es kam eben der Film “Let’s kill Bobby Z” alias “The Death and Life of Bobby Z”. Warum auch immer der “deutsche” Titel auch englisch ist und dann noch anders als im Original. Egal.

Der Film hat echt Spaß gemacht. Die Handlung ist spannend, es gibt einige Wendungen und man hat viel zu lachen. Natürlich sind die Actionszenen nicht immer realistisch, aber man wird gut unterhalten.

Einige witzige Szenen sind mir geradezu eingebrannt im Kopf. Ganz genial die eine Stelle, wo der Kerl die Tür aufmacht, die Bombe sieht und… ich verrate lieber nix! ;-)

Es hieß, der Film käme nicht in die deutschen Kinos. Nun steht auf der Website zum Film aber Kinostart 3. Mai 2007. Find ich auch irritierend, weil in der Sneak Preview(!) doch eigentlich Filme laufen, die noch nicht gestartet sind. Sei’s drum. Der beste Sneak-Film seit längerem. :-)

Aber guckt euch lieber nicht den Trailer an. Erstens bringt er den Film nicht gut genug rüber und zweitens verrät er viel zu viel, nämlich auch quasi schon das Ende.

Ach ja, und ob jetzt im Kino zu sehen oder nicht. Auf DVD gibt’s ihn ab 23. Juli.

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Flyboys - Helden der Lüfte

Samstag, den 12. Mai 2007

Letzten Montag war ich wieder im Kino in der Sneak. Es kam “Flyboys - Helden der Lüfte”. Insgesamt fand ich ihn mittelmäßig. Der Anfang war mir in Teilen zu sehr hochgezogen (Frage zum Nachbarn: “Soll das jetzt zeigen, dass nur Idioten zum Militär gehen?”).

Der Film spielt 1916 im ersten Weltkrieg. Ein paar junge Amerikaner melden sich aus unterschiedlichen Gründen für die französische Fliegerschwadron Lafayette Escadrille. Aus Anfängern werden nach und nach Profis, natürlich nicht ohne Verluste. Nebenbei gibt es eine Liebesgeschichte zwischen einem der Soldaten und einer Französin.

Die ganze mittlere Handlung ist ganz nett und okay. Mal ein wenig lustig, mal dramatisch, mal mit Action und mal eher romantische Szenen.
Gefreut habe ich mich als ich erkannte, dass Jean Reno mitspielt. Leider war seine Rolle eher klein. Die weibliche Hauptrolle wird von Jennifer Decker meiner Ansicht nach auch sehr nett und authentisch gespielt. Ich mag die Szenen, wo sie versucht englisch zu lernen bzw. zu sprechen.

Aus den Nachwuchspiloten stach natürlich einer deutlich hervor. Außerdem gab es bei den alten Kämpfern einen ganz besonderen. (Achtung! Spoiler folgt!) Er fliegt nach den Kampfeinsätzen immer noch eine zweite Runde alleine. Als er eines Tages abgeschossen wird, tut der neue Anführer es ihm nach. Ab dem Moment fand ich den Rest des Films überwiegend schlecht.

Und auch wenn das Ende einen Fleck auf seinem Happy End hat, so war mir doch die “Sie wurden alle was ganz Tolles und Großes”-Auflistung bezüglich der Helden zu doof.

Aber so schlimm wie andere fand ich ihn auch wieder nicht. Sympathisch fand ich definitiv, dass offenbar vermieden wurde mehr Blut als nötig zu zeigen. Nicht so selbstverständlich für amerikanische Filme.

Mal sehen, was übermorgen kommt. Werde mich bemühen, diesmal dann schneller zu berichten. :-)

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The Marine im Kino - ich leider auch

Samstag, den 28. April 2007

Letzten Montag war ich wieder in der Sneak Preview im Kino. Man weiß ja nie, was kommt, aber die ersten waren (verständlicherweise) schon irritiert als “World Wrestling Entertainment” eingeblendet wurde. Als der Titel des Films (”The Marine”) eingeblendet wurde, standen in der Reihe vor mir zwei auf. “Der ist soo schlecht, ich hab den schon gesehen”, sagten sie zu denen an denen sie vorbeigingen.

Doch zunächst die Story des Films: John Cena spielt John Triton. Der ist nicht einfach nur Soldat, er ist Marine. Er ist auch nicht einfach nur irgendein Marine, er ist ein extrem guter.

Um das zu demonstrieren, rettet er gleich am Anfang im Alleingang einige seiner Kameraden aus dem Irak, die dort gefangen waren und gerade umgebracht werden sollten. Über Funk bekommt er den Befehl, auf Verstärkung zu warten, aber er sieht natürlich, dass das zu lange dauern würde. Also stürmt er alleine in das Lager, schaltet alle Gegner aus und rettet die Gefangenen.

Da er den Befehl, auf Verstärkung zu warten, missachtet hat, wird er aus dem Militärdienst entlassen. Nachdem er gleich am ersten Arbeitstag aus einem Security-Job rausfliegt, überredet ihn seine Frau Kate (Kelly Karlson), zusammen etwas Urlaub zu machen.

Parallel zu dieser Handlung raubt eine Verbrecherbande um Rome (Robert Patrick) Diamanten und befindet sich nach der Tötung mehrerer Leute (u.a. sprengen sie nach dem Raub ein Polizeiauto in die Luft) logischerweise auf der Flucht.

An einer Tankstelle treffen die Diamantenräuber dummerweise mit dem Pärchen zusammen. Da Polizisten anwesend sind, werden die Räuber nervös und erschießen einen der Polizisten.

Bis dahin ist der Film zwar schon an einigen Stellen klar überzogen, aber noch ganz okay. Nun eskaliert in jeglicher Hinsicht einfach alles. John wird niedergeschlagen. Die Diamantendiebe entführen Kate und fliehen mit Johns Auto.

Die Tankstelle brennt, John wacht auf, die Tankstelle explodiert, John überlebt natürlich und verfolgt die Bande mit dem Flitzer der Polizei, dem - wenn ich mich richtig erinnere - vorher eigentlich die Reifen zerschossen wurden.

Nun folgt jedenfalls eine Verfolgungsjagd über Straßen, durch den Dschungel und auch über Wasser. Während des gesamten Verlaufs ist John noch zwei Mal in Gebäuden, die mit ihm zusammen in die Luft fliegen. Da er aber The Marine ist, überlebt er jedesmal ohne Kratzer.

Natürlich kommen die ganzen Klassiker noch vor. Streitereien unter den Entführern, böse Polizisten, Verbrecher, die sich gegenseitig übers Ohr hauen und eifersüchtige Frauen.

Die Handlung wiederholt sich stark (siehe drei explodierende Häuser mit John Triton drin, der überlebt), es gibt einige Fehler in der Logik und so wurde der Film dann doch mehr ausgelacht als mit ihm gelacht wurde. Dass John Cena seine Stunts selbst macht und Robert Patrick eigentlich auch einen ganz guten Diamantenräuber-Bandenchef abgibt, reißt es auch nicht mehr raus.

Nach dem Film sagte jemand: “Der war so schlecht, dass er schon wieder gut war.” Ich korrigierte auf: “Der Film war so schlecht, dass er schon wieder mittelmäßig war.” Tobias hat sich dem angeschlossen.

Fazit: Viel Action, teilweise echt schöne Schnitte, Handlung insbesondere in der zweiten Hälfte sehr schlicht und wiederholend. Auch die Logikfehler trüben den Spaß. Positiv hingegen ist, dass man den Film auslachen kann.

Die Action könnt ihr euch aber auch einfach im Trailer ansehen.

Kinostart in Deutschland war am 26. April. Sorry, dass ich euch nicht früher gewarnt habe. ;-)

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The Host: Bestialisch schlecht

Samstag, den 31. März 2007

Ein Monster, das Touristenmassen verschlingt. Ein Film, der sich alle möglichen Themen einverleibt - von Terrorkampf bis Fremdenhass. Viel Spaß mit “The Host”, einem bestialisch guten B-Movie aus Südkorea.

So beginnt bei SPON ein Artikel zum Film “The Host”, den ich letzten Montag im Kino in der Sneak gesehen habe. “Bestialisch schlecht” würde unsere Wertung aber wohl eher treffen. Einer meinte, er fand ihn “nicht soooo schlecht”, während wir anderen schon ziemlich enttäuscht waren. “Geht’s noch schlechter?” kam sogar als eine Reaktion. Direkt zu Beginn standen hinter mir einige auf mit den Worten “Der ist so schlecht”, gingen und kamen nicht wieder.

Ich fand immerhin die Turnübungen des Monsters ganz nett. Hier und da waren auch ein paar witzige Momente, wobei manche wohl auch eher unfreiwillige Komik waren.

Aber gucken wir mal, was SPON weiter schreibt. “Am Ufer des Han-Flusses…” Ah ja, das war eine Stelle, wo ich doch hin und wieder schmunzeln musste. Schließlich sagten die eigentlich nie sowas wie “Am Ufer des Han”, sondern sprachen immer vom Harnfluss, pardon, Han-Fluss.

Gwoemul, so heißt der Film auf koreanisch, beginnt damit, dass ein Labor-Assistent befohlen bekommt, den toxischen Inhalt hunderter Flaschen (”Kleinigkeit”) in den Ausguss zu leeren, weil sie verstaubt sind. Er wehrt sich natürlich, aber schließlich ist es “ein Befehl” und da setzt er sich halt ne kleine Atemschutzmaske auf und kippt umgeben vom giftigen Dämpfen das Zeug in den Abfluss - und damit offenbar in den Han-Fluss.

Ein paar Jahre später ist in eben diesem Fluss ein Monster unterwegs. Natürlich ist es schon riesengroß bevor überhaupt jemals jemand etwas von ihm mitbekommen hatte. So auch die Familie, die direkt am Fluss nen kleinen Laden betreibt.

Über unrealistische Szenen schweige ich mich zu Gunsten des Films einfach mal aus.

SPON schreibt: Unbekümmert überschreitet Regisseur Bong die Formel des Monster-Genres aus Entsetzen, Kampf und Vernichtung mit melodramatischem Pathos, Slapstick-Szenen und sozialkritischen Seitenhieben.

Mir (und anderen) kam es eher so vor als könnte der Film sich nicht entscheiden, was er sein will. Ein bisschen politisch, ein bisschen witzig, ein bisschen dramatisch… Manche Schnitte passten überhaupt nicht zu dem Film und wirkten so unfreiwillig komisch.

Laut Wikipedia ist dies der erfolgreichste südkoreanische Film, den es je gegeben hat. In Südkorea hatte er 13 Mio. Zuschauer bei 48 Mio. Einwohnern.

Ich kann das nicht nachvollziehen. Frau Sympatexter schon etwas eher. Aber nur etwas.

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