Adventskalender kaufen – Weihnachten naht

Samstag, den 29. November 2008

Advent heißt Ankunft. Die Adventssonntage kündigen uns also Weihnachten an. Seit ich weiß gar nicht wie langer Zeit wird insbesondere für Kinder jeder Tag ab dem 1. Dezember zum kleinen Advent, indem ein Türchen im Adventskalender geöffnet werden darf.

Ich bin zwar schon ein bisschen größer, hab mir aber auch wieder einen Adventskalender gekauft. Für 59 Cent. War aber ziemlicher Zufall. Der stand in der Nähe der Kasse einzeln und ziemlich deplatziert rum. Hat sich wohl jemand kurz vorm Bezahlen umentschieden.

Ich hab den Kleinen dann mal in Pflege genommen. Ich fürchte aber, er wird den Jahreswechsel nicht überleben. Was für Adventskalender habt ihr euch denn gegönnt? Die teuersten oder eher die billigsten Adventskalender? Gekauft oder beschenkt worden – evtl. sogar mit einem selbstgemachten?

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Death Race (Kino-Film)

Mittwoch, den 26. November 2008

Am Montag in der Sneak fiel zunächst mal das Bild aus, während noch die Trailer liefen. Dann fiel auch der Ton aus. Nach ner Weile ging ein bisschen Licht an und es kam jemand, um sich für den Fehler zu entschuldigen. Es wird dran gearbeitet. Etwas später ging noch mehr Licht an. Irgendwann ging’s wieder – und es kam der Trailer zu “The Fast and the Furious 4″. Schon mal gar nicht so weit weg von dem Film, der danach kam…

Es kam nämlich Death Race. Dort fahren Gefängnis-Insassen gegeneinander tödliche Rennen. Wer fünf Mal gewinnt, kommt frei. Macht aber keiner. Die sterben alle vorher. Die fahren nämlich nicht nur, die schießen auch und haben Napalm und sonst was alles. Und jetzt erzähl ich euch die dröge Handlung…

Gleich in den ersten Sekunden des Films wird auf der Kino-Leinwand in Textform die Rahmenhandlung eingeblendet: Der Film spielt im Jahr 2012, die amerikanische Wirtschaft ist zusammengebrochen (nicht wenige wunderten sich: “2012 erst?!”), Arbeitslosigkeit und Krimininalität steigen dramatisch und die Gefängnisse sind daher privatisiert.

Ein besonderer Knast ist Terminal Island. Dort finden oben schon beschriebene Autorennen statt und werden online unter dem Namen Death Race vermarktet. Man kann den Zugang zu den über 100 Kameras im Livestream für jeden einzelnen Renntag für 99 $ buchen oder gleich alle drei für 250 $. So macht das Gefängnis jede Menge Kohle…

Langer Spoiler! Jensen Ames – gespielt von Jason Statham – bekommt den Mord an seiner Ehefrau untergeschoben und landet natürlich auf Terminal Island. Natürlich nicht nur, weil sonst keine Verknüpfung zwischen Vorspann und Haupt-Plot besteht, sondern auch, weil das alles geplant war. Seine Frau wurde nur umgebracht, um ihn in dieses Gefängnis zu kriegen und an dem Rennen teilnehmen zu lassen.

Der bisherige Favorit “Frankenstein” (alias Frank) ist nämlich kurz nach seinem vierten Sieg an seinen Verletzungen gestorben. Nun bringt die Aussicht auf den fünften Sieg ja aber eine deutlich größere Spannung mit rein und steigert damit die Zuschauerzahlen. Also muss Frankenstein weiter fahren. Wie praktisch, dass er eh immer eine Maske trug, weil sein Gesicht durch Verletzungen stark entstellt war – diese Maske soll nun Jensen Ames tragen und so für Rekord-Einschaltquoten sorgen.

Er müsste auch nur einmal gewinnen, da Frankenstein ja schon vier Mal hinter sich hat. Gewinnen soll er aber natürlich nicht. Er soll nur für Spannung und damit für hohe Einnahmen sorgen. Der Kopf hinter diesem ganzen modernen Gladiatorentum ist die Gefängnisdirektorin (Joan Allen). Fliehen von der Insel ist natürlich unmöglich. Und einer der Mitfahrer ist der Kerl, der tatsächlich Jensen Ames’ Frau umgebracht hat.

Und so fährt er natürlich tolle Rennen, zieht so gut wie alle anderen Fahrer aus dem Verkehr (natürlich immer tödlich) und killt mit besonderem Genuss den Mörder seiner Frau. Dann verbündet er sich mit seinem letzten Rivalen in dem Rennen, flieht zusammen mit ihm und sprengt noch die Gefängnisdirektorin in die Luft.

Ach ja, vergessen habe ich noch, dass die Fahrer alle Beifahrerinnen haben, die aus nem Frauengefängnis stammen, aber eher nach Model-Agentur aussehen. Fahren können sie trotzdem wie Sau – zumindest die unseres Hauptdarstellers Jason Statham. Am Ende lebt er mit ihr, seiner kleinen Tochter und seinem Ex-Rivalen in Mexiko und betreibt ne Autowerkstatt. Platter ging’s dann wohl nicht mehr. Spoiler-Ende!

Ja, der Film hat viel Action. Aber ich fand ihn trotzdem ziemlich langweilig. Zumal ich lange auch die Autos der ganzen Kontrahenten da kaum auseinanderhalten konnte. Ich hab noch keinen männlichen Zuschauer getroffen, der den Film gut fand. Bei den Frauen sah es offenbar anders aus. Das kann aber eigentlich nur an den immer wieder mal zu sehenden nackten Männeroberkörpern gelegen haben. Ja, Jason Statham ist toll. Aber das reicht doch nicht!?

Hier noch der Trailer – aber nur für die, denen es nichts ausmacht, die ganze Handlung schon vor dem Gang ins Kino zu wissen:

Wie ich bei filmstarts.de lese, ist der Film ein Remake von Death Race 2000 aus dem Jahr 1974. Allerdings orientiert er sich nur sehr grob an diesem alten Film. Weiter schreibt man in der Filmkritik bei filmstarts.de:

“Death Race” ist ein sinnfreier, primitiver No Brainer, der ungemein sexy aussieht und mit spektakulären Stunts aufwartet – andererseits aber auch so ziemlich jedes B-Movie-Klischee erfüllt.

Kinostart in Deutschland ist am 27. November 2008. Regie und Drehbuch sind von Paul W.S. Anderson, der den Film auch mitproduziert hat. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben – aber Achtung: laut filmstarts.de besteht für Death Race an der Kino-Kasse “Gehirnabgabepflicht”.

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New York für Anfänger (Kino-Film)

Dienstag, den 18. November 2008

Endlich war ich wieder in der Sneak. Aber plötzlich gab es keinen Mr. Sneak mehr. Aus irgendwelchen Gründen arbeitet er nicht mehr dort im Kino. Es gibt dafür jetzt ein Sneak-Team. Ich hatte gehofft, dass sie dafür dann jetzt zum Einstand einen echt guten Film zeigen würden. Leider Fehlanzeige!

Es kam New York für Anfänger. Nun hab ich nichts gegen New York. Auch nichts gegen Anfänger. Und ich mag eigentlich auch Kirsten Dunst und Simon Pegg, die hier die Hauptrollen spielen. Aber der Film war lahm.

Der Anfang ging noch. Simon Pegg ist Sidney Young. Er würde gerne über Stars schreiben, aber er wird nicht auf die wichtigen Szene-Partys eingeladen. Mit allerlei Tricks versucht er sich einzuschmuggeln und ist am Ende selbst die Story – weil er rausgeworfen wurde und auch sonst einiges schief ging.

Wie gesagt, das erste Drittel des Films geht noch. Die Charaktere werden eingeführt, es gibt haufenweise Gags – wenn auch meist nicht besonders geistreich. Und man beginnt die Konflikte im Film bzw. seiner Handlung zu erkennen.

Ach ja, Handlung… Spoiler! Mit Handlung ist nicht viel. Jedenfalls ist sie nicht gerade logisch oder geistreich. Sidney Young wurde also als neuer Boulevard-Reporter beim Sharps-Magazin angeheuert. Die erste Adresse für Tratsch und Klatsch über die Stars. Neue Filme, Comebacks von Stars usw. Nur will sich Sidney nicht anpassen. Er will sich nicht von PR-Agentinnen erzählen lassen, was er zu schreiben hat. Also bleibt er in der Außenseiter-Rolle und seine Artikel werden nie veröffentlicht.

Einmal steht er auch kurz vorm Rausschmiss. Er ist eh erstmal nur auf Probe dort. Raum 1 von 7, wie ihm der Ober-Chef von oben herab verklickert. Trotzdem steigt er von einem Tag auf den anderen zum Abteilungsleiter auf – nur weil seine Vorgesetzten die Firma verlassen haben. Völlig ohne Logik, denn irgendeine tolle Leistung hat er bis dahin nicht gebracht. Die Maskottchen von Stars umbringen gehört aus Sicht eines Boulevard-Magazins nämlich nicht dazu.

Und warum er am Ende seiner großen Liebe den Ring heimlich in die Kleid-Tasche steckt statt ihn ihr feierlich an den Finger zu stecken, bleibt wohl auch ein Geheimnis der Filme-Macher. Die Schluss-Szene versteh ich genauso wenig. Ein klein bisschen Action zum Schluss, aber sowas von unspektakulär – auch wenn versucht wird, das anders darzustellen. Völlig hohl. Spoiler-Ende!

Fazit der Filmkritik: Am Anfang und zwischendrin hab ich mich bei der Romantik-Komödie (wobei mit Romantik nun wirklich nicht viel ist) noch einigermaßen gut unterhalten gefühlt. Aber unterm Strich ist der Film echt nicht zu empfehlen. Der Hauch Gesellschaftskritik bzw. Kritik am Boulevard-Journalismus reißt’s da nicht raus.

Wer sich dennoch den deutschen Teaser und den englischen Trailer ansehen will, bitte sehr. Im Trailer gibt’s allerdings ne Szene, die in dem Film gar nicht vorkam.

Neben Simon Pegg und Kirsten Dunst spielen noch Megan Fox, Jeff Bridges, Danny Huston und Gillian Anderson mit.

Kino-Start in Deutschland ist am 27. November 2008. Der britische Film mit dem Originaltitel How To Lose Friends & Alienate People ist ab null Jahren freigegeben. Für Ältere ist er auch nicht empfehlenswert.

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Christina Stürmer (Sängerin)

Montag, den 10. November 2008

Ich bin ihr vorhin zufällig auf YouTube begegnet. Ich hatte vorher noch nie etwas von Christina Stürmer gehört – und ich muss sagen, ich hab echt was verpasst. In die Musik von ihr hab ich nur kurz reingehört, ist ganz nett.

Aber Christina ist vor allem einfach total sympathisch. Wie hier in einem Auftritt bei TV Total mit Stefan Raab:

Und ich hab Christina komplett verpasst. Dabei hatte sie ihren Durchbruch in Deutschland laut Wikipedia schon im Jahr 2005 und in Österreich schon 2003.

Dieses sympathische Lächeln ist mir da entgangen.

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