Avatar (Kinofilm) – Kino-Film-Erlebnis in 3D
11. Januar 2010 um 01:18 UhrIch war am Donnerstag im Kino und habe mir den Film Avatar angeguckt bzw. gesagt Avatar – Aufbruch nach Pandora (deutscher Filmtitel). Eine Freundin hatte gefragt, ob wir uns den zusammen ansehen wollen und so sind wir am Donnerstag dann ins Cinemaxx im Bosch-Areal in Stuttgart gegangen (gleich neben der Liederhalle).
Allgemeines zum Kino
An der Kasse waren wir dann ziemlich geschockt, dass die verbilligten Kino-Karten für Studenten stolze 8,50 EUR kosteten. Dafür bekamen wir dann immerhin eine 3D-Brille, die wir auch behalten durften.
Die 3D-Brille war nötig, weil wir Avatar als 3D-Kino-Film gesehen haben. Ich war vorher noch nie in einem 3D-Film und muss sagen, das war schon ziemlich beeindruckend. Auch ein Teil der Trailer lief in 3D und da war richtig was los. Da ich die 3D-Effekte aber noch nicht so gewohnt war, habe ich mich anfangs unwillkürlich immer geduckt, wenn was in unsere Richtung flog. :-)
Der Film: Avatar
Über den Film Avatar hatte ich in Blogs gelesen, dass die 2D-Seher ihn eher mies fanden und vor allem die lahme und simple Story des Films bemängelten. Diejenigen, die Avatar hingegen in 3D im Kino gesehen haben, hätten ihn toll gefunden und insbesondere die genialen Bilder gelobt. Das war eigentlich alles, was ich über den Film wusste. Ich hatte keinen Trailer gesehen, wusste nichts über den Soundtrack, gar nichts. Ich wusste nur, dass alle Welt über den Film spricht und dass es ihn in einer 3D-Version gibt – und den Namen: Avatar. Das klang nach Science Fiction.
Ich gehöre ja nun zur Gruppe derjenigen, die ihn in 3D gesehen habe und ich fand ihn toll. Auch an der Story habe ich nichts auszusetzen. Ich find sie sogar eher komplex. Gut, der ganz grobe Handlungsstrang ist Gut gegen Böse, aber das ist ja außer in Komödien eigentlich immer so. Aber dass da ein eigener Planet mit eigenen Regeln einem eigenen Volk mit eigener Kultur entwickelt wurde und das ganze Drumherum, das fand ich nicht lahm und simpel, sondern interessant.
Ich möchte jetzt gar nichts groß über den Film erzählen, um euch auch nicht aus Versehen was von der Handlung zu erzählen, obwohl ihr euch den Film noch ansehen wollt. Diesmal also keine Spoiler-Warnung. Uns hat er sehr gut gefallen und auch die extreme Überlänge haben wir gar nicht wirklich gemerkt. Als mitten im Film im Kino-Saal plötzlich das Licht anging und es eine Film-Pause gab (weiß gar nicht, wann ich sowas das letzte Mal erlebt habe), guckten wir verdutzt auf die Uhr und stellten fest, dass der Beginn des Films vor zwei Stunden war – wenn man Trailer und Kino-Werbung mitrechnet.
Insgesamt waren wir dann nach etwa 3,5 Stunden wieder aus dem Kino raus. Vermutlich hat die Kino-Karte für den Film auch wegen der Überlänge so viel gekostet (und der 3D-Brille), aber das hat mich dennoch etwas geschockt. Bin ja sonst eigentlich nur noch montags in der Sneak im Kino (Metropol).
3D-Kino
Ich möchte noch ein paar Worte zum Thema 3D-Film sagen. Das hat mich echt fasziniert. Allerdings haben etwas größere Leute in den Kino-Reihen vor mir deutlich mehr gestört, weil ja durch die 3D-Effekte mehr von der Handlung auch mitten im Raum stattgefunden hat. Wobei ich durch die 3D-Trailer am Anfang weiß, dass Avatar eher selten die 3D-Effekte wirklich richtig ausgenutzt hat. Aber das wäre wohl auch sehr anstrengend gewesen bei der Länge.
Sehr gerne würde ich aber mal einen 3D-Film sehen, der vielleicht nur etwa 10 min geht und den Kino-Zuschauern mal einen Komplett-Überblick darüber gibt, was im 3D-Kino heutzutage möglich ist. Am besten auch für ein kleineres Publikum, denn dann kann die Optik auch besser auf die Sitzposition der Zuschauer ausgerichtet werden.
Sehr spannend finde ich in dem Zusammenhang übrigens auch das Thema Computerspiele. Irgendwann in 10-15 Jahren wird es vielleicht normal sein, seine PC-Spiele mit Hilfe der 3D-Technik und vielleicht sogar ohne 3D-Brillen zu spielen. Da bin ich sehr gespannt auf die technische Entwicklung, auch wenn ich sonst die aktuelle Entwicklung bei Computerspielen eigentlich kaum noch verfolge. Zu Avatar gibt’s ja übrigens auch ein PC-Spiel. Keine Ahnung wie das da mit 3D aussieht.
Vermutlich wird es nun öfter 3D-Filme geben, weil sicher einige Kinos jetzt wegen Avatar umgerüstet wurden und außerdem die 3D-Technik nun einem breiteren Publikum bekannt ist.
Kino-Film-Fazit der Filmkritik
Avatar ist alleine schon wegen der 3D-Effekte zu empfehlen, aber auch die Story hat mir gut gefallen – und das obwohl ich eigentlich kein Fan von Fantasy-Filmen oder sowas bin. Auch der Wechsel von animierten Szenen zu real gefilmten fällt eigentlich kaum auf, vermutlich weil sich geichzeitig ja auch inhaltlich der Handlungsrahmen extrem ändert.
Avatar – der Film im Kino
Kinostart war weltweit bereits am 17. und 18. Dezember 2009, die Altersfreigabe ist ab 12 Jahren. Wenn ihr euch das Kinoprogramm anseht, um zu gucken, was der Film in euerm Kino läuft, dann beachtet, dass es eine 2D- und eine 3D-Version gibt. Die Dauer des Films beträgt 161 Minuten, Avatar hat also wie schon gesagt Überlänge.
Der Beitrag Avatar (Kinofilm) – Kino-Film-Erlebnis in 3D wurde am Montag, den 11. Januar 2010 um 01:18 Uhr veröffentlicht und unter Filme, Kino kategorisiert. Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0-Feed oder per E-Mail abonnieren. Du kannst zu diesem Eintrag gerne einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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