Death Proof – Todsicher (Filmkritik)

17. Juli 2007 um 00:16 Uhr

Zeit für eine Filmkritik, denn ich war wieder in der montäglichen Sneak Preview im Metropol in Stuttgart. Der Tipp, der am Eingang vor der Kino-Kasse rumging war Death Proof von Quentin Tarantino. Der Tipp erwies sich als todsicher – der Film kam. Death Proof bzw. auf deutsch: Death Proof – Todsicher.

Das halbe Kino klatschte bereits als (vielen) klar wurde, dass dieser Film nun kommt. Etwa dreiviertel des Kinos klatschte als ganz klar war, dass dieser Film kommt. Auf der Kino-Leinwand stand nämlich: Death Proof.

Ich bin jemand, der nicht groß auf Regisseure von Filmen achtet. Ich wusste zwar, dass Quentin Tarantino für viele etwas besonderes ist und ganz besondere Filme macht, aber ich hatte keine Ahnung, in welcher Hinsicht.

Jetzt kommt ein Spoiler. Wer also die Handlung des Films nicht erzählt bekommen möchte, liest besser beim Fazit weiter. Ein paar Mädels, die sich ziemlich oft anzicken, gerne ihre Füße aus dem Auto strecken und heiß auf Party und Männer sind, feiern und quatschen über ihre Männergeschichten. Stuntman Mike (Kurt Russell) sitzt in der gleichen Kneipe. Er macht anfangs einen etwas unheimlichen Eindruck, was vor allem an seinem vernarbten Erscheinungsbild und seinem Auto liegt.

Doch wenn man ihn etwas näher kennen lernt, macht er einen sehr sympathischen Eindruck. Nicht aufdringlich und wissend, dass sein Äußeres anderen oft Angst einflößt – einfach vertrauenserweckend, wenn auch etwas geheimnisvoll. Bis dahin hat man bzw. hatte ich keine Ahnung, worauf der Film hinausläuft.

Als Stuntman Mike sich dann bereiterklärt die Blondine Pam (die nicht zu der Gruppe gehörte) nach Hause zu bringen, ahnte ich auch nicht wirklich Böses, aber ich bekam ein etwas mulmiges Gefühl. Allerdings machte der Typ ja einen sehr sympathischen Eindruck, also ließ ich mich nicht vom komischen Bauchgefühl beeindrucken.

Als er dann seinen Beifahrersitz präsentierte, der eigentlich nur ein Stück Sitzmetall war und zudem eine getrennte Kabine vom Fahrersitz darstellte, fand ich es noch einfach witzig, dass die Blondine etwas pikiert war. Als er etwas später ganz bewusst mit seinem Todesauto (todsicher – aber nur für den Fahrer) so heftig durch die Gegend fuhr, dass Pam in ihrer Kabine permanent extrem gegen die Scheibe knallte, fand ich es nicht mehr so lustig und auch mir wurde dann definitiv klar, dass Stuntman Mike nicht so wirklich als Sympathieträger geeignet war.

Als er dann mit der inzwischen schwer verletzten Blondine Pam auf dem Beifahrersitz und mit ausgeschaltetem Scheinwerferlicht frontal auf das Auto der Mädels-Clique drauffuhr, fand ich es nicht mehr lustig. Alle tot – außer ihm in seinem Stuntman-Auto. Das war ja todsicher – für den Fahrer.

Da fand ich den Film dann erstmal Scheiße. Haben mich reingelegt und den Sympathieträger (die Mädels waren dazu nicht wirklich geeignet) zum Bösewicht gemacht. Außerdem haben sie die Unfallszene mehrmals gezeigt, damit man auch bei jedem Unfallopfer schön sehen kann, wie es auseinanderfliegt. Bäh!

Im Krankenhaus kommt sogar ein Sheriff auf die Theorie, dass er den “Unfall” absichtlich herbeigeführt hat. Da er aber lieber nicht seine Freizeit damit verschwenden möchte und ohnehin keinerlei Beweise hat, unternimmt er nichts.

Gut ein Jahr später spielen sich ähnliche Szenen ab. Wieder gucken hübsche Frauenfüße aus einem Auto. Wieder lässt Stuntman Mike das Gas seines Autos spielen und macht dann Jagd auf die Mädchen – die im übrigen gerade ohnehin ziemlich gewagte bzw. bescheuerte Stunts hinlegen. Zwei von ihnen sind nämlich Stuntfrauen.

Nach einer hitzigen und sehr spannenden rasanten Verfolgungsjagd unter denen beide Autos natürlich ordentlich leiden, bekommt Death Proof eine heftige Wendung. Nachdem alle Frauen wieder im Auto sind und keine mehr auf dem Auto rumhampelt, drehen sie den Spieß um. Stuntman Mike wird vom Jäger zum Gejagten.

Da fand ich den Film dann wieder gut, jedenfalls viel besser.

Erst wird er – der Killer – angeschossen und dann wird er – der Todesfahrer – von den Mädels verfolgt. Ganz am Ende schaffen sie es, sein Auto zu Fall zu bringen. Sie zerren ihn aus seinem Muscle-Car und verprügeln ihn ziemlich heftig.

Da war der Film zu Ende. Als ich dann gerade überlegte, ob er eigentlich noch lebt und recht zufrieden feststellte, dass mir da ein gewisser Interpretationsspielraum bleibt, den ich dann zum Positiven, also zum Friedvollen, genutzt hätte, ging der Film doch noch ein paar Sekunden weiter. Da war mein Interpretationsspielraum dann weg.

Fazit: Wer Autos mag, kommt in dem Film voll auf seine Kosten. Ein schwarzes Muscle-Car, ein weißer Dodge Challenger, haufenweise Motor-Sounds und rasante Verfolgungsjagden. Auch Liebhaber von Frauenbeinen und insbesondere Frauenfüßen kommen auf ihre Kosten. Gewalt sollte man auch mögen oder zumindest ertragen (ersatzweise bei manchen Szenen die Hände vors Gesicht halten, um kein Blut abzubekommen).
Insgesamt auf jeden Fall spannend und voller Action. Es gibt auch viele lustige Szenen und immer wieder gute Sprüche (mein Lieblingsspruch: “Der Drops ist gelutscht.”), so dass auch die Komik nicht zu kurz kommt. Ein Hauch Erotik ist auch drin, aber wirklich nur ein Hauch (außer für Fußfetischisten). Trotz aller Kritik, die ich an dem Film habe (vor allem ist er mir einfach zu gewalttätig) ist er definitiv sehr gut gemacht. Schauspielerische Bestleistung von Kurt Russell, toller Schnitt, nette Effekte (z.B. Wechsel von Schwarz-Weiß auf Farbe in einem sehr genialen Moment).

So lautet das Fazit von filmstarts.de dann auch:

Regie, Drehbuch, Kamera: Quentin Tarantino. Wer nach diesen einfachen Fakten eine Kinokarte löst, ist an der richtigen Adresse. Aber Vorsicht: „Death Proof“ ist absolut nicht mainstreamtauglich (!), sondern vielmehr ein stilistisches Kunstwerk für Cineasten, die Zitate, Referenzen und Innovationen zu goutieren wissen. Wer einen straighten Actionfilm erwartet, wird sich vermutlich an den Rand der Bewusstlosigkeit langweilen…

Aber was schreib ich groß rum? Fans von Quentin Tarantino werden sich den Film so oder so anschauen und ihn vermutlich lieben. Ich fand Death Proof ganz nett, vor allem als die Mädels dann das Kommando übernommen haben und Kurt Russell jagten. Sehr skurril jedenfalls das Ganze und für meinen Geschmack zu brutal.

Wer sich mal den Trailer ansehen möchte (inkl. Teilen der Schlussszene), der sollte auf der offiziellen Seite von Death Proof – Todsicher vorbeischauen. Am 19. Juli 2007 startet der Film dann regulär in den Kinos. Todsicher.


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26 Kommentare zu “Death Proof – Todsicher (Filmkritik)”


  1. Sympatexter
    Am 18. Juli 2007 um 10:43 Uhr

    Zu brutal? Die paar Sekunden? Da ist ja das Anschauen von Nachrichten brutaler ;-)

    Welches Prädikat ich dem Film aber nicht geben würde, ist “spannend”.

  1. Henning
    Am 18. Juli 2007 um 10:59 Uhr

    Hm, ja, die Brutalität bezog sich nicht nur (aber schon explizit auch) auf die gezeigte Brutalität. Auch dass er einfach so mit seinem Auto in die Mädels reinrast, ist ja sehr brutal. Psychische Brutalität, könnte man sagen.

    Und spannend fand ich’s schon. Gut, bis sie in der Kneipe waren und Stuntman Mike ins Spiel kam, war es nicht wirklich spannend, aber aber da dann schon. Ist er nun böse oder gut? Nachdem die Frage dann geklärt war: Was will er von den Mädels? Nachdem das dann geklärt war: Was kommt als Nächstes? usw.

    Wobei jemand, der meine Zusammenfassung hier gelesen hat, sicher keine Spannung mehr findet. *g*

    Was ich noch erwähnen wollte: Ich bin mir ziemlich sicher, einen Filmfehler gefunden zu haben: In einer Tankstelle sollen $ 17,15 gezahlt werden und es werden $ 3,85 rausgegeben – oder andersrum. Oder ist sowas bei Tarantino auch Absicht?

  1. Dan
    Am 19. Juli 2007 um 21:58 Uhr

    Hallo? Lern doch bitte erst einmal Filmkritiken zu schreiben, das ist ja grausam zu lesen!

    Der Film ist ziemlich scheiße, er gibt nur 25% Tarantino wieder. es wird viel zu viel geredet, ich war wirklich enttäuscht.

  1. Henning
    Am 20. Juli 2007 um 01:10 Uhr

    @Dan
    Gibt es da Regeln? Ich bewerte den Film aus meiner Sicht. Das ist meine ganz persönliche Filmkritik. Ein Film, den ich kritisiere, was ja auch positive Kritik beinhalten kann. Wüsste nicht, dass ich dafür vorher ne Ausbildung machen muss.

  1. Moritz
    Am 20. Juli 2007 um 02:24 Uhr

    Was heißt zu viele Dialoge? Die Dialoge sind das geniale, was Tarantino ausmacht. So auch in Pulp Fiction und Resrvoire Dogs. Die Action steht da ganz im Hintergrund. Einzig Kill Bill war eine Außnahme, von daher ist dieser Film wieder zu 100% QT.

    Zu den Fehlern: Diese waren zumindest in diesem QT Film Absicht. Das ganze ist eine Hommage an das alte Grindhouse Kino. Eigentlich sollte dieser Film auch unter diesem Titel zusammen mit Robert Rodriguez’ Planet Terror als Double Feature gezeigt werden, dies kommt aber nur in den USA zu stande.

    Die Anschluss Fehler, Kratzer und Henger im Film sind alle bewusst eingefügt.

    Insgesamt ein richtih guter Film: Ein klassischer QT eben.

    Tarantion selbst ist absoluter Fußfetischist, auch zu sehen in From Dusk till Dawn (Selma Hayek) und diversen anderen Szenen aus QT Filmen. Daher auch in diesem.

  1. Henning
    Am 20. Juli 2007 um 10:02 Uhr

    Danke für die Hintergrundinfos, Moritz. Da war doch einiges neu für mich.

    Die Death-Proof-Version für Deutschland wird übrigens einzeln gezeigt und ist daher auch länger als die eigentliche Fassung. Insgesamt ist es eine Filmlänge von 113 Minuten (nur Death Proof – Todsicher, ohne Planet Terror).

  1. Moritz
    Am 20. Juli 2007 um 12:53 Uhr

    Yep. OT und Rodriguez sind ja auch schon seit Jahren befreundet, haben zusammen an From Dusk till Dawn, Sin City und Kill Bill gearbeitet.
    Daher auch die Idee diese beiden Filme zusammen zu präsentieren. Eigentlich sollten beide Filme auch wesentlich kürzer sein (ca. 1 Stunde), was aber nicht geklappt hat. Da waren beide einfach übereifrig ; )
    In den USA laufen sie jetzt zusammen als Double Feature an, wobei dort zwar eine gekürzte Fassung von Death Proof läuft, die aber dennoch wesentlich länger als eine Stunde wäre.

    KLassisch waren Grindhouse Filme billige Horror/Porno Streifen, die in billigen Sälen und Autokinos anliefen, billig waren, und voller Fehlöer steckten. Die “gute alte Zeit” also, in der auch QT mit diesen Filmen aufgewachsen ist. Nun seine “Verehrung” in seiner eingenen Art.

    Mit dem Ende, hat QT in Death Proof diesmla für einen Meilenstein gesorgt. Im Kino, als ich den Film sah, wurde dies mit Applaus gewürdigt.

    Die Dialoge sind wieder schön anzuhören. Zwar nicht ganz so kultverdächtig wie die Jackson-Travolta Gespräche über Burger und Fussmassagen, oder Tarantino’s eigene Madonna Interpretation in Reservoire Dogs, aber dennoch wieder mit einigen guten Sprüchen.

    Kurt Russell mit einem richtig geilen Auftritt als “sympathischer Psychopath” und Tarantino spielt auch mal wieder mit, als saufender Barbesitzter.

    Wer QT mag, wird von diesem Film garantiert nicht enttäuscht sein.

  1. Henning
    Am 20. Juli 2007 um 13:13 Uhr

    @Moritz
    Du verwöhnst uns ja hier mit Infos, fast schon Insider-Wissen. :-)
    Aber war es nicht so, dass Death Proof für die deutschen Kinos extra etwas verlängert wurde statt für das Double Feature in den USA zu kürzen?

    Bei uns gab’s keinen Applaus am Ende, meine ich. Gerade die letzten Sekunden (der finale Todestritt) fand ich aber auch nicht gut. Was ich sehr gut fand, war aber die Wendung des Films.

  1. Moritz
    Am 20. Juli 2007 um 17:58 Uhr

    Na ja, der Film wurde nicht Extra für Deutschland verlängert. Es kam eben am Ende eine 113 Minuten lange Version zu Stande, der, um das Double Feature zu ermöglichen, in den USA gekürztz werden musste.

    Außerhalb der USA sollten die beiden Filme, auf ausdrücklichen Wunsch der Regiesseure, einzeln laufen. Und dafür hat man dann natürlich die lange Version genommen, weil ca. 80 Minuten für einen einzelnen Film doch arg kurz sind.

    Zum US Original gehören auch einige Trailer von fiktiven Grindhouse Filmen, die bei uns vor dem Rodriguez Streifen Planet Terror zu sehen sein werden, da dieser Film auch in GER nur 80 Minuten dauern wird.

  1. henningschuerig.de/blog
    Am 24. Juli 2007 um 00:39 Uhr

    Statt vielen mal ein langer…

    Normal mach ich so Mix-Einträge ja eigentlich nicht, aber ich hab nicht so viel Zeit und will doch ein bisschen was loswerden. Also, los geht’s mit dem kleinen Rundumschlag:

    Am Samstag ist Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart. Um 14 Uh…

  1. Stefan (Stefans Blog)
    Am 24. Juli 2007 um 07:35 Uhr

    Naja, zwischendurch ging mir das viele gequatsche schon auf die Nerven. Zu viel Pseudo-Weibergeschwafel … saufen hier, muschi da … gähn. Wurde dann aber zum Ende doch noch ganz lustig, aber wenig tiefgründig. Da hat Pulp Fiction wesentlich mehr zu bieten. Ist so ein auf Vintage gemachtes Stück Film, das in meinem DVD-Regal aber keinen Platz bekommen wird …
    Tarantinos Auftritt fand ich aber wieder sehr lustig.

  1. danny
    Am 25. Juli 2007 um 13:49 Uhr

    wurde diese kritik von einem kleinen mädchen geschrieben?

    “Außerdem haben sie die Unfallszene mehrmals gezeigt, damit man auch bei jedem Unfallopfer schön sehen kann, wie es auseinanderfliegt. Bäh!”

    bitte, was ist das für eine kritik?
    der film ist ab 16 und er ist von quentin tarantino
    man weiß, was einen erwartet, oder gibt es tatsächlich noch leute, die pulp fiction oder kill bill nicht kennen? wenn ja, dann schreibt bitte keine filmkritik

    und im übrigen ist der film, inbesondere die letzten szenen, ziemlich geil. und es beruht schließlich auf einer wahren begebenheit
    das gute an tarantino ist, dass er wahre dialoge macht. man fühlt sich wie in nem gespräch mit seinen kumpels.

  1. Stefan (Stefans Blog)
    Am 25. Juli 2007 um 13:58 Uhr

    @danny: Ist doch ein freies Netz. Schreib doch Deine eigene Kritik. Mach doch Deinen eigenen Filmblog auf. Hier geht das umsonst und einfach: Wordpress.com.
    Außerdem kannst Du mal davon ausgehen, dass der Henning kein Problem damit hat, wenn Du ihn als kleines Mädchen bezeichnest …
    Ich hab über den Film nicht geschrieben, weil ich ihn dazu schlicht zu langweilig fand …

  1. Henning
    Am 25. Juli 2007 um 20:48 Uhr

    @danny
    Was das für eine Kritik ist? Meine! Ich wusste übrigens nicht, was mich erwartet. Aus zwei Gründen (die ich beide oben erwähnt habe): Es war eine Sneak, so dass ich nicht wusste, welcher Film kommt und ich wusste nicht, was mich bei Quentin Tarantino erwartet.

    Und selbst wenn, ich darf sowas doch doof finden?! Und ich darf das sagen bzw. schreiben. Pulp Fiction hab ich, glaube ich, mal irgendwann gesehen. Hab aber keine Erinnerung dran. Kill Bill hab ich nicht gesehen. Deshalb darf ich keine anderen Filme mehr gucken oder bewerten? Sehr kooomische Einstellung.

    Du fandest ihn geil, ist doch toll. Ich nicht so. Hab ja auch geschrieben warum. So kann man sich ein Bild machen und entscheiden, ob er was für einen wäre. Wer weiß, dass er blutige Darstellungen nicht so mag, weiß dann eben, dass zumindest die Stelle in Death Proof nichts für ihn ist.

    Ach ja, und kleine Mädchen dürfen gerne auch bloggen. Auch über Filme. Auch über Death Proof. Gut, wenn sie unter 16 sind, sollten sie ihn nicht sehen. Aber sonst. Ich hab nichts gegen kleine Mädchen.

  1. hanna
    Am 28. Juli 2007 um 01:43 Uhr

    Mit diesem Artikel hast du eindrucksvoll bewiesen dass du keine Ahnung von Filmen hast und es tunlichst lassen solltest.

  1. Henning
    Am 28. Juli 2007 um 09:25 Uhr

    @hanna
    Ich bin definitiv nicht vom Fach, leiste mir aber dennoch eine eigene Meinung. Oben habe ich beschrieben, wie der Film aus meiner Sicht war, wie er mir gefallen hat. Das ist für mich doch das Entscheidende.

    Die meisten Leute, die Filme gucken, haben keine Ahnung vom Fach. Sie wollen unterhalten werden. Ich habe hier beschrieben, wo ich es wurde und wo nicht.

  1. mrvol
    Am 3. August 2007 um 23:30 Uhr

    Der Film ist totaler schrott. Sinnloses cooles pseudo gequatsche, zwei sinnfrei nicht inhaltlich verbundene Filme. Tarantino wird total überschätzt. Und wer ehrlich ist. PULP Fiction ist nur so eine Lengende im nachhinein geworden weil große namen dabei waren, bzw später noch mal auflebten. Bis auf das Pulp Fiction in verschiedenen Zeitansichten Spielt und einen glücklichen super soundttrack hat ist der Film auch ziemlich dünne. Es gibt tausend mal bessere Raod Movies oder was auch immer Death Proof darstellen soll. Der größte schrott den ich je gesehen hab !!!

  1. Vincent Vega
    Am 7. August 2007 um 15:01 Uhr

    Brauche dringend die Sprüche von Jungle Julia….
    “……….ein komischer aber nicht komisch aussehender……….”
    einfach geil. Muß ich haben.

  1. Black Mamba
    Am 9. August 2007 um 12:47 Uhr

    Der Film – nein – eine wahre Enttäuschung für Tarantino – Fans. Die schauspielerische Leistung von Kurt Russell war KLASSE, aber Dialoge waren zu langatmig, die Frauen waren LANGWEILIG und auch die kleinen Einblicke in seine ehemaligen Filem (Fußmassage, Klingelthema von Kill Bill etc.) – nein – das ging gar nicht. Fällt ihm nichts mehr ein???? Sollen wir Fans jetzt die Drehbücher schreiben???? Ich wäre dabei….
    Also: Film ist NETT….und wer bitte mag nette Filme????

  1. Hannes
    Am 4. Dezember 2007 um 10:55 Uhr

    Einfach nur Schrott und langweilig. QTs bislang schlechteste Leistung aber mit Abstand.

  1. Quarktin Tortarino
    Am 10. Juli 2008 um 13:17 Uhr

    Fazit : nicht alles was Tarantino macht muß man mit Gewalt gut finden.

    Wenns einem langweilig ist und man Zeit zu verschwenden hat kann man sich den Film anschauen.
    Was soll daran genial sein wenn man Ärsche, Titten und ect. in Großaufnahme sieht.
    Das hätte jeder hormonüberschwemmte Teenager genauso gemacht.
    Schade um die geilen Autos, die wurden völlig unnötig zu Schrott gefahren.

  1. Kumoyasha
    Am 26. Januar 2009 um 18:20 Uhr

    Auch mir gefiel der Film insgesamt nicht besonders gut, da er schlichtweg nicht gut durchdacht wirkt.
    Hauptsächlich die letzte Verfolgungsjagd und die Schlussszene mit dem Fusstritt ins Genick sind meiner Meinung nach Schuld daran. Allein schon das Vorspiel mit dem “Schiffsmast spielen” war eine Frechheit! Ich meine, was fällt denen ein, so einen gefährlichen Stunt ohne Schutzkleidung und vor allem mit einem Auto auszuführen, das ihnen nicht gehört. Sorry, aber so was bringt man nicht, wenn man bei Verstand ist.
    Doch das ist eigentlich nur nebensächlich, sind es doch die folgenden 3 Punkte, welche mich insbesondere störten:

    Punkt 1:
    Es klingt jetzt zwar hart, aber es ist doch einfach nur lachhaft, dass Zoe Bell hier keine Todesszene hatte. Die Stuntfrau, welche bisher alle Unfälle ohne größere Verletzungen überlebt hat? Tja, jede Glückssträhne hat mal ein Ende, oder? Hätte jedenfalls realistischer gewirkt. Zumindest ein paar gebrochene Knochen nach dem Abflug von der Motorhaube sind Pflicht gewesen, aber nein.

    Punkt 2:
    Es ist verwunderlich, dass die Fahrerin Kim, alias Tracie Thoms, ihre Pistole längere Zeit vergisst, nachdem sie vorher mit dieser noch ziemlich angegeben hatte. Ein paarmal fuhr Mike bei den Zusammenstößen direkt neben ihr her und ein gezielter Schuss hätte die Verfolgungsjagd wesentlich schneller beenden können. Und wäre unter Notwehr gelaufen, was jetzt wichtig wird.

    Punkt 3:
    Der finale, weil tödliche Tritt von Rosario Dawson verdient besondere Beachtung, da er in seiner Auswirkung gravierend ist.
    Zunächst ist klar, dass dieser nicht mehr in Notwehr geschieht, da er gegen einen bewusstlos am Boden Liegenden ausgeführt wird. Juristisch klarer Mord, ohne Frage. Das dies auch noch unter Jubel geschieht, oder auch so vom Kino-Publikum aufgenommen wird, stimmt bedenklich. Man kann argumentieren, dass Mike bei einer Festnahme wahrscheinlich der elektrische Stuhl gedroht hätte, dies rechtfertigt aber kein Lynchen. Dagegen kann man keinen Einwand geltend machen.

    Dazu kommt, dass die drei Frauen jetzt ein gewaltiges Problem haben, sofern die Polizei die Leiche findet, denn
    1. gibt es auf der Straße Zeugen für die Verfolgungsjagd, bei der SIE Mike verfolgt haben (nicht umgekehrt) und möglicherweise wurden ihre Gesichter da erkannt.
    2. sind da noch ihre Freundin und der Besitzer des Dodge Challenger, welche sicher bei einer Befragung durch die Polizei Angaben machen können.

    Ergo müssen sich die drei höchstwahrscheinlich auf eine Mordanklage gefasst machen und das zu Recht, da Mord aus Rache eine Straftat ist und auch entsprechend behandelt werden sollte.

    Ich hätte es daher besser gefunden, wenn es nur bei dem Zusammenschlagen geblieben wäre und die Mädels den Serienkiller danach der Polizei übergeben hätten, möglicherweise indem sie ihn geknebelt und gefesselt im Kofferraum transportierten, was vielleicht als eine Hommage an den Anfang von “From Dusk Till Dawn” wahrgenommen worden wäre.
    Aber so wirkt der Film am Ende erneut wie ein Aufguss des Genres “Frau(en) triumphieren über Mann” und das in einer Art und Weise, die man einfach nicht braucht.

  1. omfg
    Am 20. Februar 2009 um 00:34 Uhr

    @Kumoyasha
    omfg idiot rofl learn2think

  1. Kumoyasha
    Am 21. Februar 2009 um 13:30 Uhr

    @omfg
    Nun, im Gegensatz zu dir, der wohl eher Nachhilfestunden im Gebrauch der vielen kleinen grauen Zellen zwischen den Ohren nötig hat, kann ich das wohl. Denn:

    1.: Ich greife hier niemanden persönlich an, was du ja getan hast und ziemlich viel über dich aussagt.

    2.: Hier darf man seine Kritiken an dem Film kund tun, also im Endeffekt was einem daran nicht gefallen hat. Und genau dies tat ich. Ich fand nun einmal den Schlussteil nicht besonders gut (und bin da auch nicht der Einzige, siehe z.B. “Henning”). Diese Kritik habe ich dann noch teilweise mit sachlichen Argumenten begründet.

    Wenn du damit ein Problem hast, kann ich nichts dafür.

  1. Henning
    Am 22. Februar 2009 um 14:55 Uhr

    Bis auf die Anführungsstriche rund um meinen Namen ;-) kann ich Kumoyasha beim letzten Kommentar nur zustimmen.

  1. Kumoyasha
    Am 24. Februar 2009 um 22:18 Uhr

    @Henning

    War nicht böse gemeint, sondern nur als Zitat-Hinweis auf deinen Namen.


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