V wie Vendetta (Film)

Montag, den 22. Februar 2010

Gestern habe ich den Film V wie Vendetta gesehen. Ich wusste eigentlich gar nichts außer dem Filmtitel. Der kam mir irgendwo her bekannt vor.

Erwartet hatte ich aus dem Bauch heraus irgendwie etwas Richtung Actionkomödie. Aber gleich zu Beginn des Films wurde klar, dass es in eine ganz andere Richtung ging. Es begann irgendwann im Mittelalter, was mich erst etwas abschreckte, sprang dann aber doch recht schnell in eine neuere Zeit.

In den 2:07 Stunden, die der Film geht, hatte ich nicht nur viele tolle visuelle Effekte für meine Augen, sondern auch eine interessante Story mit viel Psychologie für den Kopf. Zwischendurch kamen wir manchmal nicht so ganz mit, aber das gab sich dann meist wieder.

V wie Vendetta ist jedenfalls definitiv ein Film mit Charakterköpfen, auch wenn man den einen Charakterkopf immer nur mit Maske sieht (dargestellt von Hugo Weaving). Der andere Charakterkopf – und damit die weibliche Hauptrolle des Films – wird von Natalie Portman dargestellt, die hier die zunächst eher unscheinbare Evey Hammond spielt.

Ein weiterer Charakterkopf ist Chief Inspector Finch, gespielt von Stephen Rea.

In dem Film V wie Vendetta geht es um Macht, Rache, Verschwörungen und einen faschistischen Staat, der dabei ist, den Faschismus immer weiter auszubauen.

Der Film war inspirierend, hat Spaß gemacht und auch zum Nachdenken angeregt. Er ist eher nicht so gut geeignet für einen kurzen Film vorm Schlafgehen, denn dazu ist er mit 127 min zu lang und vom Inhalt her zu anspruchsvoll.

Ansonsten kann ich V wie Vendetta aber echt empfehlen. Ein Zufallsgriff von mir und gleichzeitig ein Volltreffer.

Produziert wurde der Film in den USA, Großbritannien und Deutschland. Er ist wegen einiger etwas harter Gewaltszenen erst ab 16 Jahren freigegeben und hatte seinen Filmstart weltweit im März 2006. Der Film ist im Original auf englisch und trägt dort den Titel V for Vendetta. Die Dauer des Films ist mit 127 min, wie gesagt, recht lang.

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In meinem Himmel (Kino-Film)

Dienstag, den 16. Februar 2010

Offiziell ist es wohl ein Drama, aber mir kam’s vor wie eine Mischung aus einem LSD-Rausch, einem Horrorfilm, einer Teenie-Romanze und stellenweise auch einer Komödie. Die Rede ist von dem Film In meinem Himmel, den ich gestern bei der Sneak im Kino gesehen habe (ich weiß, ein paar Filmkritiken stehen noch aus).

Wirklich ein bisschen wild die Mischung. Teilweise ertrinkt der Film förmlich in bunten Bilderwelten, so dass man sich an Alice im Wunderland oder eben an einen LSD-Rausch erinnert (auch wenn ich den nie selbst erlebt habe). Meine Nebensitzerin und ich hatten da irgendwie immer genau die gleichen Assoziationen.

Andererseits gibt es Stellen in dem Film, wo man denkt, man sei in einer Komödie. Zugegeben, dieser Teil ist nicht besonders groß, wirkt aber im Vergleich zum Rest doch etwas verstörend. Wobei die bunten Bilder in dem Film auch verstörend wirken.

Vielleicht hat das damit zu tun, dass der Film teilweise in einer Welt zwischen Himmel und Erde spielt. Ein totes Mädchen, das noch nicht ganz tot ist, ist die Hauptfigur in dem Film.

Freunde von mir hatten teilweise vorher das Buch zum Film bzw. das Buch auf dem der Film basiert, gelesen – und fanden den Kino-Film grauenhaft. Im Buch spielt wohl die Familie und ihr Umgang damit, dass die Tochter tot ist, eine viel größere Rolle als im Film.

Einen kleinen Eindruck (auch von den bunten Bilderwelten) bekommt ihr durch den Trailer (deutsch). Für den Trailer würde ich ab 1:20 min aber eine Spoiler-Warnung geben. Ihr solltet da also aufhören zu gucken, wenn ihr euch den Film noch ansehen wollt ohne vorher zuviel von der Handlung zu wissen:

In meinem Himmel (Trailer – deutsch):

Fazit meiner Filmkritik: Ich kann den Film In meinem Himmel leider nicht empfehlen. Vielleicht ist er bekifft sehr lustig, aber nüchtern war er doch eher etwas verstörend als unterhaltend.

Die Wanderungen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten erscheinen etwas willkürlich und werden auch nicht erklärt. Dazu dieser wilde Mix aus Komödie, Teenie-Romanze und Horrorfilm/Psycho-Thriller, obwohl es laut anderen Websites eher ein Drama sein soll. Wobei auch Fantasy mal erwähnt wird, was aber höchstens für die Welt der Toten ansatzweise passt.

Kinostart des Films in Deutschland ist am 18. Februar 2010, also übermorgen. Der englische Titel lautet The Lovely Bones. Der Film dauert 136 min und ist ab 12 Jahren freigegeben.

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Wer früher stirbt, ist länger tot (Film)

Sonntag, den 7. Februar 2010

Ich hab mir die Tage auf DVD den deutschen bayerischen Film Wer früher stirbt, ist länger tot für 5 EUR gekauft. sollte lustig sein, hieß es. Stand auch Komödie drauf. Und für 5 EUR kann man ja nicht viel falsch machen, dachte ich.

Ja, dachte ich. Ich fand den Film dann leider doch ziemlich gähnend langweilig und musste aufpassen, dass ich nicht einschlafe. Und der bayerische Dialekt war auch etwas anstrengend. Hab nicht immer alles so genau verstanden. Manchmal hätte ich doch die deutschen Untertitel gebraucht (ja, die gab es!).

Der Film wirkte zwischendrin auch gar nicht wirklich wie eine Komödie. Gut, ein paar Stellen waren tatsächlich lustig. Und die Lehrerin hat mir auch sehr gut gefallen (Jule Ronstedt). Aber das rettet den Film dann auch wieder nicht.

Weitere Schauspieler in dem Film sind übrigens: Markus Krojer (Hautprolle: Sebastian Schneider), Fritz Karl, Jule Ronstedt (wie gesagt als Lehrerin Veronika Dorstreiter), Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Hans Schuler, Sepp Schauer, Pia Lautenbacher, Klausi Steinbacher, Heinz-Josef Braun und Tim Seyfi.

Schauspieler-Gastauftritte und/oder Cameos gibt’s von Robert Joseph Bartl, Gerd Baumann, Maximilian Brückner, Anuschka Herbst, Stefanie von Poser, Arnd Schimkat, Edeltraud Schubert und Konstantin Wecker.

Fazit meiner Filmkritik zu Wer früher stirbt, ist länger tot:

Leider find ich den Film für mein Alter irgendwie nichts. Für Kinder kann der durchaus geeignet sein, aber ich hab die 5 EUR für die DVD dann doch bereut. Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben und dauert 105 lange Minuten. Nicht empfehlenswert.

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