Du schon wieder – You again (Kino-Film)

27. Oktober 2010 um 00:57 Uhr

Über den letzten Sneak-Film muss ich eigentlich zwei Rezensionen schreiben. Eine über die ersten 80 % des Films und eine Filmkritik – mit Betonung auf Kritik – über die letzten 20 %.

Es lief Du schon wieder. Die Erwartungen waren so niedrig wie möglich. Schon während des Vorgeplänkels erfuhr ich, dass der Film heiß im Rennen ist, bei den Tipps, welcher Film diese Woche in der Sneak kommt. Garniert mit der beruhigen Info, dass Du schon wieder bereits in Gera in einem Kino in der Sneak lief und dort ganze zwei Punkte abgesahnt hat – von zehn.

Der Film begann und es sah nach einer recht typischen Hollywood-Komödie mit Highschool-Rückblenden aus, die sich dann aber immer mehr zu einer sehr lustigen Komödie entwickelte. Kein besonders hoher Anspruch, aber doch sehr unterhaltsam.

Bis dann nach dem großen Showdown auf eine – Achtung: Spoiler! – sich noch im Rahmen befindliche Versöhnung eine zwanzigfach überzeichnete Versöhnung folgte, die sich noch dazu recht lang hinzog und somit unerträglich wurde. Spoiler-Ende.

Ohne Witz – hätte man einfach die letzten 20 % weggelassen und die beiden Kontrahentinnen wären zerstritten auseinandergegangen, wäre es eine echt schöne Komödie gewesen. Weniger ist eben manchmal mehr.

Empfehlung: auf DVD angucken und rechtzeitig einschlafen ;-)

Kinostart in Deutschland: 4. November 2010
Original-Titel: You again


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2 Kommentare zu “Du schon wieder – You again (Kino-Film)”


  1. Eric
    Am 27. Oktober 2010 um 13:17 Uhr

    Ich sehe gerade, daß Du sogar ein paar positive Aspekte an diesem Machwerk gefunden hast. Für mich war der Film unerträglich, vor allem das viele Fremdschämen, die miesen Witze und das Gezicke. Einfach schlimm…Da hätte auch das Weglassen des “Friede, Freude, Eierkuchen”-Endes nix retten können…

  1. Henning
    Am 27. Oktober 2010 um 17:59 Uhr

    Doch, doch, so ging’s mir da wirklich. Meiner Nebensitzerin übrigens auch. Eine nette, harmlose Komödie – nicht mehr und nicht weniger. Aber dieses Ende war wirklich Fremdschämen hoch drei.


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