Nie wieder Sex mit der Ex (Kino-Film)
9. Juni 2008 um 23:51 UhrHerrlich! Einfach nur herrlich. Okay, der Titel ist Scheiße, aber wen juckt das, wenn man den ganzen Film über nur am Lachen ist? In der Sneak kam heute die Komödie Nie wieder Sex mit der Ex. Ja, der Titel klingt wirklich alles andere als vielversprechend, aber das täuscht.
Herrlich! Ich kann mich nur wiederholen. Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht in einem Film. Die Grob-Handlung ist zwar vielleicht wenig intellektuell herausforderund und kreativ - aber die Details in diesem Film machen ihn aus. Der Humor ist oft mehr nebenbei und es gibt kaum eine Szene in der man nichts zu lachen bekommt.
Auch das Herz kommt nicht zu kurz. Es geht ja - wie der Titel ja schon leicht andeutet ;-) - um Beziehungen. Aktuelle wie vergangene. Stellt euch vor, eure Freundin ist eine bekannte Schauspielerin aus einer TV-Serie für die ihr die Filmmusik macht. Und jetzt stellt euch vor, eure Freundin ist eure Ex-Freundin oder wird es gerade. Nicht spannend? Ich sag ja, grob zusammengefasst wird das nichts, aber die Details dieser Szene gleich am Anfang. Herrlich!
Nicht nur Hauptdarsteller Jason Segel - der auch das Drehbuch geschrieben hat, wie ich gerade lese - sondern auch die anderen Charaktere dieses Films sind einfach herrlich gespielt. Von der (Ex-)Freundin Kristen Bell, dem Halb-Bruder Bill Hader bis zur Rezeptions-Dame Mila Kunis - und nicht zu vergessen, der seltsame Musiker Russel Brand. Wobei ich jetzt die ganzen kuriosen Nebendarsteller nicht einmal aufgezählt habe.
Ich hör jetzt auf mit der Schwärmerei. Kino-Start in Deutschland ist am 12. Juni 2008, also kommenden Donnerstag. Wer ihn sich nicht ansieht, ist selbst schuld. Diese Komödie ist wirklich absolut empfehlenswert - und ich werde für diese Filmkritik nicht bezahlt. :-)
Ich lass zur Sicherheit mal noch jemand anderes zu Wort kommen:
Wer bei Nie wieder Sex mit der Ex auf Schenkelklopferhumor wartet, der könnte enttäuscht werden. Alles ist deutlich langsamer, die Gags explodieren nicht ständig, und die Ironie wird szenisch unterschwellig umgesetzt. Der Streifen hat einiges von einer Realsatire und gelegentlich fühlt man sich an eine Softversion des Monty-Pythischen Zirkus erinnert. Es ist kurz gesagt, alles ein wenig britisch und irgendwie very cool.
Quelle: moviemaze
Die 111-Minuten-Komödie hatte ihre Premiere am 10. März in den USA und ist ab 12 Jahren freigegeben. Der englische Original-Titel ist Forgetting Sarah Marshall.
Wer den Trailer sehen will, dem wünsche ich mit diesem Link viel Spaß. Allerdings sind viele der Szenen im Kino etwas anders gewesen. Entweder ist das Absicht oder die haben nicht ganz aufgepasst. Wobei ich den Trailer eh nicht so repräsentativ für den Film finde.
Viel Spaß am Donnerstag im Kino! :-)
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am Montag, den 9. Juni 2008 um 23:51 Uhr veröffentlicht
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