Winnetou – als Vorname

2. September 2007 um 23:42 Uhr

Klar. Häuptling der Apachen. Sohn von Intschu-Tschuna. Bruder von Nscho-Tschi. Ein Indianer-Häuptling. Nein, der Indianer-Häupling schlechthin. Dank Karl Mays beliebter Wild-West-Bücher – die ich als Kind regelrecht verschlungen habe – ist er wohl der bekannteste Indianer überhaupt.

Aber wusstet ihr, dass Winnetou (“Brennendes Wasser”) in Deutschland auch als Vorname zugelassen ist? Bei Wikipedia steht:

In Deutschland ist Winnetou ein anerkannter Männervorname. In den Achtzigern trugen ihn etwa noch 95 Deutsche.

Ganze 95 Deutsche mit Vornamen Winnetou? Erstaunlich, dass man davon nie was gehört hat.

Die erste Verwendung von Winnetou als Vornamen war allerdings offenbar als weiblicher Vorname, denn der Satz davor lautet:

Der deutsche Dichter Carl Zuckmayer (Als wär’s ein Stück von mir) war dermaßen von der Gestalt des Apachenhäuptlings fasziniert, dass er seine 1926 geborene Tochter Maria Winnetou nannte.

Winnetou als Vorname hätte schon was. Aber den Kindern zuliebe nur als zweiter. Sonst ist es doch zu heftig. :-)


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Ein Kommentar zu “Winnetou – als Vorname”


  1. Kim-Janine
    Am 4. April 2010 um 22:34 Uhr

    Also,für mich ist jetzt schon klar,dass mein Sohn,sollte ich mal einen haben,Jack Winnetou heißen wird.Ich würde meine Kindern nie Namen geben,ohne dass sie für mich keine Bedeutung haben.So wird meine zukünftige Tochter auch Cascada Saira Chihiro heißen.


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