Der Andere – The Other Man (Kino-Film)

Dienstag, den 25. Mai 2010

Heute war die Sneak richtig schlecht. Da hört man sich wegen des Wetters bei der Begrüßung an, dass wir ja offenbar die Hardcore-Sneak-Fans sind und dann quält man seine Fans mit so etwas.

Es lief Der Andere – The Other Man. Ein echt seltsamer Film, der die Zuschauer bewusst in die Irre führt. Das hat bei mir leider etwas zu gut geklappt und so war ich ziemlich verwirrt.

Ich spoiler jetzt im Folgenden: Ein Mann bekommt nach 25 Jahren Ehe von seiner Frau die Frage gestellt, ob er nicht mal gerne mit einer anderen Frau schlafen würde. Etwas verwirrt fragt er, ob es ein Problem gäbe, aber sie wiegelt ab. Alles scheint gut – auch wenn eine Rest-Unsicherheit bleibt, wieso sie jetzt diese Frage aufgeworfen hat.

Dann verabschiedet sie sich nach Italien zu irgendeiner Dienstreise. Als nächstes räumt er ihre Kleider aus dem Schrank. Dann liegt ihr Handy auf dem Tisch und durch Handy und Laptop findet er raus, dass sie einen Liebhaber hatte.

Er fliegt nach Italien (aha!), um ihn aufzusuchen. Er findet ihn und die beiden lernen sich beim Schachspiel kennen. Der Italiener (der eigentlich Halb-Spanier, Halb-Engänder ist) erzählt dem Ehemann dann auch noch von seiner Freundin. Der wiederum schreibt ihm munter E-Mails vom Account seiner Frau.

Mehrfach denkt man, jetzt schlägt er zu, jetzt erzählt er ihm alles – aber nichts. Bis er ihn irgendwann im Namen seiner Frau treffen will – und dann selbst erscheint. Warum er ihm vorher Geld für eine Feier gegeben hat, zu der der Ehemann dann auch seine Tochter bittet, wo sie letztlich alle einen Toast auf die tote Ehefrau aussprechen, ist mir völlig schleierhaft.

Fazit der Filmkritik
Der ganze Film war einfach nur langweilig, nervig und absolut nicht empfehlenswert.

Kinostart in Deutschland ist am 1. Juli 2010. Der Film dauert 88 Minuten und den Trailer findet ihr hier.

Vor dem Kino hab ich noch Erik und seine Kinocast-Crew getroffen und so findet ihr meine Meinung zum Film auch in Eriks heutigem Kinocast zur Sneak.

Apropos Sneak: Es gibt ab heute immer einen kleinen Animationsfilm als Vorfilm bei der Sneak, weil die Stuttgarter wohl weltweit Preise für ihre Animationsfilme bekommen, die aber in Stuttgart kaum einer kennt. Die nächsten drei Monate also nicht wundern, wenn der Film nach 2-4 Minuten vorbei ist. ;-)

Der Tipp für nächste Woche war: Spannung pur, Darwin würde sich im Grab umdrehen. Das klingt nach “Splice”, meinte die Kinocast-Crew. Ich bin dann also eher in zwei Wochen wieder dabei.

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When in Rome (Kino-Film)

Dienstag, den 18. Mai 2010

Ein Film der Extreme. Das klingt nicht nach einer romantischen Komödie, aber genau so eine kam heute gestern in der Sneak im Metropol-Kino in Stuttgart.

When in Rome – der Film scheint keinen deutschen Titel zu haben – hat wirklich viele echt lustige Szenen. Leider kommen in etwa genauso viele eher grausame Szenen dazu. Grausam im Sinne von Fremdschämen, gnadenloser Überzeichnung (die manchmal schon wieder lustig ist) und einer im Rückblick doch extremst dünnen Story.

Immerhin, die beiden Hauptdarsteller – Kristen Bell und Josh Duhamel – sehen nicht nur sehr gut aus, sondern sind auch in ihren Rollen durchaus sympathisch. Man müsste in dem Film nur einige Szenen weglassen und ein paar andere entschärfen. Wobei er wohl etwas kurz wird, wenn man die Hälfte weglässt. ;-)

Wirklich schwer bei When in Rome ein abschließendes Urteil zu fällen. Danny DeVito sieht mit seiner Brille in dem Film übrigens bescheiden aus – aber durchaus sehr passend zu seiner Rolle als Wurstbaron.

Den Trailer gibt’s hier in deutsch und hier in englisch (sogar in HD). Wie das mit Trailern oft so ist, verrät er recht viel vom Inhalt. Schon in der ersten Szene wird einer der im Film lang aufgebauten Gags vorweggenommen. Ein bisschen irritierend ist, dass im Trailer einige Dialoge etwas anders sind als im Kino-Film.

Kino-Start in Deutschland ist am 17. Juni 2010, der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und dauert 91 Minuten.

Hauptdarsteller sind Kristen Bell und Josh Duhamel. In einer Nebenrolle ist Danny DeVito mit von der Partie. Einzuordnen ist When in Rome ins Genre Romantikkomöde – mit einem Schuss zu viel Hollywood. Oder zwei.

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Das A-Team – der Film (Trailer, deutsch)

Sonntag, den 16. Mai 2010

Kaum etwas habe ich in meiner Jugend wohl lieber gesehen als das A-Team. Nun soll diesen Sommer ein A-Team-Film ins Kino kommen.

Gerade habe ich mir den Trailer des Kino-Films angesehen. Es ist schon etwas seltsam, wenn die gut bekannten Figuren nun von anderen Schauspielern gespielt werden. Wobei ich bei manchen Szenen im Trailer echt “Hut ab” sagen muss, denn es gibt Sekunden, da fällt’s fast nicht auf, dass da nun andere Schauspieler mitspielen als im Original-A-Team.

[HD] Das A-Team Trailer deutsch

Auch wenn ich irgendwo ja doch sehr skeptisch bin, ob mir das A-Team 2010 als Film wirklich gefallen wird: ich muss ihn mir unbedingt ansehen. Die Kino-Karten sind so gut wie reserviert.

Ich hoffe aber doch sehr, dass sich mir nicht permanent der Magen umdreht, weil eben die “falschen” Schauspieler dabei sind und es mir daher eher wie eine A-Team-Parodie vorkommt. Wir werden sehen.

Eure Meinungen?

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Sin nombre und Neukölln Unlimited (Kino)

Sonntag, den 2. Mai 2010

Bis auf ein Mal war ich in den letzten Wochen immer in der Sneak, nur drüber geschrieben habe ich nie. Das soll sich jetzt wieder ändern. Und da am letzten Montag im Kino ein Film zum Thema Flüchtlinge kam und in den Wochen davor auch, dachte ich mir, ich verbinde beide mal in einem Eintrag – so unterschiedlich die Filme auch sonst sind.

Sin Nombre

Zunächst der Sneak-Film vom vergangenen Montag. Ein Thriller namens Sin Nombre. Sehr brutal, aber wohl (leider) auch sehr realitätsnah beschreibt er die Reise von mexikanischen Flüchtlingen, die auf den Dächern von Güterzügen über die Grenze in die USA fliehen wollen.

(Da ich jetzt was vom Inhalt des Films verrate, an dieser Stelle eine Spoiler-Warnung.) Nur wenige kommen tatsächlich auch lebend dort an. Von der Flüchtlingsfamilie aus deren Sicht ein Teil des Films startet, ist es genau eine.
Während des Films bekommt man zudem Einblicke in Bandenkriege und -rituale rund um die real existierende Mara Salvatrucha. Um dazugehören, muss man einen Mord begehen. Auch wenn man erst zwölf Jahre alt ist. Wie locker Zwölfjährige in den Film übers Töten reden, belustigt zwar im ersten Moment, macht aber doch auch nachdenklich, wieviel Wahrheit da wohl dran ist.

Laut SPON hat sich der Regisseur des Films, Cary Fukunaga, nämlich wohl vor dem Dreh selbst auf so eine Reise begeben. SPON schreibt:

“Sin Nombre”, das Ergebnis von Fukunagas Recherchen, hatte 2009 Premiere auf dem Sundance Film Festival und gewann dort den Preis für die beste Regie. Diese Woche kommt “Sin Nombre”, “Ohne Namen”, in die deutschen Kinos. Es ist ein faszinierendes Kino-Debüt: ein Thriller, eine Liebesgeschichte und ein quasi-dokumentarisches Flüchtlingsdrama, das in einer Welt spielt, von der viele gar nicht wissen, dass sie existiert.

Ich hab viel nachgedacht, ob ich den Film empfehlen würde. Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr neige ich zum Ja.

Kino-Start in Deutschland war am 29. April 2010, der Film dauert 96 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben.

Mehr Infos: Sin Nombre (Wikipedia) und Sin Nombre (offizielle Seite)

Neukölln Unlimited

Der deutsche Film Neukölln Unlimited behandelt zwar auch das Thema Flüchtlinge, es geht aber um Flüchtlinge in Deutschland.

Eine Doku über eine Familie deren Kinder hier in Deutschland geboren sind, die aber trotzdem keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Im Gegenteil, am Geburtstag eines der Kinder wird die Familie abgeschoben – in ein Land in dem zumindest die Kinder nie waren und dessen Sprache sie nicht sprechen. Ein fremdes Land.

Die Familie kommt dann irgendwie wieder zurück nach Deutschland. Einer der Jungs fängt nach einer Weile an, Dummheiten zu machen. Die Abschiebung hat Spuren hinterlassen – psychische.

Da der Film eine reale Dokumentation ist, sind die Rückblenden durchweg im Comic-Stil gemacht. Sehr interessant gemacht. Außerdem spielt der echte Innensenator von Berlin mit.

Sicher kein besonders geeigneter Film für die Sneak, wo man ja eher Unterhaltung sucht. Aber durchaus ein interessanter Film, um die Probleme von Migrantenfamilien besser zu verstehen. Ich hab mich auch nicht gelangweilt.

Kino-Start war am 8. April 2010, der Film dauert 96 Minuten und hat keine Altersbeschränkung.

Mehr Infos: Neukölln Unlimited (Wikipedia) und Neukölln Unlimited (offizielle Seite)

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Green Zone (Kino-Film)

Dienstag, den 23. März 2010

Letzte Woche lief in der Sneak der Film Green-Zone. Auch wenn es vorwiegend um Militärisches geht, ist es dennoch kein Kriegsfilm, würde ich sagen. Jedenfalls kein klassischer Kriegs-Film, eher ein Polit-Thriller.

Es geht um den Irak-Krieg und einen US-Soldaten, dem Zweifel an seiner Mission kommen. Für amerikanische Verhältnisse ein durchaus ziemlich US-kritischer Film. Allerdings werden die Fehler der USA vorwiegend einer einzigen Person zugeschrieben, was natürlich so absolut nicht stimmt.

Die Fronten, die in dem Film als unklar dargestellt werden, sind es somit doch nicht so sehr. Es wird ziemlich klar zwischen Gut und Böse unterschieden. Matt Damon spielt hier die Hauptrolle, den US-Soldaten Roy Miller, der im Irak Massenvernichtungswaffen finden soll.

Der Film Green Zone dauert 115 Minuten und hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren. Kino-Start in Deutschland war am 18. März 2010.

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Filme der letzten Wochen

Samstag, den 13. März 2010

Ich war in den letzten Wochen jeden Montag im Kino und habe auch dazwischen noch einige Filme gesehen. Nur gebloggt habe ich darüber kaum. Und das ist nicht gut so.

Nun will ich die angesehenen Filme aber wenigstens mal aufzählen. Gesehen habe ich zum Beispiel:

  • Auftrag Rache (Kino/Sneak)
  • Everybody’s fine (Kino/Sneak)
  • Burn After Reading
  • Hangover (zum zweiten Mal)
  • Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
  • Little Miss Sunshine
  • V wie Vendetta
  • Keine halben Sachen
  • Max Manus (Kino/Sneak)

Hoffentlich habe ich keinen Film vergessen. Habt ihr die Filme gesehen? Vielleicht sogar im Kino? Wie fandet ihr sie?

Update: Hab inzwischen auch Keine halben Sachen gesehen. Eine sehr lustige Komödie.

Update 2: Max Manus musste ich noch unbedingt ergänzen. Den hab ich auch in der Sneak gesehen und er hat mir sehr gut gefallen.

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V wie Vendetta (Film)

Montag, den 22. Februar 2010

Gestern habe ich den Film V wie Vendetta gesehen. Ich wusste eigentlich gar nichts außer dem Filmtitel. Der kam mir irgendwo her bekannt vor.

Erwartet hatte ich aus dem Bauch heraus irgendwie etwas Richtung Actionkomödie. Aber gleich zu Beginn des Films wurde klar, dass es in eine ganz andere Richtung ging. Es begann irgendwann im Mittelalter, was mich erst etwas abschreckte, sprang dann aber doch recht schnell in eine neuere Zeit.

In den 2:07 Stunden, die der Film geht, hatte ich nicht nur viele tolle visuelle Effekte für meine Augen, sondern auch eine interessante Story mit viel Psychologie für den Kopf. Zwischendurch kamen wir manchmal nicht so ganz mit, aber das gab sich dann meist wieder.

V wie Vendetta ist jedenfalls definitiv ein Film mit Charakterköpfen, auch wenn man den einen Charakterkopf immer nur mit Maske sieht (dargestellt von Hugo Weaving). Der andere Charakterkopf – und damit die weibliche Hauptrolle des Films – wird von Natalie Portman dargestellt, die hier die zunächst eher unscheinbare Evey Hammond spielt.

Ein weiterer Charakterkopf ist Chief Inspector Finch, gespielt von Stephen Rea.

In dem Film V wie Vendetta geht es um Macht, Rache, Verschwörungen und einen faschistischen Staat, der dabei ist, den Faschismus immer weiter auszubauen.

Der Film war inspirierend, hat Spaß gemacht und auch zum Nachdenken angeregt. Er ist eher nicht so gut geeignet für einen kurzen Film vorm Schlafgehen, denn dazu ist er mit 127 min zu lang und vom Inhalt her zu anspruchsvoll.

Ansonsten kann ich V wie Vendetta aber echt empfehlen. Ein Zufallsgriff von mir und gleichzeitig ein Volltreffer.

Produziert wurde der Film in den USA, Großbritannien und Deutschland. Er ist wegen einiger etwas harter Gewaltszenen erst ab 16 Jahren freigegeben und hatte seinen Filmstart weltweit im März 2006. Der Film ist im Original auf englisch und trägt dort den Titel V for Vendetta. Die Dauer des Films ist mit 127 min, wie gesagt, recht lang.

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In meinem Himmel (Kino-Film)

Dienstag, den 16. Februar 2010

Offiziell ist es wohl ein Drama, aber mir kam’s vor wie eine Mischung aus einem LSD-Rausch, einem Horrorfilm, einer Teenie-Romanze und stellenweise auch einer Komödie. Die Rede ist von dem Film In meinem Himmel, den ich gestern bei der Sneak im Kino gesehen habe (ich weiß, ein paar Filmkritiken stehen noch aus).

Wirklich ein bisschen wild die Mischung. Teilweise ertrinkt der Film förmlich in bunten Bilderwelten, so dass man sich an Alice im Wunderland oder eben an einen LSD-Rausch erinnert (auch wenn ich den nie selbst erlebt habe). Meine Nebensitzerin und ich hatten da irgendwie immer genau die gleichen Assoziationen.

Andererseits gibt es Stellen in dem Film, wo man denkt, man sei in einer Komödie. Zugegeben, dieser Teil ist nicht besonders groß, wirkt aber im Vergleich zum Rest doch etwas verstörend. Wobei die bunten Bilder in dem Film auch verstörend wirken.

Vielleicht hat das damit zu tun, dass der Film teilweise in einer Welt zwischen Himmel und Erde spielt. Ein totes Mädchen, das noch nicht ganz tot ist, ist die Hauptfigur in dem Film.

Freunde von mir hatten teilweise vorher das Buch zum Film bzw. das Buch auf dem der Film basiert, gelesen – und fanden den Kino-Film grauenhaft. Im Buch spielt wohl die Familie und ihr Umgang damit, dass die Tochter tot ist, eine viel größere Rolle als im Film.

Einen kleinen Eindruck (auch von den bunten Bilderwelten) bekommt ihr durch den Trailer (deutsch). Für den Trailer würde ich ab 1:20 min aber eine Spoiler-Warnung geben. Ihr solltet da also aufhören zu gucken, wenn ihr euch den Film noch ansehen wollt ohne vorher zuviel von der Handlung zu wissen:

In meinem Himmel (Trailer – deutsch):

Fazit meiner Filmkritik: Ich kann den Film In meinem Himmel leider nicht empfehlen. Vielleicht ist er bekifft sehr lustig, aber nüchtern war er doch eher etwas verstörend als unterhaltend.

Die Wanderungen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten erscheinen etwas willkürlich und werden auch nicht erklärt. Dazu dieser wilde Mix aus Komödie, Teenie-Romanze und Horrorfilm/Psycho-Thriller, obwohl es laut anderen Websites eher ein Drama sein soll. Wobei auch Fantasy mal erwähnt wird, was aber höchstens für die Welt der Toten ansatzweise passt.

Kinostart des Films in Deutschland ist am 18. Februar 2010, also übermorgen. Der englische Titel lautet The Lovely Bones. Der Film dauert 136 min und ist ab 12 Jahren freigegeben.

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Wer früher stirbt, ist länger tot (Film)

Sonntag, den 7. Februar 2010

Ich hab mir die Tage auf DVD den deutschen bayerischen Film Wer früher stirbt, ist länger tot für 5 EUR gekauft. sollte lustig sein, hieß es. Stand auch Komödie drauf. Und für 5 EUR kann man ja nicht viel falsch machen, dachte ich.

Ja, dachte ich. Ich fand den Film dann leider doch ziemlich gähnend langweilig und musste aufpassen, dass ich nicht einschlafe. Und der bayerische Dialekt war auch etwas anstrengend. Hab nicht immer alles so genau verstanden. Manchmal hätte ich doch die deutschen Untertitel gebraucht (ja, die gab es!).

Der Film wirkte zwischendrin auch gar nicht wirklich wie eine Komödie. Gut, ein paar Stellen waren tatsächlich lustig. Und die Lehrerin hat mir auch sehr gut gefallen (Jule Ronstedt). Aber das rettet den Film dann auch wieder nicht.

Weitere Schauspieler in dem Film sind übrigens: Markus Krojer (Hautprolle: Sebastian Schneider), Fritz Karl, Jule Ronstedt (wie gesagt als Lehrerin Veronika Dorstreiter), Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Hans Schuler, Sepp Schauer, Pia Lautenbacher, Klausi Steinbacher, Heinz-Josef Braun und Tim Seyfi.

Schauspieler-Gastauftritte und/oder Cameos gibt’s von Robert Joseph Bartl, Gerd Baumann, Maximilian Brückner, Anuschka Herbst, Stefanie von Poser, Arnd Schimkat, Edeltraud Schubert und Konstantin Wecker.

Fazit meiner Filmkritik zu Wer früher stirbt, ist länger tot:

Leider find ich den Film für mein Alter irgendwie nichts. Für Kinder kann der durchaus geeignet sein, aber ich hab die 5 EUR für die DVD dann doch bereut. Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben und dauert 105 lange Minuten. Nicht empfehlenswert.

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Schwerkraft (Kino-Film, Sneak)

Sonntag, den 24. Januar 2010

Letzte Woche lief in der Sneak-Preview im Metropol-Kino in Stuttgart der Film Schwerkraft. Der Film war definitiv anders als die meisten anderen Filme. Schon in den ersten Minuten wird man recht derb überrascht.

Als Schwerkraft dann jedoch vorbei ist, kommt das etwas plötzlich. Viele Fragen sind offen geblieben. Aber die Macher des Dramas haben das wohl genau so gewollt.

Zwischen Anfang und Ende des Films wird man gut unterhalten. Man fiebert mit, wird irritiert und stellt sich Fragen (oder auch mal dem Nebenmann im Kino-Sessel). Insbesondere Jürgen Vogel (hier als Vince) zeigt seine Qualitäten als Schauspieler.

So richtig gefallen hat mir Schwerkraft aber nicht. Dafür fehlte mir am Ende des Films was. Ich hätte gerne noch das eine oder andere erfahren. Ich bin eh kein Typ für offene Enden bei Filmen. Egal ob im Kino, in Fernseh-Filmen oder in Serien. Wobei das hier bei Schwerkraft ja nur halb offen war.

Kino-Start ist am 25. März 2010. Der Film dauert 100 Minuten und ist für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben.

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