Filmkritik: Primeval – Die Fährte des Grauens
19. Juni 2007 um 03:19 UhrDie Fährte des Grauens. Selten passte der Titel eines Sneak-Films so gut auf den Film selbst. Auch ein Grund, das Wort Filmkritik mit in den Titel zu nehmen, denn Kritik ist hier durchaus nötig.
Ich bin eh kein Fan von Horrorfilmen, bei den blutigen Szenen habe ich weggeguckt. Ich seh sowas sehr ungern. Aber auch die Horror-Fans kamen sicher nicht auf ihre Kosten, denn dafür kam sowas dann doch zu selten. Der Film vermischte irgendwie die politische Lage in Afrika mit Horrorfilm-Elementen.
Kern-Story ist nämlich ein Journalistenteam, das nach einem gigantischen Monster-Krokodil sucht. “Gustave” – mit französischer Aussprache – nennt man das Croco Jumbo dort. Gustave beherrscht die Gegend im Wasser und “Little Gustave” an Land. Little Gustave ist ein Bandenchef, benannt nach dem Riesenkrokodil.
Gustave mampft fröhlich vor sich hin, der Film dümpelt weniger fröhlich von Szene zu Szene. So wirklich spannend ist es meist nicht.
Daher schließe ich mich dem Fazit von filmstarts.de an: Die Idee, klassischen B-Movie-Horror mit einem ambitionierten Polit-Thriller zu vermischen, klingt im ersten Moment zwar hochinteressant und aufregend, die Umsetzung ist im Fall von “Die Fährte des Grauens” jedoch leider komplett in die Hose gegangen.
Wer Primeval – Die Fährte des Grauens dennoch sehen will: Kinostart in Deutschland ist am 21. Juni 2007. Den Trailer gibt’s hier. Aber Vorsicht, der Trailer verspricht mehr Action als der Film halten kann.
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