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XXL-Restaurant - Tisch reservieren

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Gestern hat es wieder jemand geschafft. Er hat bei mir angerufen, ich meldete mich ganz normal mit vollem Namen und er fragte “Bin ich da richtig bei XXL-Restaurant?”.

Das kam nicht das erste Mal vor, auch wenn der letzte Anruf dieser Art inzwischen wieder ne Weile her ist. Mal soll ich angeblich in Mannheim Riesenschnitzel verkaufen und mal hat man meine Nummer auch von der Auskunft bekommen.

Aber ich betreibe weder eine Gaststätte in Mannheim, noch in Stuttgart, Berlin, Hamburg oder sonst irgendwo. Ist eh komisch, wenn jemand auf ein Impressum klickt, dort eine Stuttgarter Privat-Adresse findet und dann die dazugehörige Stuttgarter Telefonnummer anruft, um in Mannheim einen Tisch zu reservieren.

Sachen erlebt man mit seinen Blogs, das glaubt man gar nicht. Und dabei habe ich bis heute kein Riesenschnitzel gegessen. Vielleicht sollte ich mal einen Tisch reservieren…

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Ananas-Express (Kino-Film) - Kiffer-Action

Dienstag, den 21. Oktober 2008

In der Sneak lief heute der neue Kino-Film Ananas-Express alias “Pineapple Express” (US-Original). Der Film ist eine Art Kiffer-Action-Komödie. Eine Mischung aus Lammbock und Rambo. Am Anfang mehr Lammbock, gegen Ende mehr Rambo.

Wenn Seth Rogen in einem Film mitspielt, darf man niveaumäßig nicht mehr viel vom Film erwarten. Und er hat hier die Hauptrolle (Dale Danton). Ein dauerbekiffter Gerichtszusteller, der durch seinen andauernden Marihuana-Konsum, den er bei seinem Drogen-Kumpel Saul (James Franco) stillt, ohnehin schon ein Bein (oder zumindest einen Fuß) in der Unterwelt hat. Das zweite Bein stellt er dann während seines Berufs so richtig tief rein, indem er Zeuge eines Mordes wird und sich in der Folge (natürlich) tierisch ungeschickt anstellt.

Es gibt schon einiges zu lachen, aber irgendwie ist vieles in dieser Kiffer-Komödie einfach zu typisch für Kiffer-Komödien. Vieles schon bekannt. Wobei der Film einiges Unbekanntes und geradezu Groteskes hinzufügt. Action und vereinzelt Splatter-Elemente ergänzen in der zweiten Hälfte den Film.

Am Ende geht’s im Kino nur noch rund. Völlig ohne Sinn, Verstand und Logik. Überall wird geballert und irgendwie scheinen sowohl die Hauptdarsteller als auch die erste Reihe der Nebendarsteller mindestens zwei bis drei Leben zu haben. Pro Szene.

Fazit meiner Filmkritik: Kann man sich antun, muss man aber nicht. Humor und Action hätte man durchaus besser verteilen können und an der Handlung… naja, könnte man noch etwas feilen.

Den Film Ananas-Express gibt’s ab 23. Oktober 2008 im Kino. Jedenfalls ist das der Kino-Start in Deutschland. Altersfreigabe erfolgt wegen einiger recht brutaler Szenen erst ab 16. Den Trailer gibt’s hier.

Ach ja, warum holt die Oma die Truppe am Ende aus dem Imbiss ab?

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Eagle Eye - außer Kontrolle (Kino-Film)

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Eagle Eye - außer Kontrolle. Dieser Film lief am Montag in der Sneak-Preview im Metropol-Kino in Stuttgart. Rasante Action, Spannung und eine nette Story. Aber der Film übertreibt an manchen Stellen maßlos.

Die Story: Jerry Shaw (Shia LaBeouf) und Rachel (Michelle Monaghan) bekommen mysteriöse Anrufe von einer Frauenstimme. Diese Stimme zwingt beide dazu, Dinge zu tun, die sie nicht tun möchten. Was sie auch tun, um sich dagegen zu wehren, es ist zwecklos. Diese Frauenstimme nimmt immer und überall Kontakt mit ihnen auf und demonstriert ihre Macht. Sie hat scheinbar alles unter Kontrolle.

Aber dass sie in Eagle Eye auch über Leuchtreklame mit den beiden kommuniziert, ist echt zu viel. Das konnte man einfach nicht mehr ernstnehmen. Auch im Trailer sieht man so eine Stelle (”Jump Jerry Shaw”). Sorry, nee, geht nicht.

Leider kommen solche Stellen immer wieder. Ansonsten hat mir der Film aber eigentlich ganz gut gefallen. Insbesondere der männliche Hauptdarsteller Shia LaBeouf spielt seine Rolle sehr gut. Der Film liefert auch einiges an Stoff zum Mitdenken. Wenn nicht gerade eine der rasanten Action-Szenen über die Kino-Leinwand läuft.

Dicker Spoiler: Eagle Eye ist der Name eines Computer-Systems zur Überwachung der Menschheit. Hier wird alles und jeder bis ins kleinste Detail überwacht. Dieses System hat sich nun selbstständig gemacht und spielt nach eigenen Regeln. Es überwacht auch nicht nur, es steuert alle möglichen elektronischen Geräte - und setzt sie gegen die eigene Regierung ein. Denn die hat einen Fehler gemacht - und das nicht nur, indem dieser Überwachungsapparat geschaffen wurde. Spoiler-Ende

“Eagle Eye. Außer Kontrolle.” ist ein unterhaltsamer Kino-Film mit hohem Spannungsgrad und viel Action, wo aber leider einiges zu sehr übertrieben wurde (Stichwort Leuchtreklame), was den Thriller etwas zerstört. Er ist ein wenig lang (117 min), obwohl die Story eigentlich schnell erzählt wäre. Aber unterhaltsam war’s - und das ist im Kino nicht ganz unwichtig.

Ähnlich auch das Fazit der Filmkritik von Filmstarts.de:

“Eagle Eye – Außer Kontrolle” ist ein rasant inszenierter, spannender Hightech-Verschwörungsthriller, der mit hohem Tempo über einige Plotholes hinwegrast, aber in manchen Momenten etwas zu glatt geschliffen wirkt.

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