Beim ersten Mal (Kino)

22. August 2007 um 17:28 Uhr

Die letzte Sneak war mal wieder nicht so der Bringer. Letzte Woche Montag lief Beim ersten Mal – leider auf englisch. Ich brauch da immer ne ganze Weile bis ich wirklich was verstehe und auch dann bleibt viel auf der Strecke. Wobei einige Szenen auch sehr klar, deutlich und in einfachem Vokabular waren.

Es geht um (Achtung: Spoiler!) eine Fernsehfrau, die bisher hinter der Kamera gearbeitet hat und nun vor die Kamera befördert wird. Zusammen mit ihrer Schwester feiert Alison die Beförderung in einer Disco. Dort lernt sie einen Typen kennen, der ihr zwei Bier besorgt und mit dem sie aus irgendeinem Grund an dem Abend viel Spaß hat. Eigentlich passen sie gar nicht zusammen.

Jedenfalls landen sie dann zusammen im Bett. Nach einer Weile Herumprobiererei mit dem Kondom gibt er (Ben) auf. So gibt’s dann Sex ohne Verhütung. Kurze Zeit später ist sie natürlich ein bisschen schwanger.

Der Film hat durchaus starke Szenen. Mir hat zum Beispiel die Bettszene während der Schwangerschaft gut gefallen, wo beide so ihre Hemmungen mit dem Sex haben. Er hat Angst, zu tief in sie einzudringen, weil da drin ja das Baby ist. Sie macht sich Gedanken, ob er nicht in der Reiterstellung die ganze Zeit auf ihr dickes Kinn guckt. Sehr witzig war auf die Szene, wo Ben und der Mann von Alisons Schwester zusammen einen draufmachen. Wer den Film gesehen hat, erinnert sich bestimmt an die vielen verschiedenen Arten von Stühlen.

Auch die Suche nach einem passenden Arzt für die Geburt ist witzig gestaltet. Auch wenn man immer wieder nicht alles versteht, weil’s eben nicht deutsch ist. Gegen Ende der Schwangerschaft waren auch sehr emotionale und teilweise rührende Szenen dabei. Fand ich jedenfalls, meine Mitgucker haben mich dafür sehr komisch angeschaut.

Generell ist Beim ersten Mal allerdings nicht der große Hit. Der ganze Anfang wirkt sehr konstruiert, denn obwohl sich Alison und Ben erst ein paar Minuten kennen und man bis dahin kein größeres Interesse von Alison an Ben wahrnehmen konnte, bleibt sie mit ihm und seinen Freunden alleine zurück als die Schwester früher gehen muss.

Alles in allem ganz witzig, aber man sollte auch nicht zu viel erwarten. Wobei ich noch die Szenen beim Chef besonders lobend erwähnen muss. Die Assistentin vom Chef ist genial. :-)
Vielleicht war er nicht so schlecht, aber dass er auf englisch kam, hat mir von Anfang an die Stimmung vermiest. Gestern war ich nicht in der Sneak und so langsam frage ich mich auch, ob sich das so wirklich lohnt.


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